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Twittermädchen Bana Alabed – Twitter-Redaktionsleiter Naher Osten ist PsyOps-Offizier der britischen Armee

Dass das Propagandamärchen rund um das syrische Twittermädchen Bana Alabed nicht nur auf dem Mist ihrer Terroristeneltern gewachsen ist, sondern eine Operation des britischen Geheimdienstes beziehungsweise der britischen Militäreinheiten für psychologische Kriegsführung ist, war eigentlich schnell klar. Jetzt stellte sich heraus, dass der zuständige Redaktionsleiter bei Twitter für den Nahen Osten inklusive Syrien „nebenbei“ auch Offizier der 77. Brigade – einer Einheit für Informationskriegsführung ist: 

Der Twitter-Beauftragte für den Mittleren Osten ist ein PsyOps-Soldat der britischen Armee
13.10.2019, 18:13 Uhr. >b’s weblog – https: – Head of editorial for MENA is part-time officer in the 77th Brigade, an ‚information warfare‘ unit which has worked on ‚behavioural change‘ projects in the regionDer Redaktionsleiter von MENA ist Teilzeitoffizier in der 77. Brigade, einer Einheit für Informationskriegsführung, die an Projekten zur “Verhaltensänderung” in der Region gearbeitet…

Twitter Suspends Accounts For Propaganda, Has Literal Propagandist As High-Level Executive
07.10.2019, 13:17 Uhr. Net News Global – https: – Middle East Eye‘s Ian Cobain has published an exclusive titled “Twitter executive for Middle East is British Army ‘psyops’ soldier”, exposing the fact that Twitter’s senior editorial executive for Europe, the Middle East and Africa also works for an actual, literal propaganda unit in the British military called the 77th Brigade. Which is…

Redaktionsleiter von Twitter ist „Psyops“-Soldat bei der britischen Armee
01.10.2019, 21:39 Uhr. Net News Global – https: – Die 77. Brigade der britischen Armee ist eine Einheit zur Informationskriegsführung und spezialisiert auf psychologische Operationen, insbesondere in den sozialen Medien. Ein Twitter-Verantwortlicher für den Nahen Osten ist laut aktuellem Bericht Offizier dieser Einheit. Ein hochrangiger Twitter-Manager mit redaktioneller Verantwortung für den Nahen…

Darüber hinaus betreibt das britische Militär eine ganz reguläre „Internetarmee“ aus 1500 NATO-Trollen, die das Netz unsicher machen und Kampagnen fahren, wie beispielsweise sogar The Guardian berichtet. Diese Provokateure, Verleumder und Desinformateure sollen entsprechende Operationen des JTRIG-Teams des britischen Geheimdienst GHCQ unterstützen, die sich gegen ausländische Gegner und Regierungskritiker richten.

Twittermädchen Bana Alabed

Mein folgender Artikel erschien zuerst im Magazin Rubikon unter dem Titel „Das Twittermädchen aus Syrien„. Er ist eine stark gekürzte – aber dennoch noch umfangreiche – Fassung der beiden Beiträge „Bana Alabed aus Aleppo“ und „Bana Alabed aus Aleppo – Teil 2„, welche zusammen mehr als drei Mal so lang sind wie der hier vorliegende Artikel und mehr Informationen sowie einige interessante Punkte, die hier nicht aufgeführt sind, enthalten. Mehr zu Bana AlabedSyrienAleppo.

[UPDATE: Spendenkonto für das Bana-Alabed-Propaganda-Gerichtsverfahren gegen das Magazin Stern und seinen Journalisten Marc Drewello: http://blauerbote.com/2017/08/12/spendenkonto-fuer-gerichtsverfahren-gegen-den-stern/ ]

Das Mädchen Bana Alabed ist eines der Kinder, die im Syrienkrieg für Propaganda mißbraucht wurden und werden. Die offizielle Bana-Alabed-Story besagt unter anderem, dass ein siebenjähriges arabischsprachiges Mädchen aus Ostaleppo in gutem Englisch gegen die Angriffe der bösen Syrer und Russen twittert. In den Bombennächten lese Bana die englischsprachigen Harry-Potter-Romane, die J.K Rowling ihr als E-Books über das Internet zukommen ließ. Ihr Papa arbeite bei der Stadtverwaltung und ihre Mama helfe ihr beim Twittern. Sie benutzt ausgefeilte Hashtags wie #HolocaustAleppo, um für ein Ende des Angriffs der syrischen und russischen Armee zu „werben“. Seit der Rückeroberung von Aleppo durch die syrische Regierung lebt Bana in der Türkei und im Oktober 2017 soll Manchester-United-Fan Bana ein selbstgeschriebenes Buch veröffentlichen.

Die kleine Bana erhielt im Gegensatz zu zahlreichen anderen kindlichen Kriegsopfern unserer Zeit eine enorme Aufmerksamkeit in den Medien. „‚Ich habe Angst, heute Nacht zu sterben‘. Die siebenjährige Bana al-Abed twittert aus dem bombardierten Aleppo.“, „Siebenjährige twittert aus Aleppo. „‚Ich habe Angst, heute Nacht zu sterben‘„, “‚Hallo Welt, wir leben immer noch‘. Siebenjährige twittert aus Bürgerkriegshölle„, „Gefangen im Bürgerkrieg. ‚Warum tötet ihr uns?‘ Siebenjährige twittert herzzerreißende Botschaften aus Aleppo„ oder „Bana (7) aus Aleppo Das Mädchen, das aus der Hölle twittert„ lauteten Überschriften in den deutschen Medien in den ersten Tagen der Bana-Berichterstattung.

In der englischsprachigen Welt startete die Bana-Alabed-Kampagne geballt am 29./30. September 2016. Die „siebenjährige Bana“ twitterte seit dem 24. September. In den deutschen Medien finden sich erst ab 3./4. Oktober Meldungen zu Bana Alabed, dann aber geballt. Zweifel an der Geschichte um das kleine Mädchen gibt es in den deutschen Medien offenbar keine. Trotz Tweets in bestem Englisch eines siebenjährigen arabischen Mädchens, trotz der Kampagnenhaftigkeit des Accounts inklusive von Anfang an hochgeladenen Videos, gezielter Ansprache von Spitzenpolitikern und der Benutzung von Twitter-Hashtags durch eine Siebenjährige. Die Liste derer, denen die siebenjährige Bana Alabed bei Twitter folgt, ist merkwürdig. Journalisten, Politiker, NGOs etc.. Ihr Vater Ghassan ist nicht dabei. Interessanterweise ist die Familie Alabed geschlossen im September 2016 bei Twitter eingetreten. Ebenfalls interessant ist die Frage, warum ein siebenjähriges Mädchen einen Twitteraccount haben kann, obwohl das absolute weltweite Mindestalter dafür laut den Twitter-AGB 13 Jahre ist.

Die Geschichte, dass ein siebenjähriges Mädchen in einer Fremdsprache aus Ostaleppo gegen die bösen Russen und Syrer twittert, ist schon auf den ersten Blick eine sehr offensichtliche Fälschung zu Propagandazwecken, denn die Betreiber des Bana-Twitter-Accounts entlarven sich immer wieder selbst mit ihren Tweets, deren Sprachvermögen und Botschaften. Es überwiegt ein recht gutes Englisch, welches man wohl eher englischen Muttersprachlern zuordnen kann. Ein einfacher Blick auf den Bana-Alabed-Account genügt schon, um zu begreifen, dass diese fremdsprachlichen, englischen Twitterbotschaften nicht von einem arabischsprachigen siebenjährigen Mädchen kommen können.

Aktuell hat „Bana Alabed“ einen Tweet vom 13. Dezember 2016 auf ihrer Twitter-Seite angeheftet, in dem es heißt: „“My name is Bana, I’m 7 years old. I am talking to the world now live from East #Aleppo. This is my last moment to either live or die. – Bana“. Ein Mädchen, das gerade einmal im Schreiben-lernen-Alter der eigenen Muttersprache ist, soll eine Fremdsprache sprechen und in ihr schreiben und dabei beispielsweise mehrteilige Konjunktionen wie „either/or“ benutzen und sich ausdrücken wie ein professioneller – englischsprachiger – Moderator bei der Anmoderation eines Events?

Auch der Tweet von „Bana“ vom 10. Juni 2017, kurz nachdem Bana gerade acht Jahre alt geworden ist – zeigt ein fremdsprachliches Text- und Rechtschreibvermögen, welches völlig unrealistisch ist: „I take a mission to save as many lives as I can. It’s my duty. It’s everyone’s duty. Wake up & do something today.“. Solche Tweets auf dem Niveau eines englischen Muttersprachlers findet man haufenweise unter den Bana-Tweets. Es ist der Standard dort. Die angeblich geniale Fremdsprachbegabung steht in völligem Gegensatz zu ihren in Videos gezeigten Englischkenntnissen.

Ein Tweet vom 16. April 2017 erinnert sprachlich eher an Dr. Martin Luther King als an ein kleines arabisches Mädchen aus Syrien: „Dear children, Never loose hope. You are future of this world, we suffer now but we shall overcome. We are weak now but we shall be stronger“. Mit den Worten „we shall overcome“ spielt die siebenjährige arabische Muttersprachlerin auf das berühmte Protestlied „We Shall Overcome“, ein Schlüsselsong der us-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, an. Wohl kaum jemand benutzt heute die Worte „we shall overcome“ ohne den Kontext des Liedes, schon gar kein Fremdsprachiger.

Auch das Twittern von Barack Obamas Wahlkampfmotto „Yes, we can!“ in einem relativ aktuellen Tweet vom 24. Mai 2017 mit den Worten „Dear world, can we stop killing each other and Instead love each other? YES WE CAN.“ durch ein angeblich siebenjähriges Mädchen macht stutzig. Kritischen Twitter-Nutzern kam an dieser Stelle Banas Aufforderung zum 3. Weltkrieg vom 29. September 2016 in den Sinn, in dem die Angriffe Syriens und Russlands zur Rückeroberung des Ostteils von Aleppo mit dem Holocaust verglichen wurden: “Liebe Welt, es ist besser, den 3. Weltkrieg zu starten als Russland und Assad einen Holocaust in Aleppo begehen zu lassen.”. Diese passt nicht so ganz zu ihrer Love-and-Peace-Botschaft „Liebe Welt, können wir damit aufhören, uns gegenseitig zu töten und stattdessen einander lieben? YES WE CAN.“. „Yes, we can“ wurde von Obama im Wahlkampf ein Jahr vor Banas Geburt genutzt.

Bana retweetet sogar italienischsprachige Tweets, wie den des italienischen Spitzenpolitikers Angelino Alfano vom 16. April 2016! „‚Dio sarà contento solo quando tutte le guerre saranno finite‘ con le parole di  voglio augurare a tutti voi una Buona Pasqua“. Wahrscheinlich hat das pfiffige Ding mal schnell den Google-Übersetzer angeworfen … Oder sie retweetet halt einfach mal so, wie Kinder halt so sind. Sie wissen schon. Nein, eigentlich wissen Sie nicht, denn Kinder dürfen bei Twitter erst ab dem Alter von dreizehn Jahren mitmachen laut Twitter-AGB. Für den Bana-Account gelten offenbar Sonderrechte.

Zu Banas kampagnenartigem Twitter-Hashtag-Repertoire, welches von ihren Followern geflissentlich genutzt und weiterverbreitet wurde, gehören beispielsweise „#HolocaustAleppo“, „#EvacuateAleppoKids“, „#MassacreInAleppo“, „#StopAleppoMassacre“ oder „#WhereIsBana“.

Ein englischsprachiges Live-Interview von TRT World mit Bana Alabed in der Türkei vom 3. Februar 2017 zeigt, dass Bana sehr wenig Englisch versteht:

Das Interview ist ob der Englischkenntnisse sowohl der kleinen Bana als auch ihrer Mutter, die schwerlich als Englischlehrerin durchgeht, eine Qual. Es enthält einen „Hammer“: Ein wichtiger Teil der Bana-Alabed-Story ist, dass das Mädchen sich die englischsprachigen Harry-Potter-Bücher durchliest, welche ihr die Harry-Potter-Autorin J.K. Rowling als E-Book über das Internet nach Ost-Aleppo zukommen ließ. Die entsprechenden Bilder mit Bana und ihrem E-Book-Reader liefen die Medien rauf und runter. Allerdings verplapperten sich Bana und ihre Mutter im Interview gleich bei der ersten Zuschauerfrage, die eben genau die Harry-Potter-Bücher betraf. Man hat Bana wohl diese Frage zuerst gegeben, weil man „wusste“, dass es eine sichere Frage für Bana ist, weil man ja „wusste“, dass sie die Bücher gelesen hat. Doch dieser Glaube an die Propaganda durch den Fernsehsender brachte das Team Bana ganz schön in die Bredouille, als die beiden eingestehen mussten, dass sie die Bücher in Aleppo gar nicht gelesen hatten.

Die Ausrede war, dass man in Aleppo keinen Strom gehabt habe, um den E-Book-Reader aufzuladen, und jetzt das Lesen nachholen wolle – drei Monate später. Warum hat man dann behauptet, dass Bana die Bücher gelesen hat und damit eine umfangreiche Medienkampagne betrieben? Und nebenbei bemerkt: Warum hat die Bana-Familie getwittert, dass man Strom aus Solarzellen habe und wie passt das zum fehlenden Strom für das E-Book? Wie das mit dem Internet in Aleppo läuft, erklärte Bana schon Ende September 2016, drei Tage nach dem Start der Bana-Alabed-Kampagne: „Some people wondering how we get Internet, ok we use poor 3g & remaining WiFi service spared.“. Die kleine Araberin kann offenbar genauso gut leicht technisch angehauchtes Englisch wie beispielsweise ein Netzpropagandasoldat der britischen Armee. Benutzt ein siebenjähriges arabischsprachiges Mädchen Ausdrücke wie „remaining WiFi service spared“ oder „poor 3g“, um sich auf Englisch über ihre Internetqualität auszulassen?

Banas Mutter nennt das E-Book im Interview zwei Mal „A-Book“. Und das Buch haben sie erst in Istanbul gekauft, sagt die Mutter. Das sieht auf den Propagandafotos von Bana Alabed aus Aleppo aber ganz anders aus. Da hat sie nämlich ihr Harry-Potter-E-Book und ihren E-Book-Reader. Es wurde definitv gelogen und es ist keine kleine Lüge, welche die Mutter hier radebrechend aufdeckt, welche aber gleichwohl die westliche Propaganda bis heute als die Wahrheit verbreitet. Dass das in Istanbul gekaufte Teil wahrscheinlich kein E-Book-Reader ist, wie man aus dem Interview wohl folgern würde, habe ich mir erst erschließen können, als ich ein Foto vom April 2017 von Bana mit einem „richtigen“ Harry-Potter-Buch aus Papier in Istanbul sah. In einem Artikel, der die Ankündigung Banas betraf, ein eigenes Buch herauszubringen. Offenbar hat Bana die E-Books von Rowling bis heute nicht gelesen.

Die fragliche Stelle in dem Video beginnt ab Minute 5:53. Hier das Transkript, ab einigen Sekunden später:

Mutter: Yääs. Bäna what book you were read the first?
Bana: Harry Potter.
Mutter: First book she…
Bana und Mutter: She…
(Bana schaut hilfesuchend zur Mutter)
Mutter: Yes. She reads a first book now…
Interviewer: Ähömm…
(Interviewer wirkt irritiert)
Bana: One…
Mutter: She started reading … ähh reading it because äääähhh when we were in East-Aleppo ääh we don’t have enough electricity (to) charge our mobile phone and it was an a-book … a-books, so … now we äähhh we we buy one and she start reading it from book and she is happy and watch movie with reading the book.

Dazu „passend“ ein Zitat aus einem Tagesspiegel-Artikel: „Zwischen vielen Bildern von zerstörten Häusern oder einem Foto des blutigen Leichnams einer Freundin posten Bana und ihre Mutter auch Bilder aus dem Alltag. Dann liest das Mädchen auf ihrem E-Reader. Neuerdings: Harry Potter. Mutter Fatemah wandte sich dafür sogar direkt an Joanne K. Rowling. […]“. CNN schreibt Folgendes in einem Artikel vom 14. April 2017, also zwei Monate NACH dem oben genannten Interview: „J.K. Rowling, the British author of the Harry Potter series, responded by sending Bana eBooks of the entire series. Just a few days later, Bana shared a photo of herself and her two younger brothers, Mohammed, 5, and Noor, 3, reading one of the books.“. CNN bringt natürlich auch den passenden Tweet dazu, Bana mit Brüdern und E-Book (24. November 2016):

In der Bana-Geschichte gibt es etliche Merkwürdigkeiten. Beispielsweise auch die Story mit dem Foto von Bana und ihrem Bruder in einer Kinderspielwelt. „Seit dem 24. September twittert sie mithilfe ihrer Mutter Fatemah Nachrichten aus dem Kriegsalltag. Auf Englisch, in schlichten, wenigen Worten, die sehr viel sagen. In Kommentaren unter ihren Tweets und Videos wird sie bereits mit Anne Frank verglichen.“, vermeldete Claudia Becker in der WELT am 4. Oktober 2016. Interessant ist an dieser Meldung, dass sie einen Tweet von Bana beinhaltet, der Bana Alabed in einem Kinderspieleparadies in Aleppo zeigen soll.

Verschiedene Kritiker wiesen darauf hin, dass das Bild mit Bana und einem Bruder wohl nicht in Aleppo aufgenommen worden ist, denn da gebe es kein solches Kinderspielparadies, sondern möglicherweise im türkischen Gaziantep. Obwohl diese ein interessantes Detail ist, enthält der Text des Tweets viel mehr Sprengstoff. Denn dort heißt es, das Bild sei vor dem Krieg aufgenommen worden. Tatsächlich ist Bana auf dem Bild vielleicht ein Jahr jünger als zur Zeit des Tweets am 26. September 2016, also sechs Jahre alt. Allerdings brachen die Kämpfe um Aleppo bereits Mitte 2012 aus, als Bana Alabed knapp drei Jahre alt war, und der Krieg in Syrien läuft ja bereits seit 2011. Ihr zwei Jahre jüngerer Bruder wäre 2012, kurz vor dem Ausbruch des Krieges, lediglich ein Jahr alt gewesen. „Vor dem Krieg“ und das Bild, das passt also klar nicht zusammen, denn das Bild zeigt keinen Einjährigen und keine Dreijährige.

Richtig abgedreht hinsichtlich der Altersangaben wird es in einem Artikel des britischen Blattes Daily Mail. Denn dort heißt es korrekt unter einem von Mutter Fatemah bereitgestellten Bild, welches Bana als etwa Zweijährige mit Kätzchen zeigt, Bana war vor dem „Bürgerkrieg“ in Syrien zwei Jahre alt. Auch das Bild, welches Bana mit ihrem Bruder und den Pferden zeigt, findet in dem Artikel Verwendung. Hier schreibt die Daily Mail dazu „[..] Pictured: Bana before the war“. Bana müßte also auf dem Pferde-Bild jünger sein als auf dem Bild mit der kleinen Katze. Das ist natürlich nicht der Fall.

Immer wieder heißt es, Banas Vater Ghassan arbeite in der Rechtsabteilung des Stadtrates in Ost-Aleppo. Allerdings hatte die Al Qaida die Kontrolle über Ost-Aleppo – und dort das Scharia-Recht eingeführt. Dass in Aleppo dieses Scharia-Recht galt, gibt übrigens sogar die US-Regierung in einem Text zu Syrien vom 3. März 2017 auf der Website des US-Außenministeriums offen zu: „The Aleppo Sharia Commission, associated with some armed opposition forces, operated a court system with courts on civil, criminal, military, and civilian affairs.“. Es existieren einige Fotos, die Querverbindungen der Alabed-Familie zu den Jihadisten zeigen.

Professor Meyer von der Universität Mainz am 5. November 2016:“Das Regime setzt auf die Eroberung des Ostteils von Aleppo. Jedoch kontrolliert diesen Teil die Nusra-Front, der Ableger von Al-Kaida, gemeinsam mit anderen dschihadistischen Extremisten. Wir hören ständig davon, dass die Zivilbevölkerung von den Russen und dem Regime zerbombt wird. Es ist aber keine Rede davon, dass die Dschihadisten die Waffenruhe von Anfang an abgelehnt haben und die Zivilbevölkerung als menschliches Schutzschild missbraucht wird. Die Scharfschützen der Extremisten verhindern, dass sich die Einwohner im belagerten Ost-Aleppo über die von den Russen geöffneten Korridore in Sicherheit bringen können. Weitgehend verschwiegen wird der seit Tagen anhaltende massive Beschuss der Wohngebiete im Westteil Aleppos durch Raketen und Artillerie der Dschihadisten. […] Eine Niederlage der von den USA unterstützten Rebellen in Ost-Aleppo wäre für Präsident Barack Obama eine riesige Demütigung. Deswegen setzt Washington alles daran, um das zu verhindern.”.

Die US-Regierung musste in einigen Pressekonferenzen immer wieder eingestehen, dass Aleppo im Wesentlichen von der Al Nusra, dem syrischen Arm der Al Qaida, gehalten wird. Beispielsweise das US-Verteidigungsministerium im April 2016 bei einer Pressekonferenz zu Syrien und Irak: “That said, it’s primarily al-Nusra who holds Aleppo”. Al Nusra ist der syrische Arm der Al Qaida. Die Qaida hält also nach Angaben des US-Militärs Aleppo beziehungsweise Ost-Aleppo. Alleine schon mit diesem Statement eines Offiziellen der US-Regierung ist klar: Die Tweets von „Bana Alabed“ – so sie denn tatsächlich aus Aleppo kommen – kommen aus dem Al-Qaida-Machtbereich.

Ein passendes Zitat dazu aus einem Artikel von Professor Michael Jabra Carley: “[…] Die Rede von „unseren Gemäßigten“ ist eine Fiktion und ein Deckmantel der USA für ihre Unterstützung für Al-Qaida und deren verschiedene Verbündete, bei denen es sich weitgehend um ausländische Söldner handelt, die gegen die säkulare, legitime Regierung Syriens kämpfen. […] Die US-amerikanische und westliche Version der Ereignisse in Syrien und anderswo ist bis auf die letzte Silbe falsch. […] Die dringliche Frage ist jetzt, ob die Bewohner der USA, Kanadas und Europas bereit sind, für eine Serie von Lügen, und zur Verteidigung der US-geführten Al-Qaida-Invasion Syriens, einen grundlosen Krieg mit Russland zu riskieren.”.

Papa Alabeds kleines Mädchen Bana ist nicht nur Propagandafigur der Al Qaida und des verbündeten Westens, sondern neuerdings auch Kunde einer PR-Firma aus Großbritannien mit dem Namen „The Blair Partnership“. Eine weitere Kundin von The Blair Partnership ist übrigens J. K. Rowling, deren englischsprachige Harry-Potter-Bücher das siebenjährige arabischsprachige Mädchen nach Angaben ihrer Propagandatweets immer gelesen hat. Rowlings Manager Blair ist der Chef der Firma. Rowling ist eine Freundin der us-amerikanischen Ex-Präsidentschaftskandidatin sowie Ex-Außenministerin Hillary Clinton, welche sich für ein hartes Vorgehen gegen Syrien und Russland einsetzt.

Professor Becker von der Universität Marburg wies ein Jahr vor dem Auftauchen der Bana-Alabed-Tweets auf Kriegspropaganda mit Mädchen durch den Westen hin: „Zu erinnern ist hier erstens an den durch die PR-Firma Hill & Knowlton arrangierten Auftritt des 15-jährigen Mädchens Nayirah 1990 vor dem US-Kongress, die weinend von der Brutalität irakischer Soldaten in einer Säuglingsstation in einer kuwaitischen Klinik berichtete, sich später jedoch als Tochter des kuwaitischen Botschafters entpuppte, die derlei Geschehnisse niemals zu sehen bekam. Zweitens an das antiserbische Tagebuch des kroatischen Mädchens Zlata Filipović im Bosnienkrieg von 1991 bis 1993, dessen Publikation von der UNICEF gesponsert wurde […]“.

Der Bana Alabed-Account verbreitet selbst weitere Propagandastories mit Kindern aus dem Syrienkrieg, so zum Beispiel die Geschichte, in der ein behinderter Junge für Kriegspropaganda mißbraucht wird. Ganz dreist wird der Bana-Account dann am 2. Oktober 2016, als er mit Fatemah-Unterschrift ein Bombenopfer aus Aleppo präsentiert, ein junges Mädchen. Leider vergaß der Bana-Account völlig, zu erwähnen, dass das Mädchen, die Schwimmerin Mireille Hindoyan, im von der Regierung gehaltenen Teil von Aleppo getötet wurde, als Folge der dauernden Bombardierungen durch die Jihadisten in Ostaleppo.

Zwischendurch war Bana auch mal tot. Zumindest hatte das der Account ihrer Mutter getwittert. Etwas später dann die Kehrtwende: Banas Mutter twitterte, ihre Tochter lebe doch noch. Sie hätte doch über ein anderes Mädchen gesprochen, das heute gestorben wäre. Nur hat offenbar jeder etwas anderes verstanden, selbst Banas größte Fans … Hier der „Aufklärungstweet“ der Mutter vom 3. Dezember 2016: „Oh my god, it’s not Bana. I am so so so so sorry I was talking about a girl who died in today bombing. I delete that tweet now. – Fatemah“.

Fatemah hat dann zwar den ersten Tweet gelöscht, den sie siebzehn Minuten zuvor verbreitete hatte, aber im Internet findet man immer noch Screenshots dieses Tweets.

Bana Alabeds Mutter Fatemah sagt, „Sie ist tot, ich habe sie gerade gesehen“, und das auf dem Bana-Alabed-Account. Da muss jeder annehmen, dass es sich um Bana handelt. Und sie schreibt auch noch, sie habe sie gerade gesehen. Wenn sie sie gesehen hat, wie kann sie sie dann mit einem anderen Mädchen verwechselt haben, wie sie siebzehn Minuten später twittert? Und warum twittert die Frau so rum, wenn ihre Tochter gerade gestorben ist? Oder wurde da wer zurückgepfiffen nach Irritationen?

Dem zu einem Zeitpunkt zuständigen Betreuer des Bana-Accounts unterlief gleich ein doppelter schwerer Fehler, als er ein Bild von Banas angeblicher Schwester postete, zusammen mit dem Text „Meine jüngere Schwester denkt, die Kamera ist ein Gewehr und hebt ihre Hände hoch. Rettet die Kinder von Syrien.“. Die Falschangabe, dass Bana eine Schwester habe, war der erste Fehler. Ein Bild dafür zu nehmen, welches auf einer BBC-Website vom 31. März 2015 in einem anderen Zusammenhang zu sehen und mit „The photo was taken by Turkish photographer Osman Sağırlı in 2014“ war, der zweite. Selbst wenn Bana eine kleine Schwester gehabt hätte, hätte man schnell feststellen können, dass das Bild ein Falsches war.

Der Bana-Account erklärte schlicht nach diesem Fauxpas: „Jedes Mädchen ist meine Schwester“. Und ihr Fatemah-Account beschwerte sich, dass so viele Menschen Falschinformationen über Bana verbreiten würden und dass es ja wohl sehr klar sei, dass das Mädchen nicht ihre richtige Schwester sei und Bana dies aus Respekt gesagt habe. Auch hier ist das wohl wieder eine sehr exklusive Meinung, die wohl von keinem anderen Menschen beim Lesen des mit „My younger sister thinks …“ beginnenden Tweets geteilt wurde. Wenn das so offensichtlich ist, warum hat Bana dann den entsprechenden Tweet gelöscht? Ihre Fans zweifeln die Erklärung offenbar nicht an, wie man gleich beim ersten Kommentar unter dem „Every girl is my sister.“-Tweet von Bana sieht:

Gegen die Angriffe auf Ost-Aleppo wurde durch Bana Alabed eine verquere Holocaust-Rhetorik ins Spiel gebracht sowie Bana selbst von den westlichen Medien als „Anne Frank von Aleppo“ bezeichnet. Dieses Motiv war von Anfang etabliert worden. Am 9. Oktober brachte Anne Will in ihrer ARD-Talksendung einen bizarren Holocaust-Vergleich: „Da wird an irgendeiner Stelle gefragt, wie der Holocaust passieren konnte. Schauen sie sich Aleppo an, dann wissen sie es! Das heißt – will uns der Kommentar sagen – wer das Sterben in Aleppo zulässt ohne zu handeln, der macht sich auch schuldig.“. Bana Alabed hatte beispielsweise am 29. September 2016 die Angriffe Syriens und Russlands zur Rückeroberung des Ostteils von Aleppo mit dem Holocaust verglichen: “Liebe Welt, es ist besser, den 3. Weltkrieg zu starten als Russland und Assad einen Holocaust in Aleppo begehen zu lassen.”. Hashtag „#HolocaustAleppo“…

„In Kommentaren unter ihren Tweets und Videos wird sie bereits mit Anne Frank verglichen.“, schreibt Claudia Becker in der WELT am 4. Oktober 2016. Die „New York Times“ bezeichnete das Mädchen bereits als „Anne Frank von Aleppo“.“, schreibt n-tv am 4. Oktober 2016. Und so weiter … Eines der berühmtesten und ersten Fotos zeigt die kleinen Bana an ihrem Schrank-Schreibtisch, fast in der gleichen Szene und Pose wie Anne Frank auf ihrem berühmten Foto am Schrank-Schreitisch. Das Bild war auch lange Banas Profilbild bei Twitter und ihr erstes Profilbild.

Im völligen Gegensatz zur Holocaust-Kampagne von Bana und co stehen die tatsächlichen Ereignisse bei der Rückeroberung von Ostaleppo durch die syrischen Regierungstruppen. Tatsächlich fand kein Massaker an den Menschen dort statt. Stattdessen wurden die jihadistischen Kämpfer und ihr Anhang in von der syrischen Regierung bereitgestellten grünen Bussen aus Ostaleppo in weiterhin von ihnen beherrschte Gebiete evakuiert. Das waren einige tausend Personen. In Ostaleppo verblieben einige zehntausend Menschen – erheblich weniger als die immer wieder in den Medien genannten 300000 – die nun aus der Hand ihrer Geiselnehmer gerettet waren. Die Jihadisten in Ostaleppo waren Mitte Dezember 2016 militärisch am Ende. Assad hätte sie und alle Menschen in diesem Teil der Stadt jetzt schön massakrieren müssen, ginge es nach dem, was zuvor berichtet und behauptet wurde. Die Gelegenheit war günstig, der Gegner am Ende, jetzt hätte der psychophatische Massenmörder und neue Hitler also loslegen können. Statt „#HolocaustAleppo“ gab es jedoch freien Abzug. Die syrische Regierung hat das getan, was man bei einer Geiselbegreifung macht – im Sinne der Geiseln. Sie hatte die Kämpfer ziehen lassen, um ihre Geiseln zu retten. Vor den Gewalttaten der Geiselnehmer wie auch vor den Kriegshandlungen. Außerdem durften im Gegenzug Kranke und Verletzte etc. aus kleineren von den Jihadisten belagerten Städten gebracht werden.

Im April setzte die britische Regierung Bana Alabed vor dem UN-Sicherheitsrat gegen Russland ein, wie beispielsweise die von dem siebenjährigen Mädchen retweeteten Twitterbotschaften des britischen Außenministeriums und der britischen UN-Botschaft zeigen. „‚demand justice for the children‘ @AlabedBana ‚heart-breaking truth this little girl’s plea will not be heard‘ @MatthewRycroft1 #Syria UNSC“ und „.@MatthewRycroft1 – the heartbreaking truth is that the plea of @AlabedBana for justice is not being heard in this Chamber. Not by #Russia.“. Natürlich ist das aller sehr „heartbreaking“ und der Russe ganz böse. Gemeinsam mit Bana wollte die britische Regierung hier den mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gefälschten Giftgasangriff von Chan Scheichun gegen Syrien und Russland einsetzen.

Offenbar geht Bana – das reale Kind – bis heute nicht zur Schule. Ende Januar wird „Bana“ in dem BBC-Artikel „Bana Alabed: Syrian tweeting girl pens letter to Trump“ zitiert. Sie könne in der Türkei zur Schule gehen, habe es aber noch nicht getan, heißt es dort. Zuvor in Aleppo hatte sie in ihren Tweets immer wieder betont, dass sie doch so gerne wieder zur Schule gehen wolle. „Stop the bombing now so I can go to school now – Bana #Aleppo„, twitterte der Bana-Account bereits am 30. September 2016 seinen dringenden Wunsch.

Ihre Schule sei bei den Bombenangriffen der syrisch-russischen Allianz zerstört worden, behauptet Bana – auch in dem genannten BBC-Artikel. Allerdings behaupten der führende deutsche Syrienexperte und andere, dass die Jihadisten nach ihrem Einmarsch in Aleppo alle Schulen schlossen. Gar propagandistisch deutet der Spiegel im September 2012 die im Spiegel-Artikel „Schule in Syrien. Krieg statt Kreide“ zugegebene Schließung der Schulen durch die Jihadisten um: „Im von Aufständischen kontrollierten Norden des Landes erklären Kommandeure der Rebellen, sie seien zu sehr beschäftigt, um sich um schulische Angelegenheiten zu kümmern. […] Sie befürchteten, dass notdürftig errichtete Schulen Luftangriffe auf sich ziehen könnten. […] ‚Sie zielen überall dorthin, wo Menschen sich versammeln’“. Nun, irgendwie passen diese Propagandalüge und die Propagandalüge von Bana, ihre Schule sei bombardiert worden und ihre Mitschüler starben, nicht zusammen. Bana kann frühestens 2014 eingeschult worden sein, mit fünf. Und da waren die Schulen schon seit zwei Jahren geschlossen. Und Russland griff erst im September 2015 in den Krieg ein.

Am 7. Mai 2017 – seit knapp einem halben Jahr in der Türkei – tweetete Bana, ihr zwei Jahre jüngerer Bruder sei endlich eingeschult worden: „finally… Mohamed’s first day of school.“. Wann Bana in der Türkei eingeschult wurde, darüber findet man keinen Tweet und keine Nachrichtenmeldung. Man würde doch erwarten, dass ein solches Großereignis im Bana-Universum einen erheblichen Wirbel in Presse und Netzwerken erzeugen würde. Nichtsdestotrotz twitterte der Bana-Account am 4. April 2017 Schulisches: „Putin and Bashar al Asad bombed my school, killed my friends & robbed my childhood. It’s time to punish the killers of children in Syria.“.

Im April 2017 wurde auch bekannt, dass Bana beim Verlag Simon & Schuster ein Buch herausbringen wird. Dieses soll im Oktober veröffentlicht werden. Nach Angaben des Verlages hat die Bana das Buch selbst geschrieben – in der Fremdsprache Englisch! Es enthalte lediglich ein paar kurze Kapitel, die ihre Mutter geschrieben habe. Auf der Verlagswebsite heißt es: „[…] In Bana’s own words, and featuring short, affecting chapters by her mother, Fatemah, Dear World is not just a gripping account of a family endangered by war […]“. Der Verlag erwähnt noch, dass „Dear World“ das erste Buch von Bana ist…

Die gezeigten Unklarheiten, Fehler und Fälschungen sind nur ein Teil der Kritik an dem Fall Bana Alabed als Propagandafall an sich. Auch bei einem plausibleren, fehlerfreien Bana-Szenario würde das nichts an der Tatsache ändern, dass es sich hierbei – zumindest vorgeblich – um einen Account aus dem belagerten Al-Qaida-Gebiet Ost-Aleppo handelte, der Al-Qaida-Propaganda gegen die Angriffe auf die de facto mit dem Westen und der Türkei, Saudi-Arabien Katar und anderen verbündete Al Qaida verbreitete, dass es sich also um einen Propagandaaccount dieser handelt. Und für diese Propaganda wurde das reale siebenjährige Mädchen Bana benutzt und nun wird es weiterhin von der Türkei aus benutzt. Die Propaganda wird nicht dadurch zur Propaganda, dass sie von Al Qaida kommt. Das permanente Vorzeigen des Mädchens – zudem verknüpft mit eindeutigen Botschaften zugunsten einer Kriegspartei – reicht völlig aus, um den Fall Bana Alabed als Propagandafall zu charakterisieren.

Das wiederum sieht die deutsche Presse völlig anders, insbesondere der Stern. Jahre nach der Veröffentlichung der gefälschten Hitler-Tagebücher sucht das Hamburger Magazin eine neue Gelegenheit, sich journalistisch bis auf die Knochen zu blamieren: Am 14. Juli 2017 findet am Landgericht Hamburg eine Gerichtsverhandlung statt, bei der das Magazin seine Bana-AlabedPropaganda zum Syrienkrieg gerichtlich durchsetzen willl. Ein wenig erinnert der Fall natürlich auch an den Prozeß ZEIT gegen die Satiresendung „Die Anstalt“. Bei dem Artikel, den der STERN verteidigen möchte, handelt es sich um den Beitrag „Sorge um Bana al-Abed. Twitter-Konto von Siebenjähriger aus Aleppo gelöscht“ von Marc Drewello. Das seien keine Fake News, keine Propaganda, keine Nachrichtenfälschung. Entsprechende Kritik am Journalisten sei zu unterlassen.

Das reale Kind Bana Alabed twittert nicht, das zeigen alleine schon der Vergleich der sprachlichen Fähigkeiten des Bana-Acount bei Twitter und des realen kleinen Mädchens in den veröffentlichten Videos sowie die angeblichen fremdsprachlichen Fähigkeiten Banas an und für sich, die nicht echt sein können. Hinzu kommen einige andere starke Indizien. Auch die Mutter twitterte höchstwahrscheinlich nicht selbst. Betrieben werden die Accounts wahrscheinlich – darauf deutet nicht nur das englischsprachliche Niveau hin – von britischen Stellen, in immer engerer Zusammenarbeit mit der Türkei. Und natürlich, was den Einsatz der realen Familie Alabed angeht, die ganze Zeit in enger Zusammenarbeit mit den Jihadisten. Das eigentliche Twitter-Mindestalter von dreizehn Jahren spielt bei der „kleinen siebenjährigen Bana“ keine Rolle. Das ist bezeichnend. Dass „Bana Alabed“ ein Fake zu Propagandazwecken ist, zeigen auch die vielen Fehler und Ungereimtheiten, die in etlichen Tweets immer wieder zu Tage traten.

Auch ohne all diese ganze Dinge würde es sich beim Fall „Bana Alabed“ um einen Propagandafall handeln, bei dem durch ständiges Vorzeigen eines kleinen Mädchens in seiner Notlage eine entsprechende Reaktion im Westen erzeugt werden soll, dass die Masse der Bevölkerung nach dem verlangt, was die Herrschenden schon lange wollen: Ein hartes Vorgehen gegen Syrien und Russland und in dem Rahmen dessen die Unterstützung der „Rebellen“ getauften jihadistisch geführten Islamisten- und Söldnertruppen, die vom Westen und einigen regionalen Staaten ausgerüstet und rekrutiert werden, um als willige Hilfstruppen den Staat Syrien zu zerstören, auf dass sich „neue Möglichkeiten“ ergeben. Bei aller Kritik an dem Fall sollten wir immer im Blick behalten, dass das kleine Mädchen Bana und ihre Geschwister für diese Propaganda mißbraucht werden und nicht Schuld an dem sind, was da passiert.

Verfassungsgericht billigt Geheimprozesse

Die Gerichtsverhandlungen gegen Marc Drewello und den Bertelsmann-Konzern gehen weiter.

Das Bundesverfassungsgericht hat meine Verfassungsbeschwerde gegen das Vorgehen des Oberlandesgerichts Hamburg – OLG Hamburg – unter dem Vorsitzenden Richter Andreas Buske sowie des ihm untergebenen Hamburger Landgerichts – LG Hamburg – unter Richterin Simone Käfer in den von Stern-Journalist Marc Drewello gemeinsam mit seinem Vorgesetzten Andreas Petzold sowie dem Stern-Magazin des Verlages Gruner & Jahr der Bertelsmann Media Group angestrengten Prozessen ohne Begründung nicht zur Entscheidung angenommen (1-15). Damit werden sich die Gerichtsverhandlungen gegen Marc Drewello und den Bertelsmann-Konzern im Propagandafall Bana Alabed über Jahre hinziehen (16-18). 

Bild 1: Auszug aus dem Urteil der 2. Kammer des Ersten Senates des Bundesverfassungsgerichtes, Richter Masing, Paulus und Christ. Zitat: „Von einer Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen. Diese Entscheidung ist unanfechtbar“.

Mein Anwalt hat etliche Kilogramm an Unterlagen an das Bundesverfassungsgericht nach Karlsruhe gesandt. Die Karlsruher Verfassungsrichter Masing, Paulus und Christ haben keine Begründung für die Ablehnung der Verfassungsbeschwerde gegeben. Eine solche Ablehnung zu begründen wäre auch schlicht unmöglich angesichts der Faktenlage sowie der eklatanten Verstöße gegen juristische Grundprinzipien durch die Hamburger Richter.

Da die Verfassungsbeschwerde nicht angenommen wurde, muss ich auf den nächsten Gerichtstermin am OLG Hamburg warten, um dann irgendwann in der nächsten Instanz Bundesgerichtshof Recht zu bekommen. In einem anderen Fall mit dem einschlägig bekannten Hamburger Richter und OLG-Vorsitzenden Andreas Buske, dessen Entscheidungen regelmäßig vom Bundesgerichtshof wieder einkassiert werden müssen, vergingen zwischen zwei Verhandlungsterminen an den Hamburger Gerichten mehr als fünf Jahre (49).

In den Gerichtsverfahren behaupten Stern und co bis zum heutigen Tag, dass es sich bei der BanaAlabed-Geschichte um die reine Wahrheit handele. Die Hamburger Richter weigerten sich teilweise öffentlich in den Verhandlungen, die von meinem Anwalt und mir zuvor eingereichten Dokumente überhaupt zu lesen. Bei der dritten Verhandlung – der ersten, über die ich überhaupt von den Hamburger Gerichten informiert wurde – hatten die Hamburger Richter noch keine Stellungnahme von mir und meinem Anwalt gelesen, wie sich während der Verhandlung herausstellte.

Die Richter argumentierten mehrfach auf meine entsprechenden Nachfragen zur Überraschung der Anwesenden im Gerichtssaal, dass in diesem Fall Beweise keine Rolle spielten. Entscheidend sei, dass Stern-Journalist Marc Drewello im Moment des Schreibens seiner Bana-Alabed-Geschichte an diese geglaubt habe – Drewellos Artikel im Stern ist immer noch online – und man hätte ihn quasi fragen müssen, ob er lügt, um dann bei einer zustimmenden Antwort Drewellos schreiben zu dürfen, dass Drewellos Geschichte nicht korrekt sei (19). Ob die Story tatsächlich wahr sei oder nicht, spiele keine Rolle. Kritik zu äußern, es handele sich hier um Falschnachrichten oder Fake News sei daher genauso wenig zulässig wie die Aussage, es handele sich um die Verbreitung von Propaganda beziehungsweise einer Lügengeschichte. Eine völlig neue Rechtsprechung, die die Hamburger Richter hier etablieren wollen.

Kein Problem für die Verfassungsrichter Masing, Paulus und Christ war offenbar auch, dass ich über die ersten zwei Gerichtsverfahren gegen mich noch nicht einmal informiert wurde. Ich erfuhr von den Prozessen erst, als mir das Urteil zur zweiten Verhandlung zugestellt wurde – Das Urteil des ersten Termins hatte ich nicht einmal erhalten –  und konnte/musste/durfte dann einen dritten Termin anstreben. Das LG Hamburg und das OLG Hamburg haben – gemeinsam mit dem Anwalt von Stern/Drewello/Bertelsmann/Gruner&Jahr – in den ersten beiden Gerichtsterminen verhandelt, ohne mir bescheid zu geben. Geheimverhandlungen ohne den Angeklagten. Auch das ein völlig neues „rechtsstaatliches Prinzip“ in Deutschland, jetzt abgesegnet von den Verfassungsrichtern Masing, Paulus und Christ.

Kein Problem für die Hamburger Richter war zunächst auch, der Eingabe des Stern Folge zu leisten und mich wegen meines Impressums zu belangen – In Absprache mit meiner Familie hatte ich die Adresse wegen Morddrohungen im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise herausgenommen. Das Impressum rechtlich bemängeln darf aber nur ein direkter Konkurrent im Wettbewerbsverhältnis, ansonsten ist so etwas Sache der Staatsanwaltschaft. Mein Anwalt musste die drei Richterinnen des LG Hamburg in der dritten Verhandlung darauf hinweisen, dass ich kein Medienkonzern oder Großverlag bin und das Vorgehen des Stern und der Hamburger Gerichte daher nicht rechtmäßig war. Zuvor hatten die Richter des LG und des OLG Hamburg aber entsprechend den Wünschen des Bertelsmann-Konzerns  mich als Konkurrent eingestuft und in den beiden Geheimverhandlungen entsprechend wegen Impressumsverstößen zusätzlich noch mit verurteilt. Mit großen Augen nahmen sie dann während der dritten Verhandlung „zur Kenntnis“, dass ich ein normaler Mensch bin, und fragten sicherheitshalber direkt bei mir nach, ob das auch zutrifft. Zu diesem Zeitpunkt der Verhandlung stellte sich endgültig heraus, dass sie die Eingaben meines Anwaltes nicht gelesen hatten. Mein Anwalt schreibt dazu (5):

„Alles in allem also eine erstaunlich inkompetente Entscheidung, denn von derart hochgestellten Richtern hätte man Kenntnis etwa vom zuletzt am 24.02.2016 geänderten § 3a UWG erwarten dürfen. Das evident fehlende Wettbewerbsverhältnis hätte von professionellen Juristen nicht übersehen werden dürfen. Wäre das eine Klausur, wäre sie mit ’nicht bestanden‘ zu bewerten.

Noch erstaunlicher aber ist, dass diese Problematik dem Landgericht Hamburg in der Widerspruchsverhandlung völlig neu war. Denn ich hatte hierzu in der Widerspruchsbegründung breite und in einem aktuellen Schriftsatz kurze Ausführungen hierzu gemacht. Die Unkenntnis des Gerichts lässt nur einen Schluss zu: Das Gericht hat unsere Schriftsätze gar nicht gelesen. Man hat sich damit begnügt, dass das unfehlbare Oberlandesgericht ex Cathedra gesprochen hat. Was der Betroffene und sein Anwalt zu sagen haben, interessiert nicht.

Man muss sich das mal vorstellen: Man bekommt einen Monat lang in Abwesenheit den Prozess gemacht, ohne dass einem das Prozessgrundrecht des rechtlichen Gehörs gewährt wird. Dann erfährt man vom Ergebnis, das dann aus Prinzip verteidigt wird, und das Landgericht Hamburg liest keine weiteren Schriftsätze mehr.

Derartiges habe ich in 15 Jahren Anwaltspraxis nicht erlebt.

In dem Urteil zum zweiten Geheimverfahren haben die Richter des OLG Hamburg den ohnehin schon vom Stern-Drewello-Anwalt hoch angesetzten Streitwert und vom LG Hamburg im ersten Geheimverfahren auf 56000 Euro etwas reduzierten Streitwert wieder und aus freien Stücken auf 100000 Euro erhöht (20).

Das waren nur einige Dinge, über die Jura-Erstsemester als Übungsaufgabe gerne sinnieren können, warum es sich bei diesen Vorgängen nicht um Rechtsbeugung oder Ähnliches handelt und warum hier alles mit rechten Dingen zuging. Die vom Stern-Anwalt eingereichten Beweismittel beziehungsweise Kopien davon – CDs etc. – wollte man uns übrigens auch nicht zukommen lassen. Die Hamburger Richter weigerten sich. Dies sei nicht nötig und dieses Vorgehen auch kein Formfehler. Schriftliche Belege über die ersten beiden – geheimen – Verhandlungen zwischen dem Stern und den Hamburger Gerichten gegen mich gibt es übrigens nicht – außer dem Urteil. Man hat telefonisch verhandelt.

Die Verhandlungen in Hamburg finden am Mediensenat statt. Das heißt, es handelt sich um medienrechtliche Verfahren, nicht um eine strafrechtliche Beleidigungsklage. Eine Beleidigungsklage – eigentlich der rechtlich „härtere“ Fall – hätte ich locker gewonnen, vergleicht man meinen Fall beispielsweise mit dem Prozess „Süddeutsche Zeitung gegen Rationalgalerie“ in München, bei dem der Betreiber der Rationalgalerie möglicherweise berechtigterweise eine deutlich heftigere Wortwahl gegenüber einen SZ-Journalisten an den Tag legte (21). Und natürlich wäre ein Beleidigungsverfahren auch nicht bei Richter Andreas Buske gelandet, der für Medienrecht zuständig ist, aber nicht für Beleidigungen/Strafrecht. Und die Zurkenntnisnahme von Beweisen und anderen Dokumenten durch Richter hätte bei einem Beleidigungsverfahren wohl nur ungleich viel schwerer bis gar nicht verhindert werden können.

All der Aufwand, damit die tolle Geschichte der kleinen, damals siebenjährigen Bana Alabed, die angeblich mitten aus dem Krieg in Syrien, aus Aleppo den Westen via Twitter unter dem Motto „Nie wieder Holocaust“ in besten Englisch – nicht ihre Muttersprache – zu Bombardierungen und zum Dritten Weltkrieg aufruft und dabei Friedenspoetin Joan Baez – „We shall overcome“ – und US-Präsident Barack Obamas „Yes, we can“-Wahlkampfslogan aus seinem ersten Präsidentschaftswahlkampf 2008 – vor Bana Alabeds Geburt – zitiert, weiterhin als „die Wahrheit“ gelten soll (22, 42-44, 48).

Bana Alabed ist die Tochter eines Jihadistenführers aus Aleppo (23). Ihr Vater ist ein bewaffneter Kämpfer und war ranghohes Mitglied des Al-Qaida-geführten „Stadtrates“ in den von den Jihadisten besetzten Gebieten im Osten von Aleppo. Nach der Kapitulation dieser Kämpfer wurde die Alabed-Familie von Erdogan „aufgenommen“ (24-26). Die Bana-Alabed-Story erinnert etwas an die Brutkastenlüge aus dem Irak-Kuweit-Krieg, bei der die Tochter des kuwaitischen Botschafters in den USA als kuwaitische Krankenschwester ausgegeben wurde, die angeblich mit angesehen habe, wie beim Einmarsch der Iraker in Kuwait irakische Soldaten neugeborene Babys aus Brutkästen genommen und getötet hätten. Diese Propagandalüge ist allgemein bekannt und wird auch nicht mehr bestritten. Kriegspropaganda mit Frauen und insbesondere kleinen Mädchen zieht aber immer, dachte man sich wohl auch im Falle Bana Alabed (27). Heute muss das für Kriegspropaganda missbrauchte kleine Mädchen weiter durch die Welt reisen, mit Menschen wie Madelaine Albright auftreten und sich die Freiheitsmedaille des Atlantic Council anheften lassen (28-32). Die ehemalige US-Außenministerin Albright ist heute noch bekannt für ihre Aussage zu Sanktionen gegen den Irak, als sie in einem Interview meinte, eine halbe Million tote Kinder im Irak durch Sanktionen seien den Preis wert gewesen (33, 34). Den gleichen Freedom Award wie Albright und Bana Alabed bekamen 2016 übrigens die Weißhelme, welche auch mal ein Kind vor laufender Kamera töten, um „authentische“ Propagandavideos für den Syrienkrieg herzustellen (35-38).

Der Stern sowie die anderen selbsternannten Qualitätsmedien weigerten sich übrigens von Anfang an, über ihre tollen „Triumphe“ in den Bertelsmann-Stern-Drewello-Prozessen zu berichten, während sie auf der anderen Seite kein Problem mit dem „Relotius-Skandal“ hatten (45-47). Es gibt sozusagen eine Nachrichtensperre (39, 40). Warum das so ist, kann sich jeder leicht denken. Das Motto ist offenbar „Regimekritiker heimlich verrecken lassen“.

Für die Gerichtsverhandlungen und die damit verbundenen Kosten kann gespendet werden. Ich bitte um ihre Unterstützung: Spendenkonto Gerichtsverfahren gegen Bertelsmann (41).

Bild 2: Tweets von Bana Alabed sowie ein Bild von Anne Frank, welches als Vorlage für ein Bana-Alabed-Foto genommen wurde, mit dem ein optisches Signal für den Propaganda-Frame „Aleppo-Holocaust“ gesetzt werden soll, mit welchem wiederum die Bekämpfung der vom Westen eingesetzten Jihadisten durch die syrische Regierung mit dem Holocaust gleichgesetzt wird – begleitend etablierten zahlreiche Journalisten und Politiker das Holocaust-Motiv, allerdings im Gegensatz zum ähnlichen Vorgehen beim Angriff auf Jugoslawien Ende der 90er Jahre nur mäßig erfolgreich. Die einzelnen im Bild gezeigten Twitter-Mitteilungen „Bana Alabeds“ lauten:

„Putin and Bashar al Asad bombed my school, killed my friends & robbed my childhood. It’s time to punish the killers of children in Syria.“

„‚demand justics for the children‘ @AlabedBana ‚heart-breaking truth this little girl’s plea will not be heard‘ @MatthewRycroft1 #Syria UNSC“, Retweet eines Tweets des britischen Außenministeriums

„.@MatthewRycroft1 – the heartbreaking truth is that the plea of @AlabedBana for justice is not being heard in this Chamber. Not by #Russia.“, Retweet eines Tweets der britischen UN-Gesandtschaft bezüglich einer Entscheidung des UN-Sicherheitsrates.

„My name is Bana. I’m 7 years old. I’m talking to the world now live from East #Aleppo. This is my last moment to either live or die – Bana“

„I take a mission to save as many lives as I can. It’s my duty. It’s everyone’s duty. Wake up & do something today“

„Dear children, Never loose hope. You are future of this world, we suffer now but we shall overcome. We are weak now but we shall be stronger“

„Dear @potus, @putin @assad can you please work hard to stop the killing of Aleppo people before we are finished off? Bana, Aleppo.“

„Dear world, can we stop killing each other and Instead love each other? YES WE CAN.“

„Dear world, it’s better to start 3rd world war instead of letting Russia & assad commit #HolocaustAleppo“

Verweise

(1) http://blauerbote.com/2017/08/03/gerichtsverfahren-gegen-stern-und-marc-drewello/
(2) https://www.heise.de/tp/features/Grenell-macht-den-Grinch-4259354.html
(3) https://kanzleikompa.de/2017/07/16/stern-und-marc-drewello-blauer-bote-1/
(4) https://kanzleikompa.de/2017/07/17/stern-und-marc-drewello-blauer-bote-2/
(5) https://kanzleikompa.de/2017/07/18/stern-und-marc-drewello-blauer-bote-3/
(6) https://kanzleikompa.de/2017/07/20/stern-und-marc-drewello-blauer-bote-4/
(7) https://kanzleikompa.de/2017/07/24/stern-und-marc-drewello-blauer-bote-5/
(8) https://kanzleikompa.de/2017/07/26/stern-und-marc-drewello-blauer-bote-6/
(9) https://kanzleikompa.de/2017/07/31/stern-und-marc-drewello-blauer-bote-7/
(10) https://kanzleikompa.de/2017/08/02/stern-und-marc-drewello-blauer-bote-8/
(11) https://kanzleikompa.de/2017/10/10/stern-und-marc-drewello-blauer-bote-9-deutscher-presseunrat/
(12) https://kanzleikompa.de/2018/03/15/stern-und-marc-drewello-blauer-bote-10/
(13) https://kanzleikompa.de/2018/04/15/das-oberlandesgericht-hamburg-im-syrienkrieg-stern-und-marc-drewello-blauer-bote-11/
(14) https://uebermedien.de/17878/bana-alabed-die-unwiderstehliche-geschichte-vom-twitternden-maedchen-aus-aleppo/
(15) https://deutsch.rt.com/inland/65969-stern-geht-weiter-gegen-blog/
(16) http://blauerbote.com/spendenkonto-fuer-gerichtsverfahren-gegen-den-stern/
(17) http://blauerbote.com/2016/12/03/bana-alabed-aleppo-propaganda-mit-siebenjaehrigem-maedchen/
(18) http://blauerbote.com/2017/07/12/bana-alabed-das-syrische-twittermaedchen/
(19) https://www.stern.de/politik/ausland/aleppo–twitter-konto-von-siebenjaehriger-bana-al-abed-geloescht-7224862.html
(20) https://kanzleikompa.de/2017/07/17/stern-und-marc-drewello-blauer-bote-2/
(21) https://www.rationalgalerie.de/home/sueddeutsche-prozess-verloren.html
(22) http://blauerbote.com/2017/03/09/bana-alabed/
(23) http://blauerbote.com/wp-content/uploads/2017/07/alabed_terror.png
(24) http://blauerbote.com/2017/07/05/bana-alabed-aus-aleppo/
(25) https://de.sputniknews.com/panorama/20161223313903793-bana-terroristen-hilferufe/
(26) https://twitter.com/AlabedBana/status/811542255286808576/photo/1
(27) https://www.heise.de/tp/features/Geleaktes-CIA-Dokument-belegt-Kriegspropaganda-3373777.html?seite=all
(28) https://twitter.com/kosh_1/status/1011003975385124864
(29) https://www.youtube.com/watch?v=fvLaSnPod7E
(30) https://twitter.com/walid970721/status/1011210850760355840?lang=de
(31) http://www.dumont-buchverlag.de/verlag/aktuelles/detail/2018-freedom-award-fuer-madeleine-albright/
(32) https://www.atlanticcouncil.org/events/freedom-awards/2018-honorees
(33) http://blauerbote.com/2018/06/23/missbrauchtes-maedchen-wird-in-berlin-zur-schau-gestellt/
(34) https://www.youtube.com/watch?v=UOgU05nIlUo&feature=youtu.be&t=2m40s
(35) https://www.atlanticcouncil.org/events/freedom-awards/past-honorees
(36) https://www.rubikon.news/artikel/die-kriegslugner
(37) http://blauerbote.com/2018/09/15/der-kindermord-skandal/
(38) http://blauerbote.com/2019/02/19/bbc-journalist-enttarnt-weisshelme/
(39) http://blauerbote.com/2017/08/10/nachrichtensperre-zum-bana-alabed-medienskandal-des-stern/
(40) https://www.neues-deutschland.de/artikel/1058759.twitter-maedchen-aus-aleppo-bauchredner-aus-syrien.html
(41) http://blauerbote.com/spendenkonto-fuer-gerichtsverfahren-gegen-den-stern/
(42) http://blauerbote.com/2019/03/16/ueberfall-auf-jugoslawien/
(43) https://www.nachdenkseiten.de/?p=26380
(44) http://blauerbote.com/2017/07/09/missbrauch-von-holocaust-und-anne-frank-durch-bana-alabed-propaganda/
(45) http://blauerbote.com/2018/12/21/claas-relotius-spiegel-fake-news-vs-marc-drewello-stern-qualitaetsnews/
(46) https://www.heise.de/tp/news/Die-Aufregung-um-Claas-Relotius-ist-Heuchelei-4258079.html
(47) http://blauerbote.com/2018/12/22/doppelter-spiegel-relotius-medienskandal/
(48) https://www.bild.de/politik/inland/anne-will/aleppo-debatte-bei-anne-will-48214634.bild.html
(49) https://kanzleikompa.de/2018/01/09/dr-nikolaus-klehr-klagen-bis-der-arzt-ging/

Zum Artikel

Bei dem vorliegenden Artikel handelt es sich um die Rohfassung meines neuen Beitrages im Rubikon-Magazin.

Spendenkonto für die Gerichtsverfahren gegen den Stern/Bertelsmann-Konzern

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