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MIT-Professor Postol bestätigt: Giftgasangriff in Syrien war Fake

Heute wurden deutschsprachige Übersetzungen von zwei Analysen des Wissenschaftlers Theodore Postol (MIT-Professor für Naturwissenschaften, Technik und Nationale Sicherheit – Physiker und Chemiewaffenexperte) aus den USA veröffentlicht, die beide noch einmal deutlich belegen, dass der angebliche Sarin-Giftgasangriff durch die syrische Regierung in Chan Scheichun eine Fälschung war. Damit bestätigen sie weitere vergangene Untersuchungen zahlreicher Experten zu dem Vorfall und erweitern und ergänzen auch die von uns vor zehn Tagen durchgeführte Untersuchung zu der Giftgasfälschung, die hervorragend zu den Ergebnissen des renommierten US-Wissenschaftlers passt.

Die Nachdenkseiten haben heute eine einige Tage alte Kurzanalyse von Professor Postol veröffentlicht, die Carsten Weikamp ins Deutsche übersetzt hat: „Hier kommt die deutsche Übersetzung der Einschätzung des MIT-Professors Postol zum Geheimdienst-Report betreffend den Giftgasangriff vom 4. April in Syrien„. Sie behandelt den Geheimdienstbericht, den die US-Regierung unter Donald Trump am 11. April 2017 zu den Ereignissen des 4. April 2017 veröffentlicht hat und widerlegt diesen nach wissenschaftlichem Ermessen bereits. Ebenfalls heute hat die Propagandaschau die umfassendere Untersuchung Postols zu dem angeblichen Sarin-Vorfall auf deutsch veröffentlicht: „Der Nervengasangriff, der nicht stattfand – Khan Sheikhoun, Syrien Eine Analyse von Theodore A. Postol in deutscher Übersetzung„. Es handelt sich um eine gut lesbare wissenschaftliche Untersuchung, die auch einiges an Bildern enthält und den US-Geheimdienstbericht völlig in seine Einzelteile zerlegt.

Hier ein kurzer Auszug aus dem von den Nachdenkseiten veröffentlichten Text, den Postol (auf Englisch) kurz nach der Veröffentlichung des Berichtes der US-Regierung erstellte: „Ich habe mir das Dokument aufmerksam angesehen, und ich glaube, dass man zweifelsfrei zeigen kann, dass das Dokument keinen Beweis irgendeiner Art dafür liefert, dass die US-Regierung konkret weiß, dass die syrische Regierung Verursacher des Giftgasangriffs in Khan Shaykhun, Syrien, um ca. 6:00 bis 7:00 Uhr am 4. April 2017. Tatsache ist, dass ein in dem Dokument angeführtes Beweisstück auf einen Angriff hinweist, der am Morgen des 4. April von Einzelpersonen am Boden verübt wurde, nicht aus der Luft. […] Eine Analyse der Trümmer auf den Bildern im Bericht des Weißen Hauses weist deutlich darauf hin, dass die Munition höchstwahrscheinlich mit einer separaten, direkt darauf angebrachten Sprengstoffeinheit am Boden platziert wurde, die den Behälter zerstört und die behauptete Sarin-Ladung hat austreten lassen. Weil es hier auf die Zeit anzukommen scheint, habe ich anhängend an diese Abhandlung die Beweise, dass der Bericht des Weißen Hauses falsche und irreführende Schlussfolgerungen zieht, in Form einer Folge von Abbildungen zusammengefasst.“. Viel mehr dazu bei den Nachdenkseiten…

Hier ein kurzer Auszug aus der späteren umfassenderen Analyse von Professor Theodore Postol vom MIT in Cambridge, die von der Propagandaschau übersetzt und heute auf Deutsch veröffentlicht wurde: „Diese Analyse enthält eine ausführliche Beschreibung der Zeiten und Orte von entscheidenden Ereignissen des angeblichen Nervengiftangriffs des 4. April 2017 in Khan Shaykhun, Syrien – unter der Annahme, dass der White House Intelligence Report (WHR), veröffentlicht am 11. April 2017, den angeblichen Ort der Sarin-Ausbreitung korrekt identifiziert hat. Die Analyse von Wetter-Daten von der Zeit des Angriffs zeigt, dass eine kleine Ansiedlung etwa 300 m östlich-südöstlich des Kraters der einzige Ort sein könnte, der durch die angebliche Saringasfreisetzung betroffen wäre. […] Videoaufnahmen vom 4. April zeigen, dass der Ort, wo die Opfer der Sarinfreisetzung angeblich behandelt wurden, nicht mit dem einzigen offenen Raum in der Siedlung übereinstimmt, der für eine Massenbehandlung der Opfer hätte verwendet werden können. Dies bedeutet, dass die Videoszenen, in denen zahlreiche Opfer (Tote und Sterbende) auf dem Boden verstreut lagen, nicht in dieser Siedlung gedreht wurden. […] Die Schlussfolgerung dieser Zusammenfassung der verfügbaren Daten ist offensichtlich – der Nervengasangriff hat nicht so stattgefunden, wie es im WHR (White House Report) behauptet wird. Es kann zwar eine Vielzahl von Opfern aufgrund eines Vergiftungsereignisses gegeben haben, aber ein solches Ereignis ist nicht das, was der WHR beschreibt. […] Wenn die Ausbreitung von diesem Krater ausging, dann war der Bereich, wo diese ungeschützte Person steht, giftig und dieser Mensch würde schwere und möglicherweise tödliche Auswirkungen einer Sarin-Vergiftung erleiden. Dies stellt die Möglichkeit, dass dieser im WHR identifizierte Krater der Ausgangspunkt einer mutmaßlichen Sarin-Freisetzung ist, substanziell infrage. […] Was aus den Videos absolut klar wird, ist, dass der Ort der Sarin-Ausbringung, von dem der WHR ausgeht, und der Ort an dem die massenhaften Opfer hätten auftreten müssen, wenn die Sarin-Freisetzung tatsächlich stattgefunden hätte, in keinster Weise mit den Szenen der Opfer verbunden ist, die in den anderen Videos gezeigt werden. Die Schlussfolgerung liegt auf der Hand, den mutmaßlichen Angriff, wie er im White House Report beschrieben wird, hat es nie gegeben. […] Obwohl es unmöglich ist, aus einer technischen Bewertung auf die Gründe für einen solch unerhört amateurhaften Bericht zu schließen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass der WHR erstellt wurde, um wichtige Informationen vor dem Kongress und der Öffentlichkeit zu verbergen.“. Viel mehr – inklusive vieler wissenschaftlich-technischer Details – bei der Propagandaschau …

Hier eine kurze Zusammenfassung der Untersuchung vom 9. April 2017 bei Blauer Bote Magazin: „Alle Angaben zu dem angeblichen Angriff kamen von der mit dem Westen verbündeten Al-Qaida-Koalition und diese und der Westen haben nachweisbar in der Vergangenheit mit Giftgas-False-Flag-Aktionen gearbeitet. Die Bilder von dem angeblichen Angriff passen nicht zu einem Sarin-Angriff, wie er nach westlichen Angaben angeblich bewiesen ist. Eine solche Giftgasattacke wäre für Syrien oder Russland zudem in jeder Hinsicht völlig sinnlos gewesen und dient mit ihren Folgen lediglich der Al-Qaida-Koalition und dem Westen. Handwerkliche Fehler in den Videos und merkwürdige Verhaltensweisen von Ärzten ergänzen das Bild eines vorsätzlich zu Propagandazwecken hergestellten Ereignisses. Auch dass der Westen wieder einmal keine Überwachungsdaten und Radarbilder des angeblichen Luftangriffs vorlegt, spricht Bände. Wenn dann aus den Flugzeugen der lokalen „Augenzeugen“ in der UN-Resolution des Westens plötzlich Hubschrauber werden, ist hinsichtlich der Glaubwürdigkeit der Angaben von USA, Al Qaida und co alles zu spät und die Propagandastory um den angeblichen Angriff auf den Ort in Idlib wird zum Desaster. Dass viele der gezeigten angeblichen Giftgasopfer dennoch tot sind – von den „Aktivisten“ getötet wurden – kann nicht ausgeschlossen werden.“. Viel mehr bei Blauer Bote Magazin …

Hieß es da eben Al Qaida? Ja, richtig: Propagandaforscher Professor Jörg Becker von der Universität Marburg zum Syrienkrieg: “Gleichwohl wird die Mehrzahl der Nutzer der Massenmedien schlicht unwissend darüber sein, dass die USA seit Jahren völkerrechtswidrig einen Regime Change in Syrien herbeizuführen versuchen. Dass das ganze Terror-Problem vor allem durch westliches Morden und westliche Kriege entstanden ist. Ja, dass der Westen Al Quaida seit Jahren mit Waffen beliefert und hierdurch überhaupt erst großgemacht hat, um Assad zu stürzen und an seiner Stelle eine willfährige Marionettenregierung einzusetzen. […]”. Führende Wissenschaftler weisen immer wieder darauf hin und auch die US-Regierung muss hin und wieder zugeben, dass sie mit der Al-Qaida-Koalition in Syrien verbündet ist.

Produziert wurden die Fake-Videos zu dem angeblichen Giftgasangriff von den White Helmets, den nur in den Al-Qaida-Gebieten tätigen Weißhelmen, die in den letzten Jahren wohl das meiste Videopropagandamaterial für den Westen lieferten und immer wieder beim Fälschen erwischt wurden. “Professor Meyer ging auch auf die „Weißhelme“ ein, die im letzten Jahr den Alternativen Friedenpreis erhalten hatten. Sie sind eigentlich eine Zivilschutzorganisation der Nusra-Front in die mehrere hunderte Millionen Dollar aus dem Ausland investiert wurden. Nusra und IS sind Ableger der al Qaida-Organisation, die sich einige Zeit heftig bekämpft und sich inzwischen wieder versöhnt hatten. Die Nusra Kämpfer sind dabei die brutalsten von allen. Die Berichte und Fotos über die Rettungsaktionen der Weißhelme sind oft gefälscht, um die Welt zu manipulieren.”, berichtet Hallertau.info über einen Vortrag des deutschen Syrienexperten Professor Günter Meyer von der Universität Mainz.

In dem Vortrag des führenden deutschen Orientexperten Meyer werden die angeblich heldenhaften Weißhelme angesprochen, die für allerlei nachweisbare Fälschungen im Syrienkrieg verantwortlich zeichnen und nach den Ergebnissen zweier im März 2017 von einer schwedischen humanitären Ärztevereinigung unter dem Vorsitz von Professor Marcello Ferrada de Noli veröffentlichten Studien auch schon mal Kinder vor laufender Kamera bei Fake-Giftgas-Rettungsmaßnahmen im Ort Sarmin töten, um ihr stümperhaftes Propagandamaterial zu erstellen, welches die US-Regierung im UN-Weltsicherheitsrat 2015 als Beweismaterial gegen Syrien präsentierte. Das ARD-Faktenfinderteam hielt die gesamte Story übrigens pflichtgemäß für russische Propaganda und fragte bei dem Professor nach.  Dieser aber bestätigte, dass es sich bei dem von den Weißhelmen selbst auf Youtube hochgeladenen Bildmaterial nach allen medizinisch-wissenschaftlich-logischen Gesichtspunkten um eine menschenverachtende Fälschung handelte. Das ARD-Faktenfinderteam unter Federführung des Bayrischen Rundfunks vertuschte das Verbrechen der Weißhelm-Verbündeten im Anschluss daran pflichtgemäß. Auch die anderen deutschen Massenmedien hielten dicht. Nur, um vier Wochen später die hier im Artikel beschriebene Fälschung der Weißhelme von Chan Scheichun lauthals als Verbrechen der syrischen Regierung – samt der russischen Regierung natürlich – zu verkünden.

 

3 Kommentare

  1. Wie erwartet – siehe BB-Untersuchung vom 9. April – hat die Türkei Proben gefälscht, um einen Sarin-Angriff zu belegen. Siehe z.B. diesen Propagandaartikel der WELT dazu:

    https://www.welt.de/newsticker/news1/article163847354/Sarin-Einsatz-im-syrischen-Chan-Scheichun-laut-Experten-unbestreitbar.html

    „Untersucht worden seien Proben von drei Todesopfern des Angriffs sowie von sieben Menschen, die in Krankenhäusern behandelt wurden. Weitere Einzelheiten zu den Laboruntersuchungen würden folgen, sagte Üzümcü weiter.“.

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