Maybritt Illner war in der SED

Fun Fact: Moderatorin Maybritt Illner war in der SED. Sie trat der DDR-Staatspartei während des Studiums bei und verließ sie erst wieder im Wendejahr 1989. “Im Jahr 1986, noch während ihres Studiums, trat sie in die SED ein, verließ die Partei aber 1989 wieder. Danach moderierte Illner bis zur Auflösung des Deutschen Fernsehfunks Ende 1991 die Sendereihen azur – das Reisejournal und Abendjournal. Als politische Redakteurin des ZDF gehörte sie ab 1992 zu den Moderatoren des ZDF-Morgenmagazins, dessen Leitung sie 1998 übernahm.”, heißt es bei Wikipedia.

Leistungsschutzrecht: Google gestärkt, Kleine plattgemacht

Das Leistungsschutzrecht scheitert vorerst und verzerrt dennoch den Wettbewerb, schreibt Internet-Law. In der Tat ist Google nun fein raus und in seiner Macht gar noch gestärkt, die Verlage haben ihr bei CDU/CSU/FDP gekauftes Gesetz noch nicht versilbern können und die kleinen Nachrichtensuchmaschinenanbieter sind die Leidtragenden des LSR. Auch die Website Blauer Bote (beziehungsweise die dann zwischenzeitlich aktive Nachfolgeseite nasuma.de) war einer dieser kleinen Anbieter, die – vor allem auch wegen der bewußt so geplanten Rechtsunsicherheit – ins Gras beißen mussten.  Continue reading

Eine Beleidigung und Demütigung der ARD-Zuschauer: Auszeichnung für Propagandafrau Golineh Atai

ARD-Moskaukorrespondentin Golineh Atai hat den “Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für Fernsehjournalismus 2014″ verliehen bekommen. Dies unter anderem für ihre Berichterstattung im aktuellen Ukraine-Konflikt. Die Auszeichnung ist nicht nur ein (bewußter) Schlag ins Gesicht aller Zuschauer von Tagesschau, Tagesthemen und Co, die die ständige Meinungsmanipulation, Propaganda und Kriegshetze (zugunsten “des Westens” beziehungsweise der Kiewer Regierung) von Frau Atai kritisch hinterfragt haben, sondern auch eine Ohrfeige für den freien, kritischen Journalismus, für Bürger und Gesellschaft. Continue reading

Alte Tradition: Schweden sucht wieder mal U-Boote

Wie es seit dem Kalten Krieg gute schwedische Tradition ist, wird in diesen Tagen wieder einmal ein (russisches, früher: sowjetisches) U-Boot in schwedischen Gewässern gesucht. In den skandinavischen Nachbarländern lacht man heute noch darüber (und sicher jetzt wieder). Die schwedischen U-Boot-Affären bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Schwedische_U-Boot-Aff%C3%A4re

Keine 70 Jahre nach Hitler: Ausweiskennzeichnung wird wieder eingeführt

In Deutschland werden erstmals seit der Nazizeit wieder unliebsame Personengruppen anhand ihres Ausweises gekennzeichnet. Das gab Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU, natürlich) bekannt. “Künftig soll der Personalausweis von deutschen radikalen Islamisten durch einen Papierausweis ersetzt werden, der deutlich sichtbar vor dieser Person warnt.”, schreibt heise.de zu dem Vorgang. Weiter heißt es dort: “Bundesinnenminister de Maizière betonte zur Vorstellung des Papiers, dass mit diesem Ausweis jeder Beamte sofort erkennen könne, dass er einen ‘ausländischen Kämpfer’ vor sich habe.”. Continue reading

AfD verlangt Löschung/Korrektur von Blauer-Bote-Artikel

Die AfD verlangte per E-Mail die Löschung/Korrektur dieses Blauer-Bote-Artikels: AfD Thüringen: rassistische Hetze. Dazu ist folgendes zu sagen: Hier werden keine Artikel einfach so gelöscht. Schon gar nicht auf Zuruf von Parteien. Und ganz sicher nicht auf Zuruf der AfD. Im Artikel gibt es ein kleines Update, welches auf die neuen Entwicklungen hinweist. Wie heißt es so schön im Artikel 5 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland? “Eine Zensur findet nicht statt.”, “liebe” AfD.

Film über FC-Bayern-Präsidenten Kurt Landauer in der ARD

Am heutigen Mittwoch, 15. Oktober 2014, zeigt das Erste um 20.15 Uhr einen Fernsehfilm über den den frühen FC Bayern München prägenden Präsidenten Kurt Landauer. Ohne ihn wäre der Münchner Fußballverein nicht das, was er heute ist. Landauer war Jude und trug sich nach dem Zweiten Weltkrieg (verständlicherweise) mit dem Gedanken, in die USA zu emigrieren. Stattdessen blieb er und baute “die Bayern” aus den Trümmern der Nachkriegszeit wieder auf. Continue reading