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Missbrauchtes Mädchen wird in Berlin zur Schau gestellt

Das kleine syrische Mädchen Bana Alabed wird an diesem Wochenende von ihren Peinigern in Berlin mit einem Orden dekoriert – „Freedom Awards“ – und zur Schau gestellt. Die Propagandagruppe Atlantic Council verleiht neben der Auszeichnung „an Bana Alabed“ den gleichen Preis auch an die ehemalige US-Außenministerin Madeleine Albright, die bekanntlich in einem Fernsehinterview einst ungerührt sagte, dass eine halbe Million irakische Kinder durch Sanktionen der USA „den Preis wert waren“ (und das war noch vor dem US-Überfall auf den Irak 2003). 

Bana wurde 2016 als Siebenjährige im Syrienkrieg von den Terroristen, die der Westen, Saudi-Arabien und andere als Hilfstruppen für den Überfall des Landes einsetzen, gemeinsam mit dem britischen und türkischen Geheimdienst als Propagandafigur im Kampf um Aleppo missbraucht (federführend waren dabei die Briten, die die Texte von „Banas“ Propagandaaccount bei Twitter schrieben und dabei auch haarsträubende Fehler machten, beispielsweise Bana eine Schwester andichteten) und muss seitdem durch die Welt touren, um weiter Werbung für Krieg und die Ermordung von Syrern zu machen (Ein Buch gibt es auch zu kaufen, welches das achtjährige Mädchen in der Fremdsprache Englisch komplett selbst geschrieben haben soll, obwohl es so gut wie kein Englisch kann, wie zahlreiche Videoaufnahmen der missbrauchten Kleinen zeigen).

Bisher wurden durch unseren Angriff auf Syrien etwa eine Million Menschen getötet. Viele davon wurden von den Terroristen um Al Qaida grausam ermordet. Beispielsweise der Junge, dem die Terroristen der Aleppo-Koalition („moderate Rebellen“) vor laufender Kamera den Kopf abschnitten und ihr Mordvideo voller Stolz ins Internet stellten. Für die US-Regierung damals kein Grund, die Unterstützung der Rebellen aufzugeben… Die Story um das Twittermädchen Bana Alabed ist eine Beleidigung der menschlichen Intelligenz (und wird vom Stern/Bertelsmann-Konzern mit Gewalt vor Gericht „verteidigt“ – demnächst vor dem Bundesverfassungsgericht).

Die andere bereits erwähnte Preisträgerin ist kein Opfer, sondern Täter: Einige werden sich noch an das Fernsehinterview mit der damaligen US-Außenministerin Madeleine Albright vom 12. Mai 1996 erinnern, bei dem diese auf die Frage „Wir haben gehört, dass eine halbe Million Kinder gestorben sind. Ich meine, das sind mehr Kinder als in Hiroshima gestorben sind. Und, und… wissen Sie… Ist das den Preis wert?“ zu den Iraksanktionen Folgendes antwortete: „Ich denke, das ist eine sehr schwierige Entscheidung. Der Preis… Wir denken, der Preis ist es wert.“.

Spendenkonto im Rahmen der unglaublichen Geschichte um das für Kriegspropaganda missbrauchtesiebenjährige Mädchen Bana Alabed aus Syrien: Für die Gerichtsprozesse (und damit verbundenen Kosten) durch vermutlich mehrere Instanzen gegen die Zeitschrift Stern (Verlag Gruner & Jahr, Medienkonzern Bertelsmann Media Group) sowie deren Journalisten Marc Drewello habe ich ein eigenes Konto angelegt und bitte um Ihre Spende. Die Kontodaten lauten:

Jens Bernert
Postbank
IBAN: DE36100100100441152121
BIC: PBNKDEFF
BLZ: 10010010
Kontonummer: 441152121

Einfach auf dieses extra eingerichtete Konto überweisen. Ein besonderer Verwendungszweck/Betreff muss nicht angegeben werden, könnte aber beispielsweise „Stern“ sein.

Aktueller Stand: Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingereicht.

Spendenkonto für die Gerichtsverfahren gegen den Stern/Bertelsmann-Konzern

3 Kommentare

  1. Ich warte auf das Kind, das bei so einer Preisverleihung laut und für alle verständlich sagt: Der Kaiser ist nackt! Wird aber wohl leider nicht passieren.

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