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Ukraine: Maidan-Kämpfer gesteht öffentlich Mord an zwei Polizisten bei EuroMaidan

Nazifestspiele nicht nur in Deutschland: Telepolis berichtet heute in dem Artikel „Maidan: ‚Ich schoss ihnen ins Genick‘“ über aktuelle Ereignisse in der Ukraine. Zitat der Einleitung des Telepolis-Berichts von Stefan Korinth: „Das öffentliche Geständnis eines Maidanschützen, am 20. Februar 2014 in Kiew zwei Polizisten erschossen zu haben, hat für ihn keine juristischen Konsequenzen. Der militante Maidananhänger Ivan Bubentschik steht derzeit im Zentrum des medialen Rummels in der Ukraine. In einem Kinofilm und einem Interview hatte der Soldat nun freimütig zugegeben am 20. Februar 2014 zwei Berkut-Polizisten vom Konservatorium aus gezielt erschossen zu haben. Im Verlauf dieses Morgens habe er dann noch weitere Polizisten verwundet. Insgesamt 75 Patronen habe er verschossen. Wegen einer allgemeinen Amnestie hat er jedoch keine strafrechtlichen Folgen zu befürchten.“. Die Amnestie gilt allerdings ausdrücklich nur für Kämpfer der damaligen Opposition und jetzigen Regierung und nicht für Polizisten der damaligen Regierung. Am 20. Februar 2014 waren dutzende Menschen auf dem Maidan erschossen worden. Neueste Erkenntnisse deuten auf eine überwiegene Täterschaft von vom Westen unterstützten „Maidan-Revolutionären“ hin.

Mehr zum Thema Maidan-Massaker/-Putsch/-Staatsstreich/-Revolution bei Blauer Bote Magazin:

BBC: Scharfschützenmorde in Kiew durch Maidankämpfer:

„Neue Aussagen zum Beginn des Ukraine-Konflikts, zu den Toten bei den Maidan-Protesten Ende Februar 2014: Nachdem Telepolis bereits im Dezember 2014 von der Untersuchung eines kanadisch-ukrainischen Politikwissenschaftler berichtete, nach der Kämpfer der aktuellen ukrainischen Regierung Poroschenko/Jazenjuk beziehungsweise des sogenannten Rechten Sektors die oder einige der Maidan-Scharfschützenmorde in Kiew im Rahmen der “ukrainischen Revolution” am 20. Februar 2014 begangen haben, berichtet nun auch die britische BBC von einer möglichen Verwicklung der Maidan-Organisatoren in das Massaker, dem kurz darauf ein Putsch folgte. […]“.

Neue Berichte zu den Todesschüssen auf dem Maidan:

„Es gibt neue Medienberichte zu den hundert Toten bei den Protesten am und rund um den Maidan-Platz Ende Februar 2014 in der ukrainischen Hauptstadt Kiew, dem Beginn der Gewalttätigkeiten im aktuellen Ukraine-Konflikt: Die ‚junge Welt‘ bringt in ihrer morgigen Ausgabe einen Artikel zur damaligen Maidan-Gewalt. Die Wiener Zeitung hat ein Interview, in dem eine Beteiligung von Kräften der jetzigen Regierung an dem Massaker thematisiert wird. Und ein Wissenschaftler veröffentlichte anläßlich des Jahrestages der Scharfschützenmorde vom 20.2.2014 eine umfassende Analyse zur Herkunft der Todesschüsse beim ‚Euromaidan‘. […]“.

These: Scharfschützenmorde in Kiew durch Maidankämpfer:

„Ukraine-Konflikt: Ein kanadisch-ukrainischer Politikwissenschaftler stellt die These auf, dass Kämpfer der aktuellen ukrainischen Regierung beziehungsweise des Rechten Sektors die Scharfschützenmorde in Kiew am 20. Februar 2014 begangen haben.

“Akribisch wertete er monatelang Zeugenaussagen, Filmmaterial und Funkübertragungen aus, um den Massenmord im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt zu rekonstruieren. Katchanovski belegt, dass auch Oppositionskräfte Scharfschützen einsetzten. Dabei nahmen die Maidan-Schützen nicht nur Polizisten sondern auch die eigenen Leute und Journalisten unter Feuer. Die Spur führt zum Rechten Sektor.”, heißt es bei Telepolis.“.

ZDF vertuschte Maidan-Todesschüsse:

„Heute vor zwei Jahren wurden in Kiew in der Ukraine auf oder um den Maidan dutzende Menschen erschossen, Maidan-Demonstranten und Polizisten. Das Ganze war ein entscheindendes Ereignis des Umsturzes, der letztlich die heutige ukrainische Regierung um Poroschenko und Jazenjuk an die Macht brachte. Thematisiert wird das Ereignis erstaunlicherweise kaum in den deutschen Medien. Dort herrschen heute eher Themen wie der rechtsextreme Mob von Clausnitz oder Krypto-Trojaner vor. Dabei gäbe es hinsichtlich der Maidan-Toten einiges aufzuarbeiten. Die ukrainische Staatsanwaltschaft kann bis heute keine tatsächlichen Täter aus den Reihen der damaligen Sicherheitskräfte präsentieren, viele Berichte und unabhängige westliche Untersuchungen sprechen für Todesschützen aus den Reihen der damaligen Opposition. Und einige deutsche Medien spielten damals eine denkbar miese Rolle: Wie beispielsweise das Magazin Telepolis in dem umfassenden und lesenswerten Artikel “Friendly Fire in Kiew?” berichtet, der sich ausführlich mit den Maidan-Ereignissen beschäftigt, hat das ZDF offenbar bewußt Videoaufnahmen von oppositionellen Todesschützen verheimlicht. Diese schossen aus einem Zimmer des ZDF im Hotel Ukraina und das ZDF filmte sie dabei. […]“.

Deutsche Untertitel zu französischer Ukraine-Doku über Maidan und Odessa von Paul Moreira, canal+:

„Die Dokumentation/Reportage “Masken der Revolution” gibt es jetzt auch mit deutschen Untertiteln als Video bei Youtube: “Ukraine – die Masken der Revolution – Franz. TV – Deutsche Untertitel“. Blauer Bote Magazin hatte bereits über die Doku und ihre Zusammenhänge berichtet: “Französische Doku über Maidan und Odessa-Massenmorde“. In diesem Zusammenhang sei auch noch einmal auf einen deutschsprachigen Dokumentarfilm zur Odessa-Tragödie verwiesen, den es ebenfalls bei Youtube zu sehen gibt: “Lauffeuer – Eine Tragödie zerreißt Odessa zu Beginn des Ukrainischen Bürgerkrieges. [Dokumentation]“.

UPDATE: Anfang des Jahres erschien auch die italienische Ukraine-Doku “Le Stagioni del Donbass. Donbass Seasons” von Nicolai Lilin, Eliseo Bertolasi and Vauro Senesi. Hier der komplette Film mit englischen Untertiteln als Video bei Youtube: “‘Donbass Seasons’. (English subtitles)“. Hier gehts es vor allem um den Krieg in der Ostukraine (Donbass).“.

Ukraine-Konflikt: Die erbärmlich-grotesk FAZ-vertuschte Maidan-Staatsstreich-Putsch-Revolution von Kiew:

„Dass die Frankfurter Allgemeine Zeitung bei der Ukraine-Krise harte Propaganda betreibt, kam hier bei Blauer Bote schon öfter zur Sprache. Bei Telepolis hat jetzt Paul Schreyer in dem Artikel “Der Putsch, der keiner sein darf” die FAZ am Beispiel der Machtübernahme in Kiew durch die Euromaidan-“Revolutionäre” Ende Februar 2014 geradezu zerlegt und zeigt schön auf, wie die einstige Qualitätszeitung sich selbst (mehrmals) gnadenlos und wirklich teilweise schon auf skurrilste Weise widerspricht, nur um diesen Putsch zu leugnen und zu vertuschen. Die FAZ ist damit natürlich nicht alleine in der deutschen Medienlandschaft (beispielhaft: Jochen Bittner, Die Zeit), macht aber eine journalistisch besonders erbärmliche Figur.  […]“.