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Spiegel: 2500 europäische Nazis kämpfen in der Ukraine – Der Spiegel vergisst zu erwähnen, dass die NATO eng mit den Nazis zusammenarbeitet

Der Print-Spiegel erwähnt zwar in einer Randnotiz 2500 völkisch-rechtsextreme Söldner aus ganz Europa – darunter auch Deutsche – in den Reihen des ukrainischen Nazi-Bataillons „Asow“, vergisst aber dabei zu erwähnen, dass die NATO eng mit den Asow-Nazis zusammenarbeitet, sie bewaffnet und sich mit ihnen gelegentlich zur Lagebesprechung trifft (obwohl der US-Kongreß sogar zwischenzeitlich einen einjährigen Bann der Asow-Nazis verhängt hatte): 

Hier der Artikel dazu: „Nazis an der NATO-Ostfront„, samt Bild. Eine NATO-Abordnung traf sich – wenige Wochen, nachdem Asow beim Nazifestival in Themar rekrutierte – mit den Asow-Leuten und dabei wurden auch ein paar schöne Freundschaftsfotos gemacht.

Hier der Auszug aus dem Print-Spiegel:

Die Asow-Nazis sind vor allem an der Front bei Mariupol aktiv. Heiko Maas besuchte sie dort vor wenigen Monaten. Bild-Journalist Julian Röpcke wollte die Zerstörungen durch die Nazis in einem Teil von Schyrokyne „den Russen“ beziehungsweise den Ost-Ukrainern unterschieben, übersah dabei aber ein „Fuck Putin“ sowie eine „88“, das Nazi-Codezeichen für „Heil Hitler“, an einer Hauswand.

Die Asow-Nazis hatten zudem selbst ein Video zu ihrem Angriff gepostet.

azov

Die Bundesregierung und Angela Merkels Außenminister Heiko Maas beteiligen sich an der Falschdarstellung und Heiko Maas sah sich bei seinem Besuch diese „russischen Zerstörungen“ an und verbreitete danach die zugehörigen Propagandalügen.

Bild-Journalist Julian Röpcke ist begeisterter Fan des Nazi-Bataillons Asow und feiert mit den Nazis Partys:

Dass viele europäische Nazis in der Ukraine für den Westen kämpfen – meist beim Asow-Bataillon – ist übrigens schon lange klar. Auch die ukrainischen Behörden hatten immer wieder stolz von ausländischen Kämpfern in ihren Reihen berichtet. Wie der Print-Spiegel erwähnte, rekrutierten unsere Asow-NATO-Nazis beim Nazifestival in Themar in Thüringen. Wenigen Wochen später traf sich die NATO mit Asow zur Lagebesprechung, wie bereits angemerkt. Und einige Monate später inspizierte dann wie bereits erwähnt Heiko Maas – sogar live vor Ort – die Erfolge unserer Nazis in Schyrokyne bei Mariupol … äähhmm… Pardon…. die „russischen Zerstörungen“…

Hier noch einmal das Foto vom Print-Spiegel, falls der oben genannte Tweet gelöscht wird etc.

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8 Kommentare

  1. Hallo,
    ich frage mich ja, wie viele Intensiv-Gewalttäter vielleicht gegen ihren Willen als Söldner in der Ukraine gelandet sind. Am Ende des Doku-Filmes über den „Gangsterläufer“ Yeyah, „König der Sonnenallee“ bekommt der Hauptakteuer Yeyah eine gerichtliche Verfügung, der zufolge er (als Staatenloser aus dem Libanon!!!) nach Verbüßung seiner Haft in die Ukraine abgeschoben werden soll. Warum in die Ukraine? In diesem Fall konnte das wohl verhindert werden, aber die Frage ist: wie viele junge Männer mit ähnlichem Täterprofil WURDEN von deutschen Behörden in die Ukraine abgeschoben? Und: sollten sie dort Batallione bilden?
    Kennt jemand ähnliche Fälle?

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