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Alles zum Angriff auf den Hilfskonvoi in Syrien

Die neuesten Entwicklungen (ganz oben) und der Beginn der Affäre (ganz unten):

Medien verschweigen: Attackierter Hilfskonvoi startete in Gebiet der syrischen Regierung

„Vor wenigen Tagen wurde in Syrien bei Aleppo ein Hilfskonvoi des SARC (Syrischer Arabischer Roter Halbmond, d.h. Rotes Kreuz) angegriffen. Es handelte sich um einen humanitären Hilfskonvoi unter Schirmherrschaft der UN für die von den “Rebellen” gehaltenen Teile der Stadt Aleppo (Ost-Aleppo). Was man nur eher zufällig erfährt: Der Konvoi kam gar nicht von außerhalb des Landes aus der Türkei, sondern aus dem Gebiet der syrischen Regierung, wo er auch beladen wurde und startete. Die deutschen Medien verschweigen dies im Prinzip komplett. Man muss schon arg in den Nachrichten und im Internet suchen, um überhaupt einen zarten Hinweis darauf zu finden. Bei jungeWelt findet sich eine entsprechende Stelle: […]“

Zerohedge meldet: Video zeigt Angriff von US-Drohne auf syrischen Hilfskonvoi

„Die US-Website Zerohedge meldet, dass ein Video der “Rebellen” in Syrien mit einiger Sicherheit den Angriff auf den Aleppo-Hilfkonvoi mit Hellfire-Raketen einer Predator-Drohne der USA zeige. Auf dem Tape – welches in den Medien so verändert gezeigt wurde, dass die typischen Hellfire-Signaturen kaum mehr kenntlich waren, sehe man einen typische Angriff dieser Drohne (deren Hellfire-Raketen zudem keinen Bombenkrater hinterlassen). Die USA ist auf mehrere Arten mit den “Rebellen” in Syrien, die unter Führung der Al Kaida stehen, verbündet. Der Angriff auf den Hilfskonvoi wurde höchstwahrscheinlich von den Rebellen vorgetäuscht, wie Indizien zeigen. Möglicherweise auch mit Hilfe einer Predator-Drohne der verbündeten Amerikaner. Die Russen wiesen zuletzt eine solche US-Drohne über dem Hilfskonvoi nach.“

Oberster US-Militär bei Kongreßanhörung: Keine Belege für Bombardierung des Hilfskonvois in Syrien durch Russland

„Die USA hat laut US-Militär hat im Gegensatz zu Aussagen der US-Regierung keine Belege dafür, dass Russland den Hilfskonvoi bei Aleppo in Syrien bombardiert hat, wie Fox News in einem Artikel berichtet, der genau das Gegenteil behauptet, sich aber verplappert: “When first asked if Russia bombed the aid convoy, Dunford said it wasn’t certain which aircraft dropped the bombs. Under further questioning from Sen. Lindsey Graham, R-S.C., on whether it was Russia, Dunford answered, ‘that hasn’t been concluded, but my judgment would be that they did.’ He was later asked again if it was Russia, and he answered yes.”. Dies festigt weiter die Annahme, dass Al-Kaida-Rebellen den Angriff fingiert haben.“

Deutschland will Flugverbotszone zugunsten von Al Kaida

„Vor wenigen Tagen gab es eine Attacke auf einen Hilfskonvoi in Syrien. Alle vorliegenden Indizien und Beweise deuten darauf hin, dass der Anschlag von der mit dem Westen verbündeten Rebellenkoalition unter Führung von Al Kaida durchgeführt beziehungsweise vorgetäuscht wurde. Die USA und andere westliche Staaten (und Medien) werfen jedoch Russland vor, einen Luftangriff auf den Konvoi durchgeführt zu haben. Beweise dafür legen sie – wie üblich – wieder einmal nicht vor (wie auch?). Der Lohn des Fakes, des durch die Al-Kaida-Jihadisten-Söldner-Koalition vorgetäuschten Russen-Angriffs: Neben guter Propaganda vielleicht auch eine Flugverbotszone über den Rebellengebieten, wie sie beispielsweise die Bundesregierung jetzt fordert (natürlich aus vorgeblich humanitären Gründen). Natürlich würde es den Jihadisten, die ja selbst keine eigene Luftwaffe haben, enorm helfen, wenn sie nicht mehr von Syrien oder Russland aus der Luft angegriffen würden. Das nicht mit Bodenkampftruppen Russland wäre sogar ganz aus dem Spiel. Und die Rebellenkoalition unter Führung von Al Kaida und co, die auch einige wenige CIA-Rebellen beinhaltet, ist eben auf mehrere Arten mit dem Westen verbündet und wird von westlichen Verbündeten wie Saudi-Arabien oder dem NATO-Land Türkei finanziert und ausgerüstet. […]“

Al Kaida veröffentlicht Video von gefälschtem russischen Luftangriff auf Hilfskonvoi in Syrien

„Der in den westlichen Medien berichtete angebliche Luftangriff durch Russland auf einen Hilfskonvoi für Aleppo ist eine offensichtliche Fälschung. Die entsprechenden Fake-Bilder und -Videos, die einen Angriff russischer Jets zeigen sollen, liefern aus den von der Al-Kaida-Koalition besetzten Gebieten in Aleppo – welche die Lieferungen bekamen – die Jihadisten-Propagandatruppen “White Helmets” und “Syria Charity”. Hier ein schlecht gefälschtes Video der Al Kaida (“Syria Charity”), welches angeblich russische Luftangriffe durch Kampfjets auf den Konvoi zeigen soll (zwischendurch ist übrigens von Hubschraubern die Rede), mit französischen Untertiteln. Natürlich zeigt das Video gar nichts. Die Al-Kaida-Aktivisten rennen oder fahren nur die ganze Zeit wirr durch die Gegend und schreien etwas von einem Luftangriff etc.. […]“

Luftangriff auf Hilfskonvoi in Syrien ist eine Fälschung

„Die westlichen Medien überschlagen sich heute mit der Nachricht, Russland und/oder Syrien hätten direkt nach dem Auslaufen der Waffenruhe in Syrien erst einmal einen Hilfskonvoi des Roten Halbmondes (Rotes Kreuz) angegriffen und aus der Luft bombardiert. Wieso sollten sie dies tun? Es gibt nicht den geringsten Grund dafür und es würde den beiden Ländern nicht nützen, sondern im Gegenteil sehr schaden. Bereitgestellt wird diese angebliche Nachricht beziehungsweise die Bilder dazu wieder einmal von der mit dem Westen zusammenarbeitenden Al-Kaida-nahen Propaganda-Showtruppe “White Helmets“, die regelmäßig Videos und Nachrichten zu Propagandazwecken fälscht und in keinster Weise neutral ist. Zumindest teilweise wird diese ausschließlich in den Rebellengebieten – welche im unter Kontrolle der Al Kaida stehen –  aktive Truppe übrigens von den USA finanziert, mit 23 Millionen Dollar laut US-Regierung. […]“

Nachrichtenfälschung bei der Tagesschau

„“Inzwischen gibt es wieder heftige Luftangriffe auf Aleppo. Auch Lkw mit Hilfslieferungen auf dem Weg in die Stadt seien getroffen worden, meldeten die UN.”, schreibt die Tagesschau (ARD) am 19.9.2016.

Nun, tatsächlich hat die UN aber am gleichen Tag gemeldet, dass die Hilfskonvois für Aleppo (Ost-Aleppo) immer noch in der Türkei an der Grenze zu Syrien stehen und nicht einreisen können: “Expressing disappointment that humanitarian actors have not been able to reach eastern Aleppo in Syria, the United Nations humanitarian chief urged all parties to the conflict to facilitate regular and sustained access to the besieged and hard-to-reach areas across the country.”.

[UPDATE vom 24.9.2016: So wird ein Schuh draus: “Medien verschweigen: Attackierter Hilfskonvoi startete in Gebiet der syrischen Regierung“. Der tatsächlich attackierte Hilfskonvoi kam nicht von außerhalb. Die Presse verschweigt das nur …] […]“

Syrien: Koordinierter gemeinsamer Angriff von USA und IS

„Vorgestern griff die von den USA geführte westliche Koalition Stellungen der syrischen Armee an, die dort gegen den IS kämpfte, und tötete so mindestens 60 syrische Soldaten. Später sprach die US-Regierung von einem Versehen. Man habe nie vorgehabt, Soldaten der syrischen Regierung zu töten. Syrien wirft der USA nun vor, einen gezielten Angriff gemeinsam mit den Terrorkämpfern des IS (“Islamischer Staat”, auch Daesh, ISIS, ISIL genannt) durchgeführt zu haben. […]“

Spendenkonto für die Gerichtsverfahren gegen den Stern/Bertelsmann-Konzern

6 Kommentare

  1. Gerne hier kommentieren, wenn es noch weitere Infos dazu gibt. Gerne auch, wenn die gleichen Infos schon unter einem anderen Artikel gepostet wurden.

  2. Sensationelles Interview in Kölner Stadt-Anzeiger mit Al-Kaida-Kommandant: “Die Amerikaner stehen auf unserer Seite”

    http://www.ksta.de/politik/interview-mit-al-nusra-kommandant–die-amerikaner-stehen-auf-unserer-seite–24802176

    Wie denken Sie über den Waffenstillstand?

    Wir erkennen den Waffenstillstand nicht an. Wir werden unsere Gruppen umverteilen. Wir werden in den nächsten, in wenigen Tagen einen überwältigenden Angriff gegen das Regime durchführen. Wir haben unsere Streitkräfte in allen Provinzen in, Homs, Aleppo, Idlib und Hama umgruppiert.

    Wie ist Ihre Meinung über die Hilfslieferung von 40 LKW für den östlichen Teil von Aleppo?

    Wir haben Forderungen: Solange sich das Regime entlang der Castello Road, in Al Malah und in den nördlichen Gebieten befindet, werden wir diese LKW nicht hereinlassen. Das Regime muss sich aus allen Gebieten zurückziehen, damit wir die LKW reinlassen. Wenn ein LKW trotzdem rein fährt, werden wir den Fahrer verhaften.

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