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Gelbe Punkte auf unseren Drucker-Ausdrucken: TU Dresden entschlüsselt Überwachungscode

In der Folge des 11. September 2001 konnte die US-Regierung zahlreiche Überwachungsmaßnahmen etablieren. Eine davon sind die nahezu unsichtbaren kleinen gelben Punkte, die seit den Nullerjahren auf jeden Ausdruck eines jeden Laserdruckers gedruckt werden, um den Ausdruckenden ermitteln zu können. Wissenschaftler der TU Dresden haben nun den gelben Tracking-Code in allen gängigen Varianten entschlüsselt und bieten gleichzeitig Gegenmaßnahmen gegen dieses perfide Puzzlestück der Totalüberwachung an. 

In dem Artikel „Geheime Daten auf dem Druckpapier? Diplominformatiker der TU Dresden entwickeln Verfahren gegen Druckerüberwachung“ auf der Website der Technischen Universität Dresden heißt es zu den Erkenntnissen der Datensicherheits- und Überwachungsforscher Timo Richter und Stephan Escher von der Professur Datenschutz und Datensicherheit der TU Dresden (Prof. Thorsten Strufe) zu den gelben Überwachungspunkten:

„Sie sind winzig klein, mit bloßem Auge kaum sichtbar und trotzdem auf fast allen Ausdrucken von Farblaserdruckern vorhanden: winzig gelbe Punkte – sogenannte Trackingpunkte – bilden einen digitalen Fingerabdruck, der in keinem Handbuch erwähnt wird und doch Informationen enthält, die ein Erkennen der druckenden Person ermöglicht. (…)

Warum unsere Ausdrucke seit über 15 Jahren mit gelben Punkten gekennzeichnet werden, bleibt unklar (…) Dass die Druckeridentifikationscodes nicht nur zur Verbrechungsbekämpfung eingesetzt werden, zeigt der Fall der jungen Whistleblowerin Reality Leigh Winner, welche vom US-Geheimdienst über Trackingpunkte entdeckt und inhaftiert wurde. Winner soll seit 2016 auf die Hackeraffäre zwischen Russland und den USA bezogene, nachrichtendienstliche Informationen an die Nachrichtenwebseite „The Intercept“ weitergeleitet haben. Überführt wurde sie durch die Trackingpunkte auf den Ausdrucken. Druckeridentifikationscodes können also ebenso dazu dienen, Menschen zu überwachen. (…)

‚Jeder Mensch sollte sich frei äußern können – dazu gehört auch das Aufdecken von Missständen.‘ Richter hat deshalb in seiner Diplomarbeit ein Verfahren entwickelt, welches die Codes so weit zerstört, dass eine Rückführung auf die druckende Person nicht mehr möglich ist. Dabei werden die Muster auf dem Druckerpapier analysiert und mittels seiner App in den freien Feldern weitere Punkte ergänzt, so dass das ursprüngliche Codewort nicht mehr erkenn- und entschlüsselbar ist.“.

Die US-Regierung behauptet nach wie vor, die Terrorgruppe Al Qaida habe 9/11 („der 11. September 2001“) durchgeführt. Dabei arbeitete man zuvor mit Qaida-Chef Osama bin Laden zusammen, der unter anderem in Afghanistan die damals Mudschaheddin genannten Kämpfer gegen die Sowjetunion anführte. Bereits zehn Jahre nach 9/11 arbeitete die US-Regierung dann schon wieder relativ offen mit Al Qaida und anderen radikalislamistischen Terroristen zusammen (Überfall Libyens und Syriens). Im Yemen und in Syrien arbeiten die USA heute – durch Medienpropaganda etwas verschleiert – mit diesen Terroristen zusammen, die im Falle des Syrienkrieges als „Rebellen“ vermarktet werde. Beispielhaft hierfür einige Expertenaussagen zum Syrienkrieg:

US-Verteidigungsministerium: “That said, it’s primarily al-Nusra who holds Aleppo”. Al Nusra ist der syrische Arm der Al Qaida. Die Qaida hielt also nach Angaben des US-Militärs Aleppo beziehungsweise Ost-Aleppo.

Professor Günter Meyer von der Universtität Mainz: “Allerdings ist die mediale Berichtserstattung darüber häufig sehr einseitig. So z.B., wenn der Spiegel titelt: ‘Die Islamisten sind Aleppos letzte Hoffnung‘. Die Dschihadisten der Al-Kaida angehörenden Nusra-Front und der nicht minder brutale Ahrar al-Scham haben die von der UN ausgehandelte Waffenruhe genutzt, um den Osten Aleppos militärisch massiv aufzurüsten. Diese ultra-radikalen Kämpfer geben dort das Kommando, nicht etwa moderate Rebellen, wie in vielen Medien immer wieder zu lesen ist.”

Professor Reinhard Merkel: „Diese Strategie ist eine Variante dessen, was seit der Invasion des Irak vor zehn Jahren „demokratischer Interventionismus“ heißt: das Betreiben eines Regimewechsels mit militärischen Mitteln zum Zweck der Etablierung einer demokratischen Herrschaft. Im Irak besorgten die Invasoren das eigenhändig. […] Was in Syrien geschieht, ist eine dem Anschein nach mildere Form des Eingriffs […] Jedenfalls übernehmen die Intervenierenden die vermeintliche und absurde Rolle von Unschuldigen.“

Professor Jan Oberg: „[…] die aus anderen Ländern gekommen waren und den Osten Aleppos besetzt hatten ‒ ob wir sie nun Rebellen, Dschihadisten, bewaffnete Opposition, Kämpfer, Terroristen oder anders nennen. […] Ich habe keine »Weißhelme« getroffen, Angehörige dieser angeblich humanitären Organisation. Ich traf auch niemanden, der sie in Aleppo gesehen hat oder dem von ihnen geholfen wurde. […] Auch die großen westlichen Medien sind weggeblieben.“

Atlantic Council, Zusammenfassung bei Telepolis: “Ein amerikanischer Think Tank erklärt, wie die al-Qaida-Milizen ihre Macht in bereits eroberten Gebieten ausüben […] Mittlerweile wurde bekannt, dass die beiden Dschihadisten/Salafisten-Gruppen al-Nusra und Ahrar al-Sham sämtliche andere Milizen in Aleppo auf die Sharia verpflichtet haben. Wichtig ist dabei zu ergänzen: ihre Form des Sharia-Verständnisses.”

Professor Michael Jabara Carley: „In der Tat kreist die syrische arabische Armee die Dschihad-Terroristen in Aleppo ein und drängt sie in Richtung der türkischen Grenze, um ihnen die Versorgungswege abzuschneiden […] Ein Umschwung wird überall wohlwollend aufgenommen, mit Ausnahme von den westlichen Mainstream Medien […] Die Obama-Administration hat direkt oder indirekt den ISIS und verschiedene Ableger der Al-Qaida in Syrien unterstützt“

V. P. Haran, 2009-2012 Botschafter Indiens in Syrien: „Manchmal wurde über Dinge berichtet, die nicht passiert sind. Beispielsweise sprach ich mit einem prominenten Scheich, als meine Kollegen mich völlig gestresst anriefen und meinten, der Scheich würde eine Rolle in den, für den Nachmittag geplanten, Protesten spielen. Aber das passierte überhaupt nicht. Denn tatsächlich saß ich in dem Moment ja mit ihm beim Mittagessen. Es gab eine Menge Übertreibungen durch die Medien. […] Es war offenkundig, dass Al-Qaida aus dem Irak seit April 2011 in Syrien waren.“

Dr. Daniele Ganser: „Als im März 2011 der Syrien-Krieg ausbricht, sehen wir, dass man dort eigentlich die Sicherheitseinheiten von Präsident Assad angegriffen hat, also die Polizei und das Militär. Das waren verdeckte Kriege, die durch Saudi-Arabien und Katar unterstützt wurden. […] Sie haben aber nie Panzer geschickt, […] stattdessen radikale Sunniten unterstützt, welche dann den Sicherheitsapparat der Syrer angreifen. Und als die Syrer zurückgeschossen haben, hat man gesagt, dass Assad sein Volk erschieße.“

Oberlandesgericht Düsseldorf: „Der Generalbundesanwalt wirft dem Angeklagten u. a. die Begehung von Kriegsverbrechen nach dem Völkerstrafgesetzbuch (VStGB) vor. So soll er in Aleppo eine mindestens 150-köpfige Stadtteilmiliz befehligt haben, die zu der Gruppierung „Ghoraba-as-Sham“ gehörte. […] soll die von dem Angeklagten befehligte Miliz einen Stadtteil im Nordosten von Aleppo kontrolliert haben. Die Miliz soll Plünderungen vorgenommen und Menschen, die sich ihr widersetzten, gefangenen genommen, gefoltert und auf das Schwerste misshandelt haben.“

General a.D. Harald Kujat: „Aber Aleppo wird deshalb eine humanitäre Katastrophe, weil dort Terroristengruppen diese Stadt besetzt haben, die Bevölkerung unterdrücken und das Regime, Assad-Regime, versucht, diese Stadt zu befreien. […] Aleppo hat eben auch eine Schlüsselfunktion für die Versorgung der terroristischen Gruppen: Al-Kaida, dort Al-Nusra, besetzen Aleppo und der IS. Es ist eben nicht so, dass dort die gemäßigten Gruppen gegen das Assad-Regime kämpfen […]“

Fabian Köhler: “Aktaa hat den Krieg größtenteils im von der Regierung kontrollierten Westteil der Stadt verbracht. Den Alltag im Ostteil kennt er trotzdem. Mehrmals wöchentlich telefoniert er mit Verwandten auf der anderen Seite der Stadt: ‘Es gab dort ständig Luftangriffe durch die syrische Armee. Aber meistens haben sie Einrichtungen der Terroristen getroffen. Zu zivilen Opfern kam es, weil die Terroristen sie als Geiseln nahmen und als menschliche Schutzschilde nutzten, um die Armee von Angriffen abzuhalten.’“

Erzbischof Jacques Behnan Hindo von Hassakè-Nisibi: „Die westliche Propaganda […] redet weiterhin von gemäßigten Rebellen, doch die gibt es nicht: in der Galaxie der bewaffneten Gruppen sind die Soldaten der Syrischen Befreiungsarmee nur mit einer Lupe zu finden. Alle anderen, abgesehen vom IS, haben sich in der Al-Nusra-Front zusammengeschlossen, ein Ableger der Al Kaida in Syrien […] Dies alles ist sehr beunruhigend: diese Supermacht protestiert 14 Jahre nach dem 11. September, weil die Russen die Milizen der Al Kaida in Syrien bombardieren. Was bedeutet das?“

Professor Günter Meyer: „2007 deckte […] Seymour Hersh auf, dass die USA gemeinsam mit Israel und Saudi-Arabien eine Terrorarmee zum Sturz der Regierungen in Damaskus aufbauten. Auch berichtete der ehemalige französische Außenminister Fabius von britischen Vorbereitungen im Jahre 2009 für einen militärischen Angriff auf Syrien. […] Nach westlicher Lesart wurden die friedlichen Proteste des „Arabischen Frühlings“ 2011 vom Assad-Regime mit brutaler Gewalt niedergeschlagen. Nicht erwähnt wurden Bewaffnete […] Ebenso wenig erwähnt wurden „versteckte Massaker“ an Sicherheitskräften.“

Agenzia Fides: “Gestern wurde unterdessen bei ‘youtube’ eine von dem aus Jordanien stammenden und in Damaskus wohnhaften salafitischen Scheich Yasir al-Ajlawni ausgesprochene Fatwa veröffentlicht, die Regime Gegner dazu ermächtigt ‘jede nicht sunnitische syrische Frau zu vergewaltigen’. Nach Ansicht des Scheichs widerpricht die Vergewaltigung alawitischer oder christliche Frauen nicht den Geboten des Islam.”. Anmerkung: Islamische/Sunnitische Frauen wurden/werden allerdings auch vergewaltigt.

Scott Ritter: „Das Ausbildungs- und Ausrüstungsprogramm der CIA lässt sich zurückverfolgen bis zum Frühjahr 2011 […] Gedeckt durch die Luftherrschaft der NATO waren Kämpfer gegen das Regime in Libyen imstande, die Kontrolle über weite Landesteile zu erlangen. […] Waffen umzuleiten in die Türkei, wo sie Rebellenkräften übergeben wurden, die seit Juni 2011 im Kampf gegen das Regime des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad standen […] vom syrischen Zweig der Muslimbruderschaft“

Professor Götz Aly: „Russland konnte der Türkei abringen, dass die radikalislamische Al-Nusra-Front (mittlerweile als Fatah-Al-Scham-Front getarnt) und selbstverständlich der IS weiterhin bekämpft werden. Beide Terrororganisationen wurden jahrelang von Saudi-Arabien, lange auch von der Türkei direkt unterstützt, indirekt mit US-amerikanischen und britischen Waffen beliefert […] Im Fall Syrien leiden unsere führenden Politiker (und viele Journalisten) an Geschichtsblindheit und Realitätsverlust.“

Professor Frieder Otto Wolf: „Man wird der Sache nicht gerecht, wenn man den Konflikt nur aus der Perspektive der gegenwertigen Oppositionskräfte in Syrien beschreibt. Man muss auch die langfristige Entwicklung und die gesellschaftlichen Kräfte dort betrachten. Der Westen hat sich hier mit islamistischen Kräften eingelassen, wie auch schon in Afghanistan und in Libyen, mit denen, wie ich glaube, keine tragfähige Partnerschaft möglich ist.“

John Pilger: „Von diesem Moment an plante die CIA die Zerstörung der syrischen Regierung durch dschihadistische Fanatiker – jene Fanatiker, die die Bevölkerung in Mosul und in Aleppo als Geiseln halten. Warum kommt das nicht in den Nachrichten? Der frühere britische Außenamtsvertreter Carne Ross, der für die Sanktionen gegen den Irak zuständig war, erzählte mir: ‚Wir haben die Journalisten mit irrelevanten Tatsachen aus gesäuberter Aufklärung gefüttert, oder wir haben sie kaltgestellt. So funktionierte das.‘“

Professor Götz Aly: „Vor drei Monaten ließ Thomas de Maizière im Bundestag eine Anfrage der Linken so beantworten: Nach Einschätzung des BND halte die Bundesregierung die Türkei für eine von Regierungsseite geförderte „Aktionsplattform“ der Islamisten. Hernach war von einem „Büroversehen“ die Rede, doch bestritt außer der türkischen Regierung niemand den Inhalt der Antwort.“

Oberlandesgericht München, zitiert: „Die Angeklagten erledigten von August 2013 bis April 2014 im Gebiet um die syrische Stadt Aleppo Wachdienste für die Gruppe und beteiligten sich so am Kampf gegen das syrische Militär und Rebellen. Bei Kamel T. sei eine salafistische Motivation hinzugekommen. Azad R. sei hingegen ein Mitläufer gewesen. Die Richter befanden die Angeklagten der Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung und Verstößen gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz für schuldig.“

Bischof Georges Abou Khazen: „Leider wissen wir nicht, was die dschihadistischen Gruppen tun. Wir wissen, dass es sich größtenteils um ausländische Kämpfer handelt: Wer hat das Kommando über sie? Wem gehorchen sie? Werden sie sich der Feuerpause anschließen? […] An vielen Orten finden Initiativen der Aussöhnung mit den Syrern statt, die sich den Rebellen angeschlossen hatten. Die sogenannten ‚Kämpfer‘ werden aus dem Ausland kontrolliert und leisten weiterhin Widerstand.

Professor Michael Jabra Carley: “ Die Rede von „unseren Gemäßigten“ ist eine Fiktion und ein Deckmantel der USA für ihre Unterstützung für Al-Qaida und deren verschiedene Verbündete, bei denen es sich weitgehend um ausländische Söldner handelt, die gegen die säkulare, legitime Regierung Syriens kämpfen. […] ob die Bewohner der USA, Kanadas und Europas bereit sind, für eine Serie von Lügen, und zur Verteidigung der US-geführten Al-Qaida-Invasion Syriens, einen grundlosen Krieg mit Russland zu riskieren.”

Volker Bräutigam, Friedhelm Klinkhammer: „[…] Skandal um die türkischen Giftgaslieferungen an syrische Terroristen, die schließlich zu dem Massaker von Ghouta führten […] USA und der NATO, die beide den Massenmord mit Sarin dem Präsidenten Assad in die Schuhe schieben und einen Krieg gegen Syrien beginnen wollten […] den türkischen Abgeordneten Eren Erdem. Dem droht ein Verfahren wegen Landesverrats(!), weil er die türkische Verstrickung in das Verbrechen ans Licht brachte.“

Professor Günter Meyer, Interviewer Dirk Müller: „Müller: ‚[…] die Amerikaner unterstützen Extremisten und Islamisten und Terrorgruppen, die ihre Verwurzelung bei Al Kaida gefunden haben […] gegen Baschar al-Assad?‘ Meyer: Sie unterstützen primär sogenannte moderate Gruppen, nur, diese moderaten Gruppen arbeiten mit der Nusra-Front zusammen. Das heißt, auch die Waffen, die an die Moderaten geliefert werden, landen im Endeffekt bei der Nusra-Front, die das Oberkommando speziell auch im Osten von Aleppo hat.“.

Appel kirchlicher Würdenträger aus Syrien: „Dagegen wurde 2012 aufgrund einer schwer verständlichen Entscheidung das Öl-Embargo für die Regionen aufgehoben, die die bewaffnete und dschihadistische Opposition kontrolliert. […] In diesen 5 Jahren haben die Sanktionen gegen Syrien dazu beigetragen, die syrische Gesellschaft zu zerstören: Sie lieferten sie dem Hunger, Epidemien und Elend aus und arbeiten somit den Milizen von Integralisten und Terroristen, die heute auch in Europa zuschlagen, in die Hand.“

Al-Nusra-Kommandant, Interview mit Jürgen Todenhöfer: „Wir gewannen die Kämpfe dank der „TOW“-Raketen. Wir haben durch diese Raketen ein Gleichgewicht mit dem Regime erreicht. Die Panzer haben wir aus Libyen über die Türkei bekommen. Auch die „BMs“ -Mehrfachraketenwerfer. Das Regime übertrifft uns nur mit seinen Kampfflugzeugen, Raketen und Raketenwerfern. Wir haben einen Teil ihrer Raketenwerfer erbeutet und einen großen Teil aus dem Ausland bekommen. Aber wir haben durch die amerikanischen „TOW“-Raketen die Lage in einigen Gebieten unter Kontrolle.“

Nafeez Ahmed: „Aber der Westen hat diesen islamistischen Gruppen direkt bei ihren Bemühungen geholfen, Syriens Ölfelder in Betrieb zu nehmen. Im April 2013 schrieb beispielsweise die Times, dass Al Kaida-Rebellen die Schlüsselregionen Syriens übernommen hätten: „Die Hand von Al Nusra kann man am stärksten in Aleppo spüren“, wo dieser Al Kaida-Verbündete in Abstimmung mit anderen Rebellengruppen einschließlich ISIS „eine Scharia-Kommission“ eingerichtet hatte“

Propagandaschau, 20min.ch: „Einer dieser „Rebellen“ steht derzeit in Münster vor Gericht. Was ihm vorgeworfen und durch Zeugenaussagen belegt wird, bestätigt letztlich das, was die syrische Regierung immer wieder gesagt hat, dass es sich bei den Bewaffneten mehrheitlich um Kriminelle und Terroristen handelt. In Syrien nannte er sich Abu Dieb, «Vater des Wolfes», und führte 150 Männer an, die in den Wirren des syrischen Bürgerkriegs zwischen 2012 und 2014 ein ganzes Stadtviertel von Aleppo terrorisierten, plünderten und folterten. Jetzt steht er als Ibrahim A. (42) vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf

Professor Werner Arnold, Deutsche Welle“Christen in Syrien konnten lange ein relativ friedliches Leben führen. Im Bürgerkrieg sind aramäische Gemeinden ins Visier radikal-islamischer Gruppen geraten, die gegen das Assad-Regime kämpfen. Experten schlagen Alarm. […] Für die syrischen Christen hofft Arnold einzig und allein darauf, ‘dass diese ganze Rebellion irgendwann zusammenbricht.’“

Nemetico: „Der Kannibale? Ja, der Kannibale, der vor laufender Kamera einen getöteten syrischen Soldaten das Herz (oder die Lunge) aus dem Leib schnitt und das Fleisch fraß. Das war Anfang 2013. Der gute Mann heißt oder hieß Khalid Hamad, ‚Kampfname Abu Sakkar‘. […] Er gehörte 2011 zur (von den Mainstream-Medien so betitelten) ‚moderaten‘ FSA (Freie Syrische Armee). Nach der von britischen Medien verbreiteten Version seiner Laufbahn gründete er 2012 seine ‚eigene Brigade‘“.

Dr. Tim Anderson (Buchbesprechung von Jens Berger): „Es entsteht allerdings ein anderes Bild, wenn Anderson akribisch darstellt, wie die Ereignisse in Syrien durch ein Zusammenspiel von islamistischen Fundamentalisten, US-amerikanischen Geostrategen, wahhabitischen Steinzeit-Königreichen, westlichen Mainstream-Medien und Nichtregierungsorganisationen massiv manipulativ umgedeutet und umgeschrieben wurden. […] Die angeblich syrischen Rebellen stammen aus über achtzig Ländern“

Professor Jörg Becker: „Die Öffentlichkeit wird über den Nahen Osten falsch und verzerrt informiert und natürlich werden ihr wesentliche Zusammenhänge nicht richtig vermittelt. Aktuell läuft in der Syrien- und Irakberichterstattung nahezu alles falsch, was man sich denken kann. […] Unklar bleibt in den deutschen Medien auch die saudische, katarische und türkische Unterstützung verschiedenartiger syrischer Rebellengruppen und des sogenannten Islamischen Staates.“.

Professor Günter Meyer: „[…] dass die Dschihadisten die Waffenruhe von Anfang an abgelehnt haben und die Zivilbevölkerung als menschliches Schutzschild missbraucht wird. Die Scharfschützen der Extremisten verhindern, dass sich die Einwohner im belagerten Ost-Aleppo über die von den Russen geöffneten Korridore in Sicherheit bringen können. […] Eine Niederlage der von den USA unterstützten Rebellen in Ost-Aleppo wäre für Präsident Barack Obama eine riesige Demütigung. Deswegen setzt Washington alles daran, um das zu verhindern.“.

3. Strafsenat des Oberlandesgerichts Stuttgart: “Nach den Feststellungen des Senats strebte die als salafistisch einzustufende „Ahrar al-Sham“ seit 2011 das Ziel an, die Regierung des syrischen Staatspräsidenten Assad gewaltsam zu beseitigen und durch einen islamischen Staat unter ihrer Führung zu ersetzen. Zu diesem Zweck verübte die hierarchisch strukturierte Vereinigung durch ihre bis zu 20.000 Kämpfer umfassenden militärischen Einheiten – häufig in Kooperation mit der jihadistischen Al-Nusra-Front – Anschläge gegen Angehörige der syrischen Armee und Sicherheitskräfte.”.

Professor Jörg Becker: „Gleichwohl wird die Mehrzahl der Nutzer der Massenmedien schlicht unwissend darüber sein, dass die USA seit Jahren völkerrechtswidrig einen Regime Change in Syrien herbeizuführen versuchen. Dass das ganze Terror-Problem vor allem durch westliches Morden und westliche Kriege entstanden ist. Ja, dass der Westen Al Quaida seit Jahren mit Waffen beliefert und hierdurch überhaupt erst großgemacht hat, um Assad zu stürzen“

Professor Götz Aly: „Während westliche Medien die Lügengeschichte vom siebenjährigen ‚Twittermädchen‘ Bana Alabed aus dem von ‚den Rebellen‘ eroberten östlichen Stadtteilen Aleppos als pure Wahrheit verkauften, saß Franziskanerpater Ibrahim Alsabagh im belagerten Westteil der umkämpften Stadt. Er war den Regierungstruppen dankbar, dass sie die fast schon Eingeschlossenen verteidigten.“.

Bundesgerichtshof: “[…] Offensive in der Stadt Aleppo im Juli 2012, der Einnahme der Provinzhauptstadt Raqqa im März 2013, in Zusammenarbeit mit der ‘Jabhat al Nusra’, dem ‘Islamischen Staat im Irak und Syrien’ (ISIG) und anderen jihadistischen Gruppierungen ab dem 4. August 2013 an der Offensive gegen alawitische Dörfer im Gebirge in der Provinz Latakia, bei der zahlreiche Zivilisten ermordet wurden, sowie im Februar 2014 an dem Angriff auf das Zentralgefängnis von Aleppo, an dem wiederum auch die ‘Jabhat al Nusra’ und weitere jihadistische Vereinigungen teilnahmen.”.

Dr. Daniele Ganser: “Ja, auch der Angriff auf Syrien 2011 war illegal. Die Angreifer USA, Großbritannien, Frankreich, Türkei, Katar und Saudi-Arabien haben brutale Banden trainiert und mit Waffen ausgerüstet und versuchen seit 2011 Präsident Assad zu stürzen, was ihnen aber bisher nicht gelungen ist. Diese brutalen Banden müssen als Terroristen bezeichnet werden, aber die Angreifer benutzen das Wort „moderate Rebellen“ und verwirren dadurch die Öffentlichkeit.“

Professor Günter Meyer, Hallertau.info: „Professor Meyer ging auch auf die „Weißhelme“ ein, die im letzten Jahr den Alternativen Friedenpreis erhalten hatten. Sie sind eigentlich eine Zivilschutzorganisation der Nusra-Front in die mehrere hunderte Millionen Dollar aus dem Ausland investiert wurden. Nusra und IS sind Ableger der al Qaida-Organisation, die sich einige Zeit heftig bekämpft und sich inzwischen wieder versöhnt hatten. Die Nusra Kämpfer sind dabei die brutalsten von allen. Die Berichte und Fotos über die Rettungsaktionen der Weißhelme sind oft gefälscht, um die Welt zu manipulieren.“

Ehemaliger katarischer Ministerpräsident Hamad bin Jassim bin Jaber al-Thani: „Ich will nicht weiter in die Details gehen, aber wir haben alle Dokumente darüber und alles, was gesendet wurde [nach Syrien], ging über die Türkei und war in Koordination mit den US-Streitkräften und alles wurde verteilt über die Türken und die US-Streitkräfte. Und wir und jedermann sonst war beteiligt, die Militärs. Da wurden vielleicht Fehler gemacht und die Unterstützung wurde dem falschen Lager gegeben… Vielleicht gab es eine Beziehung zu Nusra. Es ist möglich, aber ich persönlich weiß darüber nichts…“

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7 Kommentare

  1. Den Artikel über die Codierung von Ausdrucken von Laserdruckern verstehe ich. Auch, daß sich da Leute an der Uni in Dresden drum gekümmert haben, die vielleicht entdeckt haben und auch eine Gegenmaßnahme entwickelt haben diese Codes zu decodieren, indem zusätzliche Punkte gesetzt werden, so daß der eigentliche Code nicht mehr zu entschlüsseln ist. Alles OK.
    Auch die Veröffentlichung dieser Codierung sehe ich als wichtigen Punkt an, denn die illegale Überwachung zur späteren Identifizierung von Menschen an Hand unliebsamer Laserausdrucke ist wichtig, daß dies öffentlich wird.
    Nur was haben die nachfolgenden Zitate zu den Kriegsereignissen in Syrien damit primär zu tun, als direkte Zuordnung zum Forschungsergebnis über Laserdrucker an der Uni Dresden?
    In keinem dieser Zitate kann ich einen direkten Zusammenhang mit dem Forschungsergebnis erkennen.
    Oder besteht da gar kein Zusammenhang und sind die Zitate nur der ungenannte Rucksack zum Eingangstext, der dann wiederum mittels Laserdrucke verbreitet werden kann und mit Hilfe der Decodierung eine Identifikation des Druckers und Verteilers nicht mehr möglich macht?
    Vielleicht gibt es ja eine plausible Erklärung und nur ich habe es mal wieder nicht verstanden?

    1. Die Einführung dieser Überwachungstechnik war in der Folge von 9/11 möglich. USA macht Al Qaida für 9/11 verantwortlich, arbeitet aber mit Al Qaida zusammen. D.h. es stimmt was nicht bei 9/11, Letzteres hat erst solche Ü-Maßnahmen ohne relevanten Widerspruch möglich gemacht.

  2. @Spargel Tarzan: versteh ich auch nicht. Auch nach der Einlassung von Jens nicht, weshalb 90% des Textes hier überflüssig sind (wurde ja auch alles schon mal – dankenswerterweise! – an anderer Stelle in diesem Blog veröffentlicht).

    Was anderes: wegen der Identifizierung über die gelben Punkte bin ich also mit einem Schwarz-Weiss-Drucker auf der sicheren Seite! Und schon können die Whistler weiter blowen…

  3. Wer benutzt denn noch die giftigen „Laserdrucker“? Ich habe mein letzten vor 10 Jahren abgeschafft!
    Natürlich gibt es auch mit anderen Druckern Probleme, man sollte eben wissen, wem man mit dem eigenen Drucker geschriebene Meldungen schickt! Und bei Behörden als Adressaten sollte man eh‘ vorsichtig sein.

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