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Maidan-Morde

Neue explosive Aussagen zu den Maidanmorden, der Erschiessung von über 100 Personen im Rahmen des  gewaltsamen Staatsstreiches in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Der Putsch fand nur einige Monate vor der nächsten geplanten Wahl statt. Dass es sich bei der Ermordung von Demonstranten und Polizisten um eine von Scharfschützen durchgeführte False-Flag-Aktion gegen die ukrainische Regierung handelte, ist heute in nicht mehr zu leugnen und Stand der wissenschaftlichen Forschung zu den Ereignissen im Winter 2013/14 in Kiew auf dem Maidan und im dem Platz benachbarten Hotel Ukraina und dem Observatorium. 

Hier die neuesten Aussagen zu der Affäre sowie einige weitere, etwas ältere Links zu dem Thema:

Maidanmorde: Aussagen weisen erneut auf Täter aus den eigenen Reihen. „Die ukrainische Parlamentsabgeordnete und staatlich ernannte „Heldin der Ukraine“ Nadja Savchenko wühlte die ukrainische Öffentlichkeit am Donnerstag mit explosiven Aussagen zum Massenmord auf dem Maidan am 20. Februar 2014 auf. Sie habe selbst gesehen, dass der damalige Oppositionspolitiker Sergej Pashinsky eine Gruppe von Scharfschützen ins Hotel Ukraina führte, sagte sie vor Journalisten in Kiew. Die Bewaffneten seien damals mit einem blauen Minibus auf dem Platz angekommen. Sie kenne diese Personen, einige davon säßen heute sogar im ukrainischen Parlament.“

Wissenschaftler: Maidan-Führer wussten schon vorher von Massaker. „Der kanadische Politikwissenschaftler Ivan Katchanovski wies per Twitter auf aktuelle Meldungen ukrainischer Medien hin, nach denen Anführer des Maidan-Staatsstreiches vom Februar 2014 in der ukrainischen Kauptstadt Kiew bereits vor den Todesschüssen auf Putschisten sowie Sicherheitskräfte von diesem kommenden Massaker wussten. Zur Umsetzung des Putsches waren damals Mitglieder beider Seiten von Scharfschützen beschossen und die damals amtierende Regierung eines Massakers unter den Putschisten beschuldigt worden. Die jetzige Kiewer Regierung behauptet dies entgegen der Beweislage weiter und verschleppt die Ermittlungen zum Maidan-Massaker.“.

Die Beichte der Maidan-Poetin. „Ukraine-Konflikt: Halbreuige Rede der ehemaligen „Maidan-Poetin“, Jewgenia Biltschenko, zu Europa im Kongresshaus der tschechischen Hauptstadt Prag. Die vollständige Rede gibt es hier: „Alles, was Sie über die Ukraine wissen wollten, aber Angst hatten zu fragen„. Ein interessantes Zeitdokument. Ich mache mir die Version von Frau Biltschenko nicht zu eigen. Mit dem gewaltsamen Staatsstreich in Kiew hatte sie beispielsweiseweise grundsätzlich kein Problem. Ein Jahr später hätte es die nächste Präsidenschaftswahl gegeben.“

Kiewer Maidan-Massaker: Explosive Geständnisse. „Drei georgische Männer haben nun zugegeben, am 20. Februar 2014 in Kiew sowohl auf Polizisten als auch auf Maidankämpfer und Demonstranten geschossen zu haben oder zumindest als Augenzeugen unmittelbar bei Schützengruppen gewesen zu sein. Dies sagten sie in Interviews mit dem italienischen Journalisten Gian Micalessin von der Zeitung Il Giornale. Die entsprechende TV-Reportage mit dem Titel „Ucraina: Le verità nascoste“ zeigte der Sender Canale 5 vergangene Woche in seinem Magazin „Matrix“. Ziel der Schüsse sei es gewesen, so viel Chaos wie möglich zu erzeugen, erläutern die Georgier.“

Italienische Medien: Maidan-Todesschützen aus Georgien und Litauen. „Einem Bericht der italienischen Tageszeitung Il Giornale zufolge waren ein Teil der Scharfschützen, die bei der sogennanten „Maidan-Revolution“ in der ukrainischen Hauptstadt Kiew auf sowohl auf Aufständische als auch auf Polizisten schossen, um Gewalt und Chaos zu erzeugen, Söldner aus Litauen und Georgien. Entsprechende Aussagen der Schützen in einer Dokumentation eines italienischen Fernsehsenders liegen vor. Dies ist ein weiteres Puzzleteil, welches zu dem sicher immer mehr verfestigenden Gesamtbild beiträgt, dass der Putsch in der Ukraine vom Westen von außen mit gesteuert und gemeinsam mit (rechtsextremen) oppositionellen Kräften durchgeführt wurde.“

Maidan: „Ich schoss ihnen ins Genick“. „Der militante Maidananhänger Ivan Bubentschik steht derzeit im Zentrum des medialen Rummels in der Ukraine. In einem Kinofilm und einem Interview hatte der Soldat nun freimütig zugegeben am 20. Februar 2014 zwei Berkut-Polizisten vom Konservatorium aus gezielt erschossen zu haben. Im Verlauf dieses Morgens habe er dann noch weitere Polizisten verwundet. Insgesamt 75 Patronen habe er verschossen. Wegen einer allgemeinen Amnestie hat er jedoch keine strafrechtlichen Folgen zu befürchten.“

ZDF vertuschte Maidan-Todesschüsse. „Die ukrainische Staatsanwaltschaft kann bis heute keine tatsächlichen Täter aus den Reihen der damaligen Sicherheitskräfte präsentieren, viele Berichte und unabhängige westliche Untersuchungen sprechen für Todesschützen aus den Reihen der damaligen Opposition. Und einige deutsche Medien spielten damals eine denkbar miese Rolle: Wie beispielsweise das Magazin Telepolis in dem umfassenden und lesenswerten Artikel „Friendly Fire in Kiew?“ berichtet, der sich ausführlich mit den Maidan-Ereignissen beschäftigt, hat das ZDF offenbar bewußt Videoaufnahmen von oppositionellen Todesschützen verheimlicht. Diese schossen aus einem Zimmer des ZDF im Hotel Ukraina und das ZDF filmte sie dabei.“

Deutsche Untertitel zu französischer Ukraine-Doku über Maidan und Odessa von Paul Moreira, canal+. „Die Dokumentation/Reportage ‚Masken der Revolution‘ gibt es jetzt auch mit deutschen Untertiteln als Video bei Youtube: ‚Ukraine – die Masken der Revolution – Franz. TV – Deutsche Untertitel‘.“

Neue Berichte zu den Todesschüssen auf dem Maidan. „Es gibt neue Medienberichte zu den hundert Toten bei den Protesten am und rund um den Maidan-Platz Ende Februar 2014 in der ukrainischen Hauptstadt Kiew, dem Beginn der Gewalttätigkeiten im aktuellen Ukraine-Konflikt: Die ‚junge Welt‘ bringt in ihrer morgigen Ausgabe einen Artikel zur damaligen Maidan-Gewalt. Die Wiener Zeitung hat ein Interview, in dem eine Beteiligung von Kräften der jetzigen Regierung an dem Massaker thematisiert wird. Und ein Wissenschaftler veröffentlichte anläßlich des Jahrestages der Scharfschützenmorde vom 20.2.2014 eine umfassende Analyse zur Herkunft der Todesschüsse beim ‚Euromaidan‘.“

BBC: Scharfschützenmorde in Kiew durch Maidankämpfer. „Neue Aussagen zum Beginn des Ukraine-Konflikts, zu den Toten bei den Maidan-Protesten Ende Februar 2014: Nachdem Telepolis bereits im Dezember 2014 von der Untersuchung eines kanadisch-ukrainischen Politikwissenschaftler berichtete, nach der Kämpfer der aktuellen ukrainischen Regierung Poroschenko/Jazenjuk beziehungsweise des sogenannten Rechten Sektors die oder einige der Maidan-Scharfschützenmorde in Kiew im Rahmen der ‚ukrainischen Revolution‘ am 20. Februar 2014 begangen haben, berichtet nun auch die britische BBC von einer möglichen Verwicklung der Maidan-Organisatoren in das Massaker, dem kurz darauf ein Putsch folgte.“

Angeblicher georgischer Scharfschütze: „Wir waren schon im März 2013 in Kiew“. „Die Scharfschützenmorde vom 20. Februar 2014 auf dem Maidan könnten schon rund ein Jahr zuvor geplant worden sein – dies geht zumindest aus einem nun veröffentlichten Interview mit dem vermeintlichen georgischen Maidanschützen Alexander Revazishvili hervor. Demnach sei er als militärisch ausgebildeter Scharfschütze mit einer Gruppe georgischer Sicherheitskräfte bereits Ende März 2013, also rund elf Monate vor dem Blutbad, nach Kiew gereist, um geeignete Schützenpositionen am Maidan auszukundschaften.“

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