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„Bekloppter“: Beleidigung durch BILD-Reporter Julian Röpcke

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BILD-Reporter Julian Röpcke hat mich heute als „Bekloppten“ beleidigt. Anlaß war der Artikel „Bild-Journalist Röpcke: Russische Siegesparade in Ukraine“ hier bei Blauer Bote Magazin, der sich damit auseinandersetzt, dass Röpcke die Paraden der Aufständischen in der Ostukraine zur Feier des Endes des Zweiten Weltkrieges (am 9. Mai) als Siegesparaden einer russischen Invasionsarmee bezeichnet. Weiter sprach er von aktuellen Angriffen russischer Truppen in der Ukraine. Der Blauer-Bote-Artikel zeigt die Verdrehung durch den Axel-Springer-Mann Röpcke auf. Julian Röpcke korrigiert sich nicht, sondern antwortet mit einer (strafbaren) Beleidigung im sozialen Netzwerk Twitter. Oben der Tweet als Screenshot, unten die eingebundene Twitter-Nachricht.

Ob Röpcke auch die Verfasser des Minsk-II-Friedensabkommens – inklusive der deutschen Bundesregierung um Frank-Walter Steinmeier und Angela Merkel – als Bekloppte bezeichnen würde? Das müsste er wohl, denn das Minsk-II-Abkommen spricht ebenfalls von Panzern der ukrainischen Armee und Panzern der Ostukrainer. Von russischen Panzern ist da keine Rede. Auch nicht von einem Krieg zwischen der Ukraine und Russland. Offenbar hält Herr Röpcke alle außer sich selbst und ein paar „Mitkämpfer“ für bekloppt. Was sagt eigentlich die BILD-Chefredaktion zu diesem Paradebeispiel für deutschen Ukraine-Qualitätsjournalismus von Julian Röpcke?

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UPDATE:

Zur Strafe blockt mich der BILD-Journalist Julian Röpcke bei Twitter (siehe Screenshot unten), ein kleines Minuspünktchen bei dem sozialen Netzwerk für mich. Dabei hatte er mich angeschrieben (nach dem Veröffentlichen des oben genannten Artikels), nicht umgekehrt. Mein „Gehabe“ (Wortwahl Röpcke), auf einer wahrheitsgetreuen Berichterstattung zu bestehen, mag aus einer anderen Zeit stammen oder einer anderen Ethik geschuldet sein. Ich allerdings bleibe dabei und bestehe auf korrekten Medienberichten. Und darauf, nicht beleidigt zu werden, wenn ich auf grobe Schnitzer, Propaganda oder andere Fehlleistungen hinweise.

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6 Kommentare

  1. http://img2.picload.org/image/ollcwrw/erich_bloed.png
    Zeigt den an!

    Ich hatte auch schon das Vergnügen, mit diesem Hetzblatt. Bei einer Strassenkreide-Aktion hockte plötzlich ein Fotograf hinter mir. Meine übliche Reaktion, dass ich nicht abgeBILDet werden möchte, empfand dieser Herr wohl als agressiven Angfriff, nahm seine Hände hoch und schrie: ‚wenn du mich anfässt, lass ich mich zu Boden fallen und zeige ich dich an‘. Ich lachte laut und verwies erneut auf meine Persönlichkeitsrechte, während ein kräftig gebauter Zuschauer der Szene herbeigeeilt kam und ihn fragte, ob es Probleme gäbe. Ab hier merkte dieser mutige Reporter, dass er mit dem üblichen Überlegenheitsgefühlt seines Standes auf der Strasse nicht ankommt und wurde auf einmal sehr kleinlaut, genau wie sein Artikel über mich.

    Gibt dem Typen Saures, zeig ihn an und wenn er blöd genug ist, das Propagandistisch zu verwursten, haben wir was zu lachen.

  2. Och, jetzt ist der Möchtegern-Nachhilfs-Journalist beleidigt.
    Es wird immer peinlicher, jedenfalls ist er schon bei der richtigen „Zeitung“.
    Ich würde an seiner Stelle vor Scham im Boden versinken, er aber nicht, da fehlt wohl der moralische Kompass.
    Weiter so Herr Röpcke, Sie schaffen es sicher noch ein paar Niveaustufen tiefer.

  3. Kleiner Nachtrag noch: Wer sich in den internationalen Medien umschaut, sieht wohl dass sich bzgl. der Kiewer „Regierung“ langsam der Wind dreht.

    Das würde ich den perfekten Zeitpunkt nennen, um sich mit Aussagen wie „russische Siegesparade“ nur noch lächerlicher zu machen. Sich für eine Sache zu prostituieren ist das eine, dabei nicht zu merken, dass man nur verheizt wird und der Zug schon abgefahren ist, dass ist wirklich lustig (nur nicht für Röpcke), lol….

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