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Angela Merkel und die Christenmörder

In diesem Monat findet in Deutschland die Wahl zum Bundestag statt, der wiederum eine neue Regierung folgen wird. Haushoher Favorit ist dabei die Partei der Bundeskanzlerin, die CDU. Das „C“ im Parteinamen steht für „Christlich“ und hat der Partei alleine schon deswegen immer einige Extraprozentpunkte bei den Wählerstimmen eingebracht. Manche wählen eben im Zweifelsfall – oder einfach immer – „christlich“. Da wundert es doch, dass Angela Merkel im Syrienkrieg ausgerechnet Seite an Seite mit radikalislamistischen Jihadisten kämpft, zu deren Lieblingsbeschäftigungen die Ermordung von Mitgliedern der starken christlichen Minderheit in Syrien zählt. Auf Letzteres weisen sowohl Wissenschaftler als auch christliche Geistliche immer wieder hin.

Vor dem Ausbruch des Syrienkrieges im Jahre 2011 war Syrien ein Land mit unterschiedlichsten Volksgruppen und Religionen, die gut miteinander auskamen. Es war friedlich im Land, ungewöhnlich für diese spannungsgeladenen Weltregion. An der Universität Heidelberg fand 2009 sogar ein von Professor Werner Arnold organisiertes Kolloqium statt, welches genau dies zum Thema hatte: „Das syrische Modell friedlicher Koexistenz: Muslime, Christen, Juden„. 2013 – zwei jahre nach Ausbruch des Krieges – mussten Professor Arnold und andere Experten dann allerdings in einem Deutsche-Welle-Interview Schlimmes über die Situation in Syrien berichten:

„Mit Ausbruch der Rebellion gegen Assad traten allerdings bewaffnete Gruppierungen auf den Plan, die einen islamischen Gottesstaat errichten wollen und andere religiöse Gemeinschaften bekämpfen. […] Radikal-islamische Gruppen riefen öffentlich zum Mord an religiösen Minderheiten auf, berichtet Demir. ‘Man kann hier wirklich von einer ethnischen Säuberung sprechen. Das hat mit einer demokratischen Oppositionsbewegung nichts mehr zu tun, denn den Christen und den übrigen Minderheiten wird hier schlicht das Existenzrecht abgesprochen.’ […] Für die syrischen Christen hofft Arnold einzig und allein darauf, ‘dass diese ganze Rebellion irgendwann zusammenbricht.’”.

Was war geschehen? Seit 2011 herrscht in Syrien Krieg und dabei handelt es sich entgegen der Propaganda westlicher Regierungen und Medien nicht um einen Konflikt infolge des plötzlichen Aufflammens einer Demokratiebewegung, sondern um eine von außen – von westlichen Staaten und ihren regionalen Verbündeten – angestoßenen Angriff, der die potentiellen ethnisch-religiösen Bruchlinien in Syrien nutzte und bereits im Land vorhandene wie auch zunehmend aus dem Ausland eingeschleuste radikale sunnistische Extremisten aus dem Al-Qaida-Umfeld als Hilfstruppen gegen die syrische Regierung einsetzte. Professor Michael Jabra Carley von der Universität Montreal dazu in den Nachdenkseiten:

„Die Rede von ‚unseren Gemäßigten‘ ist eine Fiktion und ein Deckmantel der USA für ihre Unterstützung für Al-Qaida und deren verschiedene Verbündete, bei denen es sich weitgehend um ausländische Söldner handelt, die gegen die säkulare, legitime Regierung Syriens kämpfen. […] Die dringliche Frage ist jetzt, ob die Bewohner der USA, Kanadas und Europas bereit sind, für eine Serie von Lügen, und zur Verteidigung der US-geführten Al-Qaida-Invasion Syriens, einen grundlosen Krieg mit Russland zu riskieren.“.

Die Angezia Fides (Presseorgan der Päpstlichen Missionswerke) berichtete in dem Artikel “ASIEN/SYRIEN – Christen fliehen aus von Rebellen besetzten christlichen Vierteln in Aleppo: Fatwa erlaubt Vergewaltigung nichtsunnitischer Frauen” vom 5. April 2013 : “Unter den Flüchtlingen wird von Morden und Vergewaltigungen in Familien berichtet, die Verbindungen zur regulären Armee unterhalten haben sollen. […] Gestern wurde unterdessen bei ‘youtube’ eine von dem aus Jordanien stammenden und in Damaskus wohnhaften salafitischen Scheich Yasir al-Ajlawni ausgesprochene Fatwa veröffentlicht, die Regime Gegner dazu ermächtigt ‘jede nicht sunnitische syrische Frau zu vergewaltigen’. Nach Ansicht des Scheichs widerpricht die Vergewaltigung alawitischer oder christliche Frauen nicht den Geboten des Islam.”.

Syrien: Assad schützt Christen“ berichtet bei Weltnetz.tv in einem Artikel vom 20. Mai 2017 mit Interviewvideo. „Syrien ist die Wiege des Christentums – Der an diesen historischen Fakt erinnert, ist der katholische Priester Peter Fuchs. Er ist Geschäftsführer der ökumenischen, weltweit tätigen humanitären Hilfsorganisation Christian Solidarity International (CSI). Mit ihm sprach Sabine Kebir nach seiner Rückkehr aus Syrien vor einigen Wochen. Im Interview berichtet er davon, dass die gegenwärtige Situation in Syrien nicht nur für die Christen tödlich ist, sondern für alle Religionsgemeinschaften wie auch für Atheisten, bedroht durch den Terror der islamistischen bewaffneten Gruppen mit Söldnern aus aller Welt.“.

Weitere unabhängige Journalisten und Experten berichteten von zahlreichen Gräueltaten in den „Rebellengebieten“. Selbstverständlich bringen diese Kämpfer auch gerne nicht nur Christen, sondern auch Angehörige aller anderen Gruppen in Syrien um, inklusive der islamischen Sunniten. Genauso selbstverständlich werden auch sunnitische Frauen von den Kämpfern – pseudoreligiös verbrämt – vergewaltigt. Des Öfteren veröffentlichten Rebellen-Terroristen selbst Grausamkeiten – möglicherweise, um ihre Stellung innerhalb der Al-Qaida-Koalition zu untermauern, indem man sich selbst als knallharte Kämpfer präsentiert. So veröffentlichte die von Saudi-Arabien finanzierte und von der US-Regierung ganz offiziell im Rahmen eines CIA-Programms trainierte und bewaffnete Gruppierung Al Zenki – von den USA als „moderate Rebellen“ bezeichnet – ein Video, in dem führende Mitglieder der Gruppe einem Kind bei lebendigem Leibe den Kopf abschnitten.

Deutschland – unter Bundeskanzlerin Angela Merkel – ist schon seit dem Jahr 2011 am Syrienkrieg beteiligt, seit 2012 muss die Bundeswehr die Terrorgruppen unterstützen. Die sogenannten Rebellen in Syrien, die von der Bundesregierung unter Angela Merkel unterstützt werden, sind keinesfalls moderat. Selbst wenn sie keine radikalen Islamisten unter Führung der Al Qaida wären, wäre ein Einsatz solcher Hilfstruppen durch ausländische Staaten völkerrechtswidrig, ein kriegerischer Angriff. Dass es sich um solche Radikale handelt, wirft noch einmal ein besonderes Schlaglicht auf den Fall. Noch bizarrer wird es, wenn man sich noch einmal vergegenwärtigt, dass die Regierungsparteien CDU und CSU wie selbstverständlich die „christlichen“ Wählerstimmen in Deutschland dank ihres „C“ im Parteinamen absahnen und offensichtlich genauso selbstverständlich brutale Kämpfer unterstützen, zu deren Lieblingsopfern bei Massakern, Folter und Vergewaltigungen Christen zählen.

4 Kommentare

  1. Wen wundert das Verhalten der westlichen „dressierten US- Kampfhunde“, wenn z. B. „unser Bundesgeneral-Anwalt“ die Strafanzeigen gegen unsere „Mutti“, die sich über alle Gesetze hinweg gesetzt hat, als unbegründet unverfolgt läßt. Da wird das Mosaik vollständig, ergibt das Bild des Niedergangs von Sitten, Recht und Anstand und zum Schluß den Untergang. Während die“Bundesanwaltschaft“ in München das teuerste Justiz-Kasperle-Theater aufführen läßt, um dem Volk Sand in die Augen zu streuen und den Haß zu schüren, darf Mutti unverfolgt Beihilfe zur Zerstörung, Ausmordung, Massenmord und Flucht in fremden Ländern pflegen. Das, obwohl in dem Grundgesetz sinngemäß steht: „Nie wieder Krieg von Deutschem Boden aus“ ! Aber das ist vor Mutti und Grüne und SPD, FDP auch früher schon z. B. in Jugoslawien praktiziert worden. Teile und herrsche ist der Auftrag des westlichen Systems !

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