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Neunmal Nazis und vierzehnmal Al Qaida

Syrien 2016, Ukraine 2015. Deutsche Medien.

Süddeutsche Zeitung unterstellt sich Al Kaida

„In den letzten Tagen griffen Kämpfer der Al Qaida die Regierungstruppen um Aleppo in Syrien an, um wieder eine Verbindung zu ihren eingeschlossenen radikalislamistischen Brüdern in Ostaleppo herzustellen. Dort hält eine Koalition unter Führung der Al Qaida einige Stadtteile seit Monaten besetzt und zehntausende Menschen in Geiselhaft. Syrische Truppen versuchen mit russischer Luftunterstützung, die Stadt zu befreien. Die deutschen Medien haben sich in den letzten Tagen und Wochen doch tatsächlich voll auf die Seite von Al Qaida geschlagen. Den Vogel schoß aber heute wohl die Süddeutsche Zeitung ab: Die SZ nannte die Al Kaida konsequent “Rebellen”. Das hatten nicht mal die FAZ und einige andere geschafft, die immerhin “nur” zur Verwirrung des Lesers von ehemaliger Al-Nusra-Front sprachen, aber nicht aufklärten, dass diese Al-Nusra-Front der syrische Arm der Al Kaida ist. Die SZ hingegen geht mit dem Lügen gleich noch einen Schritt weiter, erwähnt weder Al Nusra noch Al Kaida noch den neuen Namen dieser Dschihadisten in Syrien, Jabat Fatah al-Sham, sondern nennt die Terror-Islamisten konsequent “Rebellen”. Die Wissenschaft sagt etwas ganz anderes als die Propaganda der SZ.“

taz verharmlost Nazi-Kämpfer als idealistische “Freiwillige”

„Insgesamt neun Mal alleine in dem genannten Artikel werden die Rechtsextremen als “Freiwillige” bezeichnet. “Freiwillige bei Schirokino, 15 Kilometer östlich von Mariupol.”. “Damals rückten die ukrainischen Freiwilligen des Asow-Regiments als Erste am Ort des Einschlags an.”. “Die ukrainischen Soldaten und erst recht die Kämpfer der Freiwilligenbataillone würden viele als Besatzer wahrnehmen.”. “Doch ihre eigene Mutter wettert tagtäglich gegen die ukrainischen Soldaten und freiwilligen Kämpfer.”. “Nachdem Mariupol im Sommer wieder in der Hand der Armee und der Freiwilligenverbände war, wurde die Statue des Bolschewikenführers vom Sockel gehoben.”. “Als die ukrainischen Truppen und die Freiwilligenbataillone im Sommer die Stadt von den Separatisten zurückerobert haben”.”Die beiden Kämpfer des Freiwilligenbataillons Dnipro nennen lediglich ihre Kampfnamen, die sie auch über Funk kommunizieren.”. “Doch damit endet schon sein Verständnis für die Einwohner, die den Freiwilligenverbänden ablehnend gegenüberstehen.”. “Ansonsten glänzt der Raum in einem hellen Gelb, das die Freiwilligen nach dem letzten Anschlag über den Ruß gepinselt haben.”.“

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