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MH17: Geheimniskrämerei, angeblich inoffiziell laut Ermittlern Abschuss durch Kampfflugzeug und ungestellte Fragen

In dem Artikel „Geheimniskrämerei um MH17“ schreibt Telepolis: „Journalisten von RTL News haben die niederländische Regierung nach dem Gesetz für Informationsfreiheit aufgefordert, möglichst alle Informationen über die Handlungen der niederländischen Regierung nach dem Absturz zu veröffentlichen.[…] Der zuständige Minister Ard van der Steur lehnt eine Veröffentlichung ab. Zwar seien die Informationen für die Öffentlichkeit wichtig und hätten eine große Bedeutung für die gesellschaftliche und politische Diskussion, aber man könne sie jetzt noch nicht veröffentlichen. Geheimhaltung sei weiterhin wichtig.“.

In dem Artikel „MH17-Untersuchungsteam: Experten der 5 Länder Ukraine, Belgien, Niederlande, Australien, Malaysia“ hieß es hier vor zwei Monaten bei Blauer Bote: „Zeit, wieder einmal zu fragen, warum in den deutschen Medien bis heute nicht thematisiert oder auch nur am Rande erwähnt wird, dass das MH17-Untersuchungsteam (JIT, Joint Investigation Team) lediglich aus Experten der fünf Länder Ukraine, Belgien, Niederlande, Australien und Malaysia besteht. […] Zunächst waren sogar nur die vier erstgenannten – westlichen, westorientierten – Länder am JIT beteiligt und diese haben sogar ein Geheimabkommen geschlossen, nach dem nur Informationen an die Öffentlichkeit gelangen, bei denen keines der Länder ein Veto einlegt. Man bedenke dabei, dass die Ukraine ja zum Kreis der Tatverdächtigen zählt! Ans Tageslicht gebracht hat dieses Geheimabkommen der vier Länder das niederländische Nachrichtenmagazin Elsevier“.

Die Propagandaschau brachte heute unter dem Titel „MH17 – Die ungestellten und die unbeantworteten Fragen“ einen Artikel, der die deutschsprachige Übersetzung eines Artikels von Russia Insider beinhaltet. Dieser fasst viele unbeantwortete und ungestellte Fragen zum Kriminalfall MH17 zusammen. Dort heißt es beispielsweise: „Und aus folgendem Grund erwarte ich noch weniger von dem Bericht: ‚Alle Teilnehmer dieser strafrechtlichen Ermittlung haben ein Stillschweigeabkommen unterzeichnet. Dieses Abkommen setzt die Zustimmung aller Teilnehmer vor der Veröffentlichung von Untersuchungsergebnissen voraus.‘ Wir wissen auch ganz genau: gäbe es Radaraufzeichnungen, Satellitenfotos oder Sprechfunkaufzeichnungen, die Bishops Vermutungen unterstützen würden – wir hätten es erfahren. Mehrfach. Die Tatsache dass wir nichts erfahren sagt viel: ‚warum schlägt der Hund nicht an?'“.

Am Ende des genannten Artikels heißt es: „Man erzählt uns in letzter Zeit, dass die Ermittler am Absturzort möglicherweise Teile einer Buk gefunden hätten. Ergibt das für Sie irgend einen Sinn? Für mich nicht. MH17 flog in 10km Höhe nach Südosten. Das Szenario der USA ist eine Rakete die nach Nordwesten abgefeuert wird – auf Kollisionskurs. Almaz-Anteys Rekonstruktion sieht die Rakete von Südwesten kommen (rechte Seite in Flugrichtung). Die Trümmer des Flugzeuges würden ihrem Impuls folgen, die Trümmer des Gefechtskopfes und des Treibsatzes dem ihren. In keinem der Szenarien würde man beide Absturztrümmer an der gleichen Stelle finden. Das Fehlen von Beweisen ist der Beweis für das Fehlen. (besonders wenn man weiß, dass uns echte Beweise bereits aus allen Titelblättern, Nachrichtensendungen und Kommentaren anbrüllen würden)“.

Ein ehemaliger Lufthansapilot, der sich intensiv mit dem Fall des über der Ostukraine abgeschossenen malaysischen Verkehrsflugzeuges MH17 befasst, ist überzeugt, dass die Theorie, dass diese Boeing von einem Kanpfjet der ukrainischen Streikräfte abgeschossen wurde, die richtige ist. Er wird bei Sputnik-News in dem Artikel „Ex-Lufthansa-Pilot: MH17 von ukrainischer Su25 abgeschossen – ‚Nebelkerzen‘ in Medien“ mit folgenden Worten zitiert: „‚Ich bekam im Januar eine Anfrage von der holländischen Kriminalpolizei, ob ich bereit wäre, auf ihre Kosten nach Amsterdam zu fliegen, um dort mit ihnen durchzusprechen, was meine Ergebnisse zum Fall MH17 waren oder sind“, so Haisenko. „Ein australischer Kriminalbeamter war auch dabei, und wir haben uns einen ganzen Tag damit beschäftigt und hatten eigentlich großen Konsens, dass die Version, die ich veröffentlich habe, die richtige war.“.

Weitere Theorien zu dem MH17-Abschuss wurden vor einigen Tagen in dem Blauer-Bote-Artikel „Russische Russenraketen russischer Buk-Raketen-Russen“ angerissen. Dort heißt es: „Neues zum Abschuss des malaysischen Verkehrsflugzeuges mit der Kennung “MH17″ über dem Osten der Ukraine, der vor über einem Jahr stattfand und knapp 300 Menschen das Leben kostete. Die beiden Screenshots bringen den Fall der MH17-Boeing fast schon auf den Punkt. Rechts der ‚russische Propagandakanal‘ Sputnik News, links der ‚deutsche Propagandakanal‘ ARD-Tagesschau. Wer macht den besseren Qualitätsjournalismus? Entscheiden sie selbst …

Die Tagesschau heute so: ‚Wer war Schuld am Absturz des malaysischen Airbus MH17 vor mehr als einem Jahr? Es gibt viele Theorien. Niederländische Ermittler haben nun Trümmerteile vom Absturzort untersucht. Und die könnten von einer russischen BUK-Rakete stammen. Es wäre ein erster physischer Beweis. Niederländische Ermittler haben anscheinend erstmals einen physischen Beleg dafür gefunden, dass eine russische BUK-Rakete eine Rolle beim Absturz des Airbus MH17 gespielt haben könnte. Spezialisten in Den Haag untersuchten Trümmerteile vom Absturzort. Die heutigen Erkenntnisse sind möglicherweise ein wichtiger Schritt bei der Aufklärung des Falls MH17. Der russische BUK-Hersteller wurde um Hilfe gebeten. Ob es eine Antwort aus Moskau gab, ist unklar.‘.

Die Sputniks vor mehr als zwei Monaten so: ‚[…] so kann es sich nach Ansicht von Experten aus dem Unternehmen Almaz-Antey, die diese Waffe herstellt, nur um eine Rakete aus dem Arsenal der ukrainischen Streitkräfte handeln. ‘Wie unsere Analyse zeigt, konnte die Rakete nur vom Territorium südlich des Ortes Sarostschenskoje abgeschossen werden’, der zu dem Zeitpunkt vom Kiewer Militär kontrolliert wurde, so Michail Malyschewski, Berater des Generalkonstrukteurs von Almaz-Antey, am Dienstag vor Journalisten in Moskau. […] ‘Zugleich besitzen wir unwiderlegbare Beweise dafür, dass es Raketen dieses Typs in den Streitkräften der Ukraine gibt“.“.

Mehr zu MH17 bei Blauer Bote Magazin.

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