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Hier lügen dpa, Reuters und Handelsblatt

Kriegspropaganda im Ukraine-Konflikt: In dem Beitrag „Konflikt mit Russland. OSZE-Einsatz in der Ukraine wird massiv ausgeweitet (Autor: dpa, Reuters)“ verbreitet das Handelsblatt die Behauptung, es finde ein Krieg zwischen Russland und der Ukraine statt („Konflikt mit Russland“). Weiterhin wird durch die Aussage, die OSZE solle dabei einen/den Waffenstillstand überwachen und der Sanktionsdruck auf Russland solle aufrecht erhalten werden, sowie die Überschrift „Konflikt mit Russland“ der Eindruck vermittelt, Russland führe einen vermeintlichen Angriffskrieg, gegen den sich die Weltgemeinschaft stemme. Das entspricht alles nicht den Tatsachen. Es findet kein Krieg Russland-Ukraine statt und die OSZE überwacht den Waffenstillstand zwischen den aufständischen Ostukrainern und der Zentralregierung (die zudem den Krieg begonnen hat und ihn Anti-Terror-Operation nennt). Die OSZE überwacht nicht einen vermeintlichen Angreifer Russland in einem (nicht existenten) Krieg Ukraine-Russland.

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dpa, Reuters und Handelsblatt lügen, und das bewußt, in voller Absicht. In Berlin findet übrigens zur Zeit ein Psychologenkongreß zu Kriegspropaganda und Medienhetze statt („Krieg um die Köpfe: Der Diskurs der Verantwortungsübernahme„). Hier ist die aktuelle Anti-Russen-Propaganda und Pro-NATO-Kriegspropaganda im Ukraine-Krieg das bestimmende Thema. Die Wissenschaftler wollen den Konflikt und die Auswirkungen der Propaganda auf die Bevölkerung bewußt thematisieren und dazu Stellung nehmen.

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