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Ukraine-Konflikt: Deutsche Bundesregierung findet Jazenjuks Hitler-Verteidigung in Ordnung

Man kann gar nicht oft genug darauf hinweisen: Die deutsche Regierung unter Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) findet es okay, dass der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk während seines Deutschlandbesuchs am 7. Januar 2015 in einem aufgezeichneten und trotzdem so gesendeten Tagesthemen-Interview die Behauptung aufstellt, nicht das Deutsche Reich unter Adolf Hitler habe im Zweiten Weltkrieg die Sowjetunion angegriffen, sondern die Sowjets hätten eine Invasion mit dem Ziel Deutschland gestartet. Für die Bundesregierung fällt diese rechtsradikale Geschichtsfälschung ihres ukrainischen Verbündeten unter „Meinungsfreiheit“. Ein unglaublicher Skandal.

„Die internationalen Friedensbemühungen für die Ukraine werden durch Äußerungen von Ministerpräsident Arseni Jazenjuk zum Zweiten Weltkrieg belastet. Berlin – Vor einem Krisentreffen der Außenminister aus Deutschland, Frankreich, Russland und der Ukraine wies die Bundesregierung am Montag Forderungen aus Moskau zurück, sich von den Äußerungen Jazenjuks zu distanzieren. Ein Sprecher des Auswärtigen Amts sagte, die Bundesregierung habe keine ‚Auslegung‘ abzugeben.“, heißt es beispielsweise in der Münchner Abendzeitung am 12. Januar 2015 dazu.

Die deutschen Medien hatten den Jazenjuk-Nazi-Skandal zunächst vertuscht und erst nach massiven Protesten von Bürgern Tage später darüber berichtet (nach Jazenjuks Staatsbesuch). Richtig mitbekommen dürften das allerdings die wenigsten Bürger haben. Die ARD berichtete – „natürlich“, möchte man in den heutigen Kriegspropagandazeiten sagen – auch nicht angemessen über den Vorfall: Das Erste hat Jazenjuks Nazipropaganda gar in einem Facebook-Beitrag auf seiner Tagesschau-Seite „verteidigt„. Die „Verteidigung“ sah so aus, dass der journalistisch verantwortliche ARD-Mann, Dr. Kai Gniffke, klarstellte, Jazenjuk habe „Invasion“ gesagt und nicht „Anmarsch“ oder „Einmarsch“. Was daran eine Verteidigung sein soll, wird wohl sein Geheimnis bleiben.

Auch die Bundesregierung unter Angela Merkel ist im Ukraine-Konflikt offensichtlich zu jeder Schandtat bereit und hält ihren teilweise rechtsradikalen Verbündeten treu die Stange.

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