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Babchenko-Fälscher an MH17-Untersuchung beteiligt

Der gleiche Mann, der bei der bizarren vorgetäuschten Ermordung des (angeblichen) Journalisten Arkadi Arkadjewitsch Babtschenko (oder Babchenko) in der ukrainischen Hauptstadt Kiew federführend beteiligt war, vertrat auch die Ukraine im Joint Investigation Team (JIT) zur Untersuchung des Abschusses des malaysischen Verkehrsflugzeuges MH17. Darauf wies der niederländische MH17-Experte Max van der Werff mit entsprechenden Fotos bei Twitter hin. 

Es handelt sich bei dem offensichtlichen Fake-Experten, der sich jüngst mit seinem Schauspielkameraden Babchenko ablichten ließ, um dann eine irre Räuberpistole zu erzählen, um Wassili Grizak, den Chef des ukrainischen Geheimdienstes SBU. Im Joint Investigation Team zu MH17, von den westlichen Medien immer wieder als „Internationale Ermittler“ bezeichnet, sitzen Mitglieder aus Australien, den Niederlanden, Belgien und der Ukraine. Allesamt also „pro-westlich“.

Malaysia durfte Ende 2014 nach monatelangen Protesten des malaysischen Botschafters in den Niederlanden ebenfalls am JIT teilnehmen. Da hatten die vier anderen Länder, wie niederländische Medien ermittelten und die niederländische Regierung später bestätigte, schon eine geheime Stillschweigevereinbarung geschlossen, die jedem der beteiligten Länder – beispielsweise auch der ja mit tatverdächtigen Ukraine – ein Vetorecht zugestand.

Über das Geheimabkommen samt Vetorecht, die Verwicklung des ukrainischen Geheimdienstes SBU in die MH17-Untersuchungen sowie die Zusammensetzung des JIT (Presse: „Internationale Ermittler!“) ist in den deutschen Qualitätsmedien leider so gut wie nichts zu erfahren. Warum wohl?

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2 Kommentare

  1. Nichts als Lügen!

    Das vom SBU gelogen und betrogen wurde ist wohl inzwischen jedem klar! Und das sich auch das Merkel-Regime eingeschaltet hat, um diese unbewiesenen Behauptungen über einen Abschuss durch Rebellen als Tatsache hinzustellen, zeigt die einseitige Sicht des „Westens“ – wobei Malaysia und auch die Niederlande immer wieder Bedenken hatten! Und der eigentliche Witz an der Geschichte ist, dass der Anschlag durch eine ukrainische SU-25 eigentlich Putin gegolten hat, es hat leider die falschen getroffen! Aber das darf und will hier niemand eingestehen, der Pilot der ukrainischen SU-25 ist inzwischen tot! Welch Zufall! Und angebliche westliche „Beweise“ über einen Abschuss durch Rebellen wurden nie vorgelegt!
    Aber in einer Zeit der Desinformation durch unsere angeblichen „Leitmedien“ bleiben solche Lügen natürlich bestehen und werden noch ständig wiederholt.
    Im Fall Skripal ist es ähnlich oder sogar noch dreister mit den Lügen!

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