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Babchenko, Skripal und der SBU-Fake bei der EM 2016

Angeblich hätten die Russen einen Journalisten namens Arkady Babchenko in Kiew getötet, vermeldete unsere Propaganda stolz-empört und nach Krieg schreiend in diesen Wochen vor der Fußballweltmeisterschaft 2018 in Russland, während unsere Panzer, Lastwagen und Flugzeuge eher im Stillen unaufhörlich gen Osten an die „russische Front“ der NATO ziehen.

Der Mann war dann doch nicht tot, was unweigerlich Erinnerungen an den Fall Skripal in England weckt, ein peinliches Propagandamachwerk voller bizarrer Lügen und Widersprüche. Wobei Babchenko wieder in der Öffentlichkeit auftauchte (mit Präsident Poroschenko und dem Chef des ukrainischen Geheimdienstes SBU), die beiden Skripals sah man bisher nicht in Freiheit.

An dieser Stelle und angesichts der nahenden Fußball-WM in Russland sei an ein anderes Schmierentheater des ukrainischen Geheimdienstes vor der Fußballeuropameisterschaft 2016 in Frankreich erinnert. Damals hatte man „einen Mann festgenommen, der Waffen für Terroranschläge zur EURO 2016 aus der Ukraine schmuggeln wollte“.

Tatsächlich hatte der ukrainische Geheimdienst SBU dem Mann selbst die Waffen verkauft, ihm aufgelauert und dann seine „Heldentat“ der Verhaftung des Mannes gefilmt: „Frankreich: Geplante Euro2016-Attentate Fake – französische Polizei glaubt Ukraine nicht„.

Nachtrag, Bundespressekonferenz vom 1.6.2018 – deutsche Medien und Regierung halten eisern zusammen bei der Babchenko-Lüge:

Nachtrag: Sind die etlichen tatsächlich in der Ukraine ermordeten (regierungskritischen) Journalisten „unwertes Leben“?

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5 Kommentare

  1. Ohne Feindbild ist es den westlich- christlich- jüdischen Werteverteidigern nicht möglich die verdummten Westler in Kriegs-Stimmung zu bringen und keinen Krieg vorzubereiten. Da die Angelsachsen aus der Kolonialzeit reichlich Erfahrung gesammelt haben wie man Kriege vorbereitet und dann auch entsprechend anzettelt, haben sich die USA diesem Vorbild als willige Helfer immer mit an die Kriegvorbereitungen und die Kriege selbst angedient. Denn die USA ist ja schon auf Gewalt und Mord und Totschlag aufgebaut worden, nach dem Motto: „Nur ein toter Indianer ist ein guter Indianer“! Weil sich das Morden und Aneignen fremden Bodens und die Ausbeutung Fremder bewährt hat, wollen sie diese Tradition weiter pflegen.

  2. damit sollte sich die Ukraine nun endgültig für ein Schmierenstück a la Gleiwitz qualifziert haben …

  3. Vergleiche auch „Fall Babtschenko: Der ukrainische Geheimdienst ist Wiederholungstäter“ zu einem ähnlichen Schmierentheater aus dem Jahre 2014: https://propagandaschau.wordpress.com/2018/06/01/fall-babtschenko-der-ukrainische-geheimdienst-sbu-ist-wiederholungstaeter/

    „Wer sich die Bilder anschaut, wird bemerken, wie die Identität der „Verbrecher“ mit Plastiktüten und geschicktem Videoschnitt gezielt verschleiert wurde. Die Vorstellung, der mittlerweile von der CIA instruierte Geheimdienst wolle die Identität dieser „auf frischer Tat ertappten, pro-russischen Verbrecher“ schützen, ist ziemlich absurd, weshalb es kaum Zweifel geben kann, dass es sich bei den vermeintlichen „Tätern“, die dort am Boden liegen, selbst um SBU-Agenten handelt.“

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