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Belege für Massaker in Aleppo

Nach der Rückeroberung der syrischen Großstadt Aleppo durch die syrischen Regierungstruppen und ihre Verbündeten werden die Grausamkeiten der Besatzung Ost-Aleppos durch die jihadistischen Kämpfer, die in den westlichen Medien als „Rebellen“ verharmlost werden, deutlich sichtbar. Eine der Untergruppierungen dieser Jihadisten, die in Deutschland verbotene Terrorgruppe Ahrar Al-Scham, hat noch kurz vor ihrer Evakuierung aus Aleppo ein oder mehrere Massaker verübt. Die Leichen der Toten wurden nach der Vertreibung der „Rebellen“ gefunden. Unter den Toten war auch ein gefangener Mann, der auf einem Youtube-Propagandavideo von Ahrar al-Scham vom 11. Dezember 2016 noch lebendig zu sehen war. Kurze Zeit später wurde er von den „Rebellen“-Terroristen ermordet, wie etliche andere Menschen mit ihm. Das Massaker läßt sich durch die auffälige Kleidung des Mordopfers der Terrorgruppe Ahrar al-Scham zuordnen.

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Das Youtube-Video der Terrorgruppe Ahrar al-Scham von Mitte Dezember 2016, also kurz vor der kompletten Befreiung Aleppos durch die syrische Armee und auch kurz vor dem Abzug dieser Kämpfer, der vom Westen bekanntlich mit aller Macht unterstützt und möglich gemacht wurde, zeigt einen gefangengenommenen Mann in Unterhosen und mit einem auffälligen T-Shirt. Genau dieser Mann ist auf Bildern eines Massakers zu sehen, die nach der Vertreibung der Al-Qaida-geführten und mit dem Westen verbündeten Terroristen aus Ost-Aleppo gemacht wurden. Es ist der gleiche Mann wie auf dem Propagandavideo und die Terrorgruppe Al-Scham hat ihn und andere Männer noch schnell vor dem Eintreffen der Regierungstruppen und vor ihrer Evakuierung in „sichere“, von den Terroristen gehaltene Gebiete in Syrien, ermordet.

Ahrar al-Scham gehört zur „Rebellenkoalition“ von Syrien, die von der Al Qaida angeführt wird. Die USA bestanden beispielsweise gegenüber Russland immer darauf, dass unter den „Rebellen“ nicht nur Al-Qaida-Kämpfer seien, sondern auch „moderate Rebellen“. Und diese „moderaten Rebellen“ sollten nicht angegriffen werden, so die US-Regierung, oft mit dem Zusatz, es sollten gar keine Angriffe auf die „Rebellen“ erfolgen, man könnte ja versehentlich „moderate“ treffen. Eine Farce. Nach Monaten und unzähligen Nachfragen, wer denn diese „moderaten Rebellen“ seien, teilte die US-Regierung zwei Namen von Gruppierungen mit: Al-Zenki und Al-Scham … Nach Ansicht von Experten handelt es sich bei beiden Gruppen um radikale Jihadisten, die zudem Al Qaida die Treue geschworen haben. Die Kämpfer von Al Zenki (Sinki, Zinki, Senki …) schnitten sogar vor einigen Monaten vor laufender Kamera einem zunächst noch lebendem Kind den Kopf ab und hielten den abgetrennten Kopf triumphierend in die Kamera. Das Video stellten sie ins Internet, um sich damit zu brüsten.

Die Al-Scham-Kämpfer der Terroristenkoalition sind nicht weniger brutal. Für den Bundesgerichtshof handelt es sich bei Ahrar al-Scham um eine terroristische Vereinigung. Wer sie unterstützt, kommt mindestens erst einmal in Untersuchungshaft, wie das Urteil “BGH AK 10/15 – Beschluss vom 19. Mai 2015“ des Bundesgerichtshofs klar macht. Zitat aus dem Urteil: “Bereits seit dem Jahr 2012 war sie, bzw. ihre Vorgängerorganisation – häufig in enger Zusammenarbeit mit der ‘Jabhat al Nusra’ und anderen Gruppierungen der späteren Islamischen Front – an fast allen wichtigen Operationen der syrischen Aufständischen beteiligt, insbesondere an der Offensive in der Stadt Aleppo im Juli 2012, der Einnahme der Provinzhauptstadt Raqqa im März 2013, in Zusammenarbeit mit der ‘Jabhat al Nusra’, dem ‘Islamischen Staat im Irak und Syrien’ (ISIG) und anderen jihadistischen Gruppierungen ab dem 4. August 2013 an der Offensive gegen alawitische Dörfer im Gebirge in der Provinz Latakia, bei der zahlreiche Zivilisten ermordet wurden, sowie im Februar 2014 an dem Angriff auf das Zentralgefängnis von Aleppo, an dem wiederum auch die ‘Jabhat al Nusra’ und weitere jihadistische Vereinigungen teilnahmen.”. Al Nusra ist der syrische Arm der Al Kaida.

Diese Terrrorgruppen setzt der Westen gegen die Assad-Regierung und Syrien ein und hat ihnen im Dezember 2016 mit massiver Propaganda und „allen möglichen Mitteln“ zur Flucht aus Aleppo verholfen. Vorher durften unsere „moderaten Rebellen“ von Ahrar al-Scham und al-Zenki und sicher auch die „nicht-moderaten“ der Al Qaida offenbar noch schön ein wenig morden zum persönlichen Vergnügen …

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