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Syrien 2011 – Wer den Krieg wirklich anzettelte

Hier einige lesenswerte Artikel, die bei der Beantwortung der Frage helfen, wer den 2011 begonnenen und bis heute andauernden militärischen Konflikt in Syrien wirklich ausgelöst und befeuert hat. Journalisten, Wissenschaftler, Blogger, Politiker und andere Experten kommen zu Wort und bieten interessante Hintergrundinformationen zum Syrienkrieg.

DWN, Deutsche Wirtschafts Nachrichten: „Indiens Botschafter bestätigt: Krieg in Syrien wurde von außen angezettelt„. Zitat: „Ein aufschlussreicher Bericht des früheren Botschafters Indiens in Damaskus macht klar: Die Darstellung des Westens, der syrische Präsident Assad sollte durch einen Volksaufstand gestürzt werden, ist nicht haltbar. Der Krieg wurde von außen angezettelt, unter anderem von den Golf-Staaten und der Al Qaida. Mit ihr arbeiteten die USA über den Al Nusra-Flügel zusammen. Assad hat die Gefahr unterschätzt – weil er wusste, dass sein Volk hinter ihm steht. V. P. Haran diente von 2009 bis 2012 als Indiens Botschafter in Syrien. Er hat mit dem mehrfach preisgekrönten indischen Magazin Fountain Ink darüber gesprochen, wie Teile der Medien den Aufstand aufgebauscht haben und über Zeichen dafür, das Al-Qaida bereits seit den frühen Tagen des Konflikts ein Mitspieler war (Übersetzung: Deutsche Wirtschafts Nachrichten). Die Einschätzung des Botschafters bestätigt die Erkenntnisse des US-Journalisten Seymour Hersch, dass Assad im eigenen Volk keine militante Opposition zu fürchten hatte.“.

LA Progressive: „Did Pentagon Stymie Obama on Regime Change?„. Zitat: „By then the administration was already embarked on yet another regime change policy in Syria. Although Clinton led the public advocacy of the policy, then CIA director David Petraeus, who had taken over the agency in early September 2011, was a major ally. He immediately began working on a major covert operation to arm rebel forces in Syria. The CIA operation used ostensibly independent companies in Libya to ship arms from Libyan government warehouses to Syria and southern Turkey. These were then distributed in consultation with the United States through networks run by Turkey, Qatar and Saudi Arabia. The plan went into operation within days of Gaddafi’s death on October 20, 2011 just before NATO officially ended its operation at the end of that month, as the DIA later reported to the JCS. But the result of the operation was to accelerate the dominance of al-Qaeda and their Islamist allies. The Turks, Qataris and Saudis were funnelling arms to al-Qaeda’s Syrian franchise, al-Nusra Front or other closely related extremist groups. That should not have surprised the Obama administration. The same thing had happened in Libya in spring 2011 after the Obama administration had […]“.

Nemetico: „Syrien: Der Kannibale war ein ‚Moderater‘ und Raqqa wurde von ‚moderaten‘ Al Nusra & FSA erobert„. Zitat: „Der Kannibale? Ja, der Kannibale, der vor laufender Kamera einen getöteten syrischen Soldaten das Herz (oder die Lunge) aus dem Leib schnitt und das Fleisch fraß. Das war Anfang 2013. Der gute Mann heißt oder hieß Khalid Hamad, ‚Kampfname Abu Sakkar‘. […] Khalid Hamad gehörte nicht etwa zum ‚Islamischen Staat‘, denn den gab es damals noch nicht. Er gehörte 2011 zur (von den Mainstream-Medien so betitelten) ‚moderaten‘ FSA (Freie Syrische Armee). Nach der von britischen Medien verbreiteten Version seiner Laufbahn gründete er 2012 seine ‚eigene Brigade‘, angeblich ‚auf eigene Kosten‘, die Omar al-Farouq-Brigade. […]“. Dieser Artikel wurde auch im Blauer-Bote-Artikel „Bodentruppen: USA will in Syrien gemeinsam mit Al Kaida kämpfen“ erwähnt.

Telepolis: „‚Im Nachrichtengeschäft geht es um Interessen, nicht um Wahrheit‘„. Ein Interview mit dem Zeithistoriker Kurt Gritsch zum Krieg in Syrien und über die Rolle der Medien dabei. Zitat: „Katar befürwortete den Regime-Change in Syrien. Also unterstützte Al Jazeera den Anti-Assad-Diskurs. Der Diktator lasse auf seine eigenen unbewaffneten Bürger schießen. Was nicht ins Bild passte, wurde einfach nicht gesendet. So hatte der Ex-BBC-Kriegsreporter Ali Hashem, inzwischen bei Al Jazeera, im Mai 2011 bewaffnete Männer, Syrer und Libanesen, gefilmt, die Waffen vom Libanon aus nach Syrien brachten. Während also die Militarisierung der ursprünglich friedlichen Proteste in Syrien durch Waffenschmuggel aus dem Ausland bereits im Mai 2011 dokumentiert war, hielt Al Jazeera am einseitigen Bild einer angeblich friedlichen Revolution, welche von den Sicherheitskräften brutal niedergeschlagen werde, fest.“.

Wikipedia: „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte„. Zitat: „Unter Kritik geriet die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte im Herbst 2011, als zahlreiche Medien, darunter CNN, eine auf einem Bericht vom SOHR beruhende Falschmeldung verbreiteten, nach der in der Stadt Hama neugeborene Säuglinge in Brutkästen gezielt getötet worden seien, indem das syrische Regime die Stromversorgung des Krankenhauses unterbrochen habe. Während CNN als Quelle für seine Falschmeldung die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte angab, zitierte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte auf ihrer Internetseite daraufhin CNN als ihre Quelle. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte stellte in weiterer Folge klar, dass sie nicht behauptet habe, dass die Unterbrechung der Stromversorgung absichtlich herbeigeführt worden sei. Fakt sei aber, dass die Kinder in den Brutkästen starben.“. Mehr zu dieser Brutkastenlüge bei Blauer Bote Magazin.

Freundschaft mit Valjevo e.V. – Für Frieden, Freundschaft und Völkerverständigung: „DAS AUSHUNGERN DES SYRISCHEN VOLKES MUSS BEENDET WERDEN!„. Zitat: „‚Seit über vier Jahren führen die USA mit ihren Verbündeten verdeckt Krieg gegen Syrien: sie beliefern islamistische Gruppen mit modernsten Waffen und lassen sie von Militärberatern in Lagern in der Türkei und Jordanien für den blutigen Einsatz in Syrien ausbilden. Das wahabitische Regime in Saudi-Arabien und die Golfmonarchien stellen ähnlich wie in den 70er und 80er Jahren in Afghanistan Milliarden Dollar für die Rekrutierung und Bewaffnung von ISIS und Al Nusra zur Verfügung. An diesem schmutzigen Krieg gegen Syrien beteiligen sich EU und Bundesregierung. Seit 2011 haben sie ein Embargo gegen Syrien verhängt. […] Heute […] ist das Sozialprodukt Syriens um 60 % eingebrochen, die Arbeitslosenquote von knapp 15 Prozent auf 58 Prozent hochgeschnellt. 64,7 Prozent der Syrer leben in extremer Armut und können sich selbst die notwendigsten Lebensmittel nicht mehr kaufen. In dieser verzweifelten Situation gedeihen Gewalt, Fanatismus, Kriminalität, können Terrororganisationen wie ISIS und Al Nusra leicht rekrutieren.'“.

Deutschlandfunk: “Flüchtlingskrise. ‘Eigentlich müssten die Europäer die USA in die Pflicht nehmen’“. Zitat: “Für den Nahostexperten Michael Lüders steht fest: Vor allem die USA sind verantwortlich für die Krisen in der Region. Die Flüchtlingsbewegung sei die Quittung für die dortige Interventionspolitik. Washington habe keinen klaren Plan – und dem folgten Berlin und Brüssel. Vor allem mit Blick auf Ägypten könne das weitere Folgen haben. […] ‘Der Islamische Staat ist das Produkt der USA. Al Kaida, die Taliban in Afghanistan sind entstanden als Reaktion auf die amerikanische Interventionspolitik dort. Aber man lernt aus diesen Fehlern nicht. Man macht immer wieder denselben Fehler. Und jetzt haben wir als Quittung dieser Politik eine massive Flüchtlingsbewegung aus dem Irak, aus Syrien. In Syrien wollte man und will man um jeden Preis Baschar al-Assad stürzen, ebenfalls ein furchtbarer Diktator. Aber man muss ja die Frage beantworten, sollte dieses Regime fallen, wonach es erst einmal nicht aussieht, wer würde dann die Macht in Damaskus übernehmen? Wahrscheinlich ja nicht Christ- oder Sozialdemokraten, sondern eher der Islamische Staat. Wo also ist die Logik dieser Politik?’”.

Nachdenkseiten: “‘Die Perfidie ist, dass diese Fluchtbewegungen politisch instrumentalisiert werden’“. Zitat: “Die Lage ist hart, das Elend groß. Besonders für die Syrer auf der Flucht. 4 Millionen von ihnen sind in Nachbarstaaten geflohen, weitere 7 sind innerhalb Syriens auf der Flucht. Die Perfidie ist, dass diese Fluchtbewegungen politisch instrumentalisiert werden. Der innersyrische Konflikt wurde zu einem regionalen und schließlich zu einem internationalen Stellvertreterkrieg ausgeweitet. Dort, wo Menschen flohen, zogen bewaffnete Gruppen ein, die bis heute regional und international unterstützt werden. Und dann hieß es, die syrische Regierung hat keine Kontrolle mehr und ist ohnehin die ‘Wurzel von allem Bösen’ in Syrien, wie es gerade erst wieder ein Sprecher des US-Außenministeriums erklärte. Syrien wird zu einem ‘failed state’ erklärt, in den man humanitär und militärisch eingreifen kann. […] Und dass es sich hier um einen Stellvertreterkrieg handelt, wird klar, wenn man versteht, dass der sogenannte Islamische Staat, der vor Ort „Daish“ genannt wird, anders als in unseren Leitmedien gern verbreitet, alles andere als aus dem Nichts aufgetaucht ist. Regionale und internationale Sponsoren stehen hinter ihm, sodass er offenbar über unerschöpfliche finanzielle Ressourcen verfügt. Diese Sponsoren benutzen die Kämpfer, um die Nationalstaaten zu zerstören, die vor 100 Jahren in der Levante gegen den Willen der damaligen Bevölkerung geformt worden waren. Damals ging es um die kolonialen Interessen von Großbritannien und Frankreich, heute geht es um die Sicherung von Rohstoffen für die von den USA angeführte westliche Welt. Der Zorn der Golfstaaten auf die unabhängige Politik, die in Syrien verteidigt wird, schlägt sich nieder in der Bewaffnung und Ausbildung von irregulären Kampfgruppen, die von ‘Daish’ dominiert werden. Der gesellschaftliche Boden, der sie nährt, ist Armut.”.

Seymour M. Hersh, London Review of Books: „The Red Line and the Rat Line. Seymour M. Hersh on Obama, Erdoğan and the Syrian rebels„. Zitat: „In 2011 Barack Obama led an allied military intervention in Libya without consulting the US Congress. Last August, after the sarin attack on the Damascus suburb of Ghouta, he was ready to launch an allied air strike, this time to punish the Syrian government for allegedly crossing the ‘red line’ he had set in 2012 on the use of chemical weapons.​ Then with less than two days to go before the planned strike, he announced that he would seek congressional approval for the intervention. The strike was postponed as Congress prepared for hearings, and subsequently cancelled when Obama accepted Assad’s offer to relinquish his chemical arsenal in a deal brokered by Russia. Why did Obama delay and then relent on Syria when he was not shy about rushing into Libya? The answer lies in a clash between those in the administration who were committed to enforcing the red line, and military leaders who thought that going to war was both unjustified and potentially disastrous.“.

Seymour M. Hersh, London Review of Books: „Whose sarin?„. Zitat: „Barack Obama did not tell the whole story this autumn when he tried to make the case that Bashar al-Assad was responsible for the chemical weapons attack near Damascus on 21 August. In some instances, he omitted important intelligence, and in others he presented assumptions as facts. Most significant, he failed to acknowledge something known to the US intelligence community: that the Syrian army is not the only party in the country’s civil war with access to sarin, the nerve agent that a UN study concluded – without assessing responsibility – had been used in the rocket attack. In the months before the attack, the American intelligence agencies produced a series of highly classified reports, culminating in a formal Operations Order – a planning document that precedes a ground invasion – citing evidence that the al-Nusra Front, a jihadi group affiliated with al-Qaida, had mastered the mechanics of creating sarin and was capable of manufacturing it in quantity. When the attack occurred al-Nusra should have been a suspect, but the administration cherry-picked intelligence to justify a strike against Assad.“.

Seymour M. Hersh, London Review of Books: „Military to Military. Seymour M. Hersh on US intelligence sharing in the Syrian war„. Zitat: „Barack Obama’s repeated insistence that Bashar al-Assad must leave office – and that there are ‘moderate’ rebel groups in Syria capable of defeating him – has in recent years provoked quiet dissent, and even overt opposition, among some of the most senior officers on the Pentagon’s Joint Staff. Their criticism has focused on what they see as the administration’s fixation on Assad’s primary ally, Vladimir Putin. In their view, Obama is captive to Cold War thinking about Russia and China, and hasn’t adjusted his stance on Syria to the fact both countries share Washington’s anxiety about the spread of terrorism in and beyond Syria; like Washington, they believe that Islamic State must be stopped.“.

Mehr zu Syrien bei Blauer Bote Magazin

Und wie sah es 2011 in Syrien aus bevor der „Aufstand“ losging? Webfundstück: Das Geographische Institut der Universität Mainz auf zweiwöchiger Syrien-Exkursion mit Projektstudie „Altstadt von Damaskus“, Februar 2011. Zitat: „Aufgrund der guten Arbeitsleistung wurde spontan entschieden die letzten vier Tage des Aufenthaltes für eine Exkursion quer durch Syrien zu nutzen. Diese führte nach Palmyra, Homs, Hamah, Aleppo, Latakia und Maalula.“. Die Namen dieser Orte sind regelmäßigen Nachrichtenkonsumenten 2016 „leider“ nur allzu gut bekannt …

UPDATES vom 17.1.2016:

Passend zum Kontext: Zitat aus der FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) bei Blauer Bote Magazin („Kleiner Propaganda-Fauxpas bei der FAZ„): „Zuvor hatten die Vereinigten Staaten Russland einen Luftangriff auf syrische Partner der Amerikaner vorgeworfen. Zu den Zielen der russischen Angriffe vom Mittwoch soll mindestens eine Rebellengruppe gehören, die von dem amerikanischen Geheimdienst CIA ausgebildet wurde, berichtete die ‚New York Times‘ in der Nacht auf Donnerstag unter Berufung auf Regierungsvertreter in Washington. Über den genauen Ort, Umfang und mögliche Opfer des Angriffs wurde zunächst nichts bekannt. Nach einem Bericht des ‚Wall Street Journals‘ stand eine Region im Westen Syriens im Fokus der russischen Angriffe. Die Gegend werde vorwiegend von Oppositionellen mit Verbindung zu den Amerikanern kontrolliert, hieß es unter Berufung auf Regierungskreise.“.

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Voltaire Netzwerk („Madaya: Eine Erneute Medien-Manipulation„). Zitat (zum Ausbruch der „Revolution“ in Syrien 2011): „Das Ganze wurde organisiert um über die Sender der Golfstaaten, besonders die bereits bekannten Qatars, wie Al-Jazeera und Saudisch Al-Arabiya unterstützt von einem weniger bekannten, genannt Barada mit Basis in London, verbreitet zu werden. Letzterer verbarg nicht seine Verbindung zur ‚Bewegung für Gerechtigkeit und Entwicklung‘, einem Netzwerk oppositioneller Syrer, welches während der letzten 5 Jahre VOR den Ereignissen, nicht weniger als 6 Mill. $ vom US-Staatsministerium erhalten hatte. Nach Informationen der Washington Post, die auf von Wikileaks veröffentlichten Telegrammen beruhen, begann die Finanzierung der syrischen Oppositionellen bereits 2005. Diese Finanzierung wurde in der Ära Obama fortgesetzt. Die von diesem Sender produzierten Bilder und Interviews wurden genau im richtigen Moment von Nachrichtensendern ausgestrahlt. Das Netz des Internets besorgte dann den Rest um diese Informations-Masse, die weder verifiziert noch analysiert worden war, weiter zu verbreiten.“.

UPDATE vom 19.1.2016:

Ein Übersetzung aus dem Schwedischen bei einarschlereth.blogspot.de, schwedische Augenzeugen (eine Archäologie-Professorin und ihr Mann), die vor Ort in Syrien waren: „April 2011 in Syrien: Eine andere Wirklichkeit von Eva Myrdal und Hashim al-Malki„. Zitat: „Was wir in Damaskus und im Osten sahen, war eine ganz andere Wirklichkeit als das, was die internationalen Medien von der Küste und Daraa zeichnen. […] Am Freitag, den 6. Mai bekommen wir ein sms aus Schweden. DN.se schreibt, das Panzer in die zentralen Teile von Damaskus gerollt sind und Demonstrationen nach dem Freitagsgebet begonnen haben. Genau an dem Tag zwischen ein Uhr am Tage und ein Uhr nachts aus familiären Gründen vier Mal das Zentrum von Damaskus im Taxi auf dem Weg von und in die Vorstadt Oudsayya im Norden zur Vorstadt Sayyida Zainab im Süden und wir sehen keine Demonstrationen, keine Militärfahrzeuge, keine Polizisten. Was bedeutet, dass Damaskus auch an diesem Tag nicht der Platz von Massendemonstrationen wie im Winter in Kairo, Alexandria oder Tunis war. Und dass Damaskus nicht durch die Anwesenheit von Soldaten geprägt wird. […] Wer ist es also, der Polizisten und Soldaten erschießt? Bekannte aus Baniyas sagen über Telefon über das, was in der kleinen Industriestadt an der Küste passiert: ‚Wir wissen nicht, wer sie sind. Die kommen auf Motorrädern hierher und sind schwarz maskiert.'“.

UPDATE vom 21.1.2016:

Journalist Ali Hashem, im Frühjahr 2011 als Al-Dschasira-Mitarbeiter im Grenzgebiet Syrien-Libanon tätig, sagte unter anderem in einem Interview („Al Jazeera Journalist Explains Resignation over Syria and Bahrain Coverage„):

„Actually, I can’t identify who’s really supplying the arms, but actually we saw armed men just crossing the river, the great northern river, which is the only, you know, natural barrier between Lebanon and Syria. They were just crossing that barrier and going into Syria, and then clashing with the Syrian Army. That was in May. And even something similar happened in April, but it wasn’t on camera. But in May it was on camera and we had the footage, and, you know, no one wanted to have them on air. At that time, you know, everybody was watching. You know, we were, as journalists, myself, were the only, you know, Arab channel, news channel on the borders, and we were trying to, you know, see what’s going on over there. [crosstalk]

JAY: So this is €”you’re talking almost a year ago now, then.

HASHEM: Yeah, yeah, that was in May, that was in May, May 2011.“.

5 Kommentare

  1. Danke für den Tipp! Die Ukraine-Infos bei Frau Wolff sind in der Tat auf jeden Fall auch lesenswert (und äußerst umfangreich).

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