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Waffenhandel zur WM: 1000 Panzer für Algerien

Fast schon traditionell segnet die Bundesregierung zu jeder Fußballweltmeisterschaft (und Europameisterschaft) einen oder mehrere große Waffengeschäfte ab. Eben dann, wenn das Volk andere „Sorgen“ hat als schnöde Politik. Gut, in diesem Jahr gibts auch noch das Kriegsgeheul in der Ukraine und im Irak als Ablenkung dazu, aber die Hauptablenkungsehre gebührt doch König Fußball (Und diesmal auch etwas Kaiser Franz. Kleiner Katar-Scherz am Rande.).

„Fast 1000 Panzer will der Rüstungkonzern Rheinmetall in Algerien bauen, die Bundesregierung hat offenbar keine Einwände. Anleger reagierten erfreut auf den heiklen Deal: Die Rheinmetall-Aktie legte deutlich zu.“, schreibt beispielsweise Spiegel Online zum neuesten Waffendeal der Regierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Und die taz titelt: „Regierung stoppt Vertrag nicht – Panzer für Algerien“. Na dann fröhliches Wettrüsten allerseits.

[UPDATE] Zur Ergänzung: Die Panzer werden in einer eigenen Fabrik in Algerien gebaut. Deutschland liefert damit eine komplette Panzerfabrik. Diese soll pro Jahr 120 Fuchs-Panzer herstellen. Insgesamt umfasst der Auftrag 980 Panzer. Die Fabrik könnte man später natürlich noch weiter betreiben, wenn sie schon mal da ist …

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