Kategorie-Archiv: Sport

Sport als Propagandawaffe mißbraucht

Wußten Sie, dass es bei den aktuellen Dopinganschuldigungen gegen Russland, aufgrund derer beispielsweise die russischen Leichtathleten nicht bei den kommenden Olympischen Sommerspielen in Brasilien starten dürfen, nicht eine einzige positive Dopingprobe gab? Keine positive Probe heißt: Nicht in einem einzigen Fall wurde ein russischer Athlet von der WADA des Dopings überführt. Das heißt natürlich nicht, dass im Profisport – in allen Ländern, auch in Russland – nicht gedopt wird. Aber die Sperre hier basiert alleine auf Anschuldigungen des Westens – insbesondere des ARD-Journalisten Hajo Seppelt – gegen die “verhassten Russen” und Zeugenaussagen, deren Qualität wiederum zu diskutieren wäre. Eine Dopingsperre gilt eigentlich immer nur für den gedopten Athleten. Noch nie wurde ein ganzes Land pauschal gesperrt. Schon gar nicht ohne einen einzigen Beweis.

Elfmeterschießen: Warum Schweinsteiger die Italiener-Seite wählte

Interessantes zur Fußballeuropameisterschaft 2016 in Frankreich, Spiel Deutschland gegen Italien im Viertelfinale: Sport1 berichtet in dem Artikel “Bastian Schweinsteiger irritiert mit Elfmeter-Wahl Schiedsrichter. Schweinsteiger erklärt Elfer-Wahl“, warum der deutsche Kapitän Bastian Schweinsteiger, der die Seitenwahl des Elfmeterschießens bei Schiri Viktor Kassai gewann, sich dafür entschied, das Elfmeterschießen vor der italienischen Fankurve abhalten zu lassen. Die italienischen Fans waren erfreut. Gewonnen hat das “Elfmeter-Lotteriespiel” allerdings dann das von Schweinsteiger angeführte DFB-Team.

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ARD-Entschuldigung 2008 für Hajo Seppelts Dopingvorwürfe gegen Deutsche (2016 für Russen-Sperre verantwortlich)

Mindestens zweierlei Maß. Hajo Seppelt von der ARD ist ja durch seine Reportagen für die Sperre der russischen Leichtathletikmannschaft bei der Olympiade in Brasilien 2016 verantwortlich. Seine Beweise sind Zeugenaussagen, handfestes gibt es wohl nicht. Dass im Sport überall auch gedopt wird, ist leider eigentlich klar. Dass die Sache ausgerechnet bei Russland so dermaßen hochgekocht wird, hat natürlich politische Gründe. Es geht natürlich weniger um sauberen Sport als um den “Kampf gegen Russland” des Westens. Jetzt ist in dem Zusammenhang ein interessantes Fundstück zu eben diesem Hajo Seppelt aufgetaucht: “Rückblende ins Jahr 2008: Die ARD entschuldigt sich beim DSV für Dopingvorwürfe von Hajo Seppelt.” titelt die “Bürgerinitiative für Frieden in der Ukraine” bei Facebook, wo sie ein entsprechendes Video postet. In dem Text zum Video wird die FAZ zu dem Fall zitiert: Weiterlesen

Fußball-EM in Frankreich: Ukrainische Fans mit Hakenkreuzen im Stadion

Euro2016: Beim Europameisterschaftsspiel zwischen der Ukraine und Nordirland (aus der Deutschlandgruppe) zeigten sich Ukrainer (Hooligans und/oder “ganz normale ukrainische Nazis“) Medienberichten zufolge mit Hakenkreuzen und anderen rechtsextremen Symbolen offen während des Spiels auf den Rängen. Für die Ukraine jetzt nicht so ungewöhnlich, schließlich ist der neue Parlamentspräsident der Ukraine beispielsweise auch ein Mitbegründer der “ukrainischen NSDAP”. Der britische Mirror hat einen entsprechenden Artikel mit Bildern dazu: “Ukraine football fans with swastika tattoos pictured on TV during Northern Ireland match“. Bereits in den Tagen zuvor hatten Hooligans erregte Pressemeldungen ausgelöst.

Hooliganausschreitungen in Marseille: ARD und ZDF manipulierten Berichte, fälschten Videos

Die Propagandaschau: “ARD und ZDF manipulieren Berichte über Fankrawalle um Russland einseitig zu diffamieren“. Es geht um die schweren Prügeleien in Marseille zwischen englischen, französischen und russischen Hooligans (Claus Kleber gestern im ZDF in der Halbzeitpause: “Die Russen waren die Schlimmsten”) während der Fußballeuropameisterschaft, die insbesondere wegen der Vorgeschichte von vor 18 Jahren (WM 1998, Schlägereien zwischen Engländern und Franzosen bei der “Schande von Marseille”) so eskalierten, wie beispielsweise Kicker und Welt Online bereits im Vorfeld des EM-Spiels Russland-England berichteten: “Gestern die zweite ‘Schande von Marseille': Bereits vor 18 Jahren Hooligan-Ausschreitungen in Marseille“. 2016 schnitten ARD und ZDF nachweisbar Videos der Prügeleien in Marseille so, dass die englischen Hools als Opfer der Russenschläger erscheinen und nicht als mindestens “gleichberechtigte” Gewalttäter. Zitat aus der Propagandaschau zu einem Originalvideo aus Marseille und dem, was das ZDF daraus machte:

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Grüne beschweren sich über Deutschlandfahnen bei EM und unterstützen ukrainische Nazis

Thema Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und Euro2016. Doppelmoral, mindestens:

Einerseits beschweren sich Verbände der Grünen im Rahmen der aktuellen Fußballeuropameisterschaft in Frankreich über Deutschlandfahnen schwenkende Fans (“Ein ‘Nein’ zum Flaggen-Patriotismus. Vor dem Deutschlandspiel gegen die Ukraine wendet sich die Grüne Jugend Berlin gegen schwarz-rot-goldene Fahnen.“).

Andererseits feiern die Grünen seit mehr als zwei Jahren – und gerade wieder vor ein paar Wochen (“Die deutschen Grünen feiern ihre ukrainische Naziheldin“) – mit Hakenkreuz und SS-Runen verzierte ukrainische Nazis, beispielsweise vom Bataillon Aidar.

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Gestern die zweite “Schande von Marseille”: Bereits vor 18 Jahren Hooligan-Ausschreitungen in Marseille

Ein – wichtiger – Aspekt von mehreren der gestrigen Ausschreitungen im Rahmen des Spiels England gegen Russland zwischen Engländern, Franzosen, Russen und der Polizei bei der Fußballeuropameisterschaft 2016 in Frankreich in Marseille ist, dass es in dieser südfranzösischen Metropole bereits bei der WM 1998 schwere Ausschreitungen zwischen Franzosen und Engländern im Rahmen des Weltmeisterschaftsspiels England gegen Tunesien gegeben hatte. Damals erschütterten schwere Krawalle – wohl wesentlich schwerere als gestern – die ganze Nacht die Stadt. Die englischen Medien sprachen danach von der “Schande von Marseille” (Ursprünglich ausgegangen waren die Krawalle allerdings von Franzosen.). Hier Artikel des Kicker (von vorgestern) und der WELT (von gestern) zu diesem Teilaspekt der Hooligangewalt während der EM in Marseille:

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Ukrainischer Geheimdienst SBU verkaufte vermeintlichem EM-Attentäter die Waffen und den Sprengstoff

An der ukrainisch-polnischen Grenzen wurde vor drei Tagen ein offenbar rechtsextremer Franzose verhaftet, der nach ukrainischen Angaben mehrere Terroranschläge während der Fußballeuropameisterschaft in Frankreich – Euro2016 – durchführen wollte und Waffen und Sprengstoff dabei hatte. Soweit die Schlagzeilen der letzten Tage in der Presse. Allerdings: Der ukrainische Geheimdienst SBU selbst hatte dem Mann nach eigener Auskunft die Waffen verkauft, ihm eine Erlaubnis zum Grenzübertritt beschafft und ihm dann eine Falle gestellt! SBU-Chef Vasyl Hrytsak (oder Wassyl Hryzak) sagte das schon von Anfang an ganz offen den ukrainischen Medien bei der Präsentaton dieses Falles und in der ukrainischen Presse kann man das auch genau so nachlesen:

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Frankreich: Geplante Euro2016-Attentate Fake – französische Polizei glaubt Ukraine nicht [UPDATE]

Angeblich geplante Terroranschläge bei der Fußball-EM 2016 in Frankreich. Ausgerechnet der ukrainische Geheimdienst SBU, der im Ukraine-Konflikt schon die abstrusesten Propagandalügen auftischte … Das wird so natürlich (wieder) nix, mit diesen billigen Propaganda- und Bildertricks. Ein Mann aus Frankreich, Meldungen zufolge möglicherweise – wie laut Regierungskreisen 1000 weitere Ausländer – Mitglied einer der rechtsextremen Nazikampfgruppen in der Ukraine (beispielsweise Bataillon Asow oder Bataillon Aidar), wurde offenbar – auf gut deutsch gesagt – verarscht und gewaltsam behandelt (Ein Bauernopfer sozusagen). So etwas geschieht in diesen Tagen in der Ukraine eben (“Fragen” sie den ermordeten ukrainischen Anwalt/Strafverteidiger zweier ehemals inhaftierter und gerade erst für einen Nazi ausgetauschter inhaftierter Russen).

[Beachten Sie auch das UPDATE ganz unten, Originalzitate aus ukrainischen Medien, vom SBU].

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Pokalfinale: Angela Merkel verzichtet auf Bombendrohung

Aufatmen beim heutigen DFB-Pokalfinale in Berlin zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund: Das “Terrorduo” Angela Merkel und Thomas de Maizière hat bei diesem Fussballgroßereignis – im Gegensatz zum Fussballländerspiel Deutschland gegen die Niederlande im letzten November in Hannover – auf einen fingierten Bombenalarm verzichtet. Die Fans können in Ruhe ihr Spiel genießen. Deutschland braucht sich nicht ängstigen zu lassen. Dieses Mal gibt es keinen Terroralarm. Übrigens: Bundeskanzlerin Merkel und Innenminister De Maizière (beide CDU) drohen drei Jahre Haft wegen der beiden vorgetäuschten Terrorangriffe von München (Silvester) und Hannover (Länderspiel). Zumindest laut Gesetz ist das so.

#freevalentin – “Die Justiz will ein Exempel statuieren”

Spiegel Online berichtet: “Das Bremer Amtsgericht erließ Ende Juni einen Haftbefehl, Valentin S. musste ins Gefängnis – und gilt seitdem in der linken und der Ultra-Szene als Symbol für den Kampf gegen Neonazis im Fußballstadion und außerhalb gegen einen Justizapparat, der angeblich auf dem rechten Auge blind ist. Die Ultras klagen, dass sie immer wieder den Angriffen von rechts ausgesetzt seien, beginnend mit dem Überfall auf die Feier einer linken Ultra-Gruppe durch stadtbekannte Hooligans im Jahr 2007. Damals kamen die Täter mit milden Geldstrafen davon, einer der linken Ultras musste aber ins Gefängnis. Dass Valentin S. nach fünf Wochen in Freiheit wieder eingesperrt wird, dass er verhaftet wird, während er sich wie vorgegeben auf der Wache meldet, hält sein Anwalt Horst Wesemann für politisches Kalkül: ‘Die Justiz will ein Exempel statuieren. Sie will den Ultras zeigen: Haltet die Füße still, sonst kommt ihr in den Knast'”. Jetzt wurde Valetin über Weihnachten “spontan” von Bremen in ein Gefängnis in Mecklenburg-Vorpommern (!) verlegt … Weiterlesen

Geiles Tor

Fußball, Kreisliga Lübeck am 6. Dezember 2015. TSV Travemünde gegen SC Rapid Lübeck. Bastian Zeh mit dem “Kacktor des Jahres”. Traumtor mit dem Hinterkopf. Der Tormann sieht dabei nicht gut aus, der Stürmer zeigt seinen Torriecher …

3D-Scan mit dem eigenen Smartphone

Etwas gruselig ist es ja, aber die Technik schreitet eben voran (Mißbrauchsmöglichkeiten natürlich immer mit eingeschlossen): “Im Fan-Shop des Rekordmeisters in Berlin wurde am Montag die kostenlose App vorgestellt, mit der die Fans mit ihrem Smartphone in 3D einscannen, sich ihren Lieblingsspieler aussuchen und die Daten zum Druck schicken können. Per Smartphone wird ein druckfähiges Abbild des eigenen Kopfes erstellt, dann folgt die Auswahl der Haare und des Körpers für die 3D-Figur des Fans.”, schreibt das Fußballfachmagazin kicker zu einem neuen Produkt des FC Bayern München. Fans können sich so beispielsweise eine Sandsteinfigur erstellen und kaufen, die sie zusammen mit einem Bayernstar zeigt.

Die Bundesliga hat einen Youtube-Kanal

Die deutsche Bundesliga bei Youtube. OK, kein Channel, sondern ein User. Der User “Bundesliga”. Dort gibt es viele schöne Videos … die man sich in Deutschland nicht anschauen kann. “Der betreffende Nutzer hat das Video in deinem Land nicht zur Verfügung gestellt. Das tut uns leid.”. Nun, die Youtube-Präsenz dient wohl der Präsentation der Liga im Ausland. Egal, peinlich ist das trotzdem, dass man da aus Deutschland nur gesperrte Videos vorfindet. Zumal da solche tollen “Fußballvideos” wie “Jens Lehmann – Bundesliga Legends Tour – New York City”, “The Official Bundesliga App”, “The Beautiful Bundesliga from Dawn till Dusk”, “1.FC Köln – Corner Kings Challenge” oder “Lothar’s All-Time Bundesliga XI” zu finden gesperrt sind … Via turi2.

Scholl, Schweinsteiger und Golf

Gestern habe ich im Kicker in einem Artikel über das neue Fußballerleben von Bastian Schweinsteiger im englischen Manchester im Kicker gelesen und da stand ein Satz in dem Beitrag, der einen schon ein wenig den Kopf schütteln lässt und mir gleichzeitig einen alten Spruch von Mehmet Scholl – ebenfalls ehemaliger Bayernspieler – ins Gedächtnis gerufen hat, der als “Scholl-Klassiker” gilt und die Leute zum Schmunzeln bringt. Weiterlesen

Wichtiger Hinweis: Ertrinken geschieht leise, nicht wie im Film und oft unbemerkt direkt neben den Eltern

Ein guter, vielleicht Leben rettender Artikel bei nordsee24.de, welchen man sich gerade jetzt zur Badesaison unbedingt durchlesen sollte: “Wenn Ertrinken nicht nach Ertrinken aussieht“.Tatsächlich sieht Ertrinken nicht aus wie im Film und ein Ertrinkender ist auch gar nicht in der Lage zu schreien und zu winken. Das ist beim Ertrinken nicht möglich. Tatsächlich ertrinken viele Menschen direkt neben anderen Badegästen und diesen ist das gar nicht bewußt. Kinder ertrinken direkt neben ihren Eltern und die Eltern merken es zunächst gar nicht … Darum: Nehmen Sie sich kurz ein paar Minuten Zeit für den oben verlinkten Artikel. Dort ist auch beschrieben, was die Anzeichen für Ertrinken sind, worauf man achten sollte. Weiterlesen

30% Leistungssteigerung: HSV bester Bundesligist 2014/15

Der Kicker berichtet in dem Artikel “Vehemente Kritik an Beiersdorfer. HSV steigt aus dem Koc-Poker aus” Kurioses von der Mitgliederversammlung des mit Ach und Krach in der 1. Bundesliga verbliebenen Hamburger Sportvereins am heutigen Sonntag:

“Beiersdorfer präsentierte zudem seine ganz eigene Rechnung. Da der HSV acht Zähler mehr als im Vorjahr gesammelt hatte, sei er auf diesem Gebiet mit einer 30-prozentigen Steigerung der beste Bundesligist vor Mönchengladbach (20) und dem VfL Wolfsburg (15). ‘Wir wirken nicht mehr wie ein angeschlagener Boxer in der Ringecke’, betonte der Vereinschef.”.

So kann man es natürlich auch sehen. Man wird dann zwar von jedem Fußballinteressierten ausgelacht, aber man kann es so sehen …

FIFA-Funktionäre verhaftet – Es gab sogar Liveticker

Heute wurden in Zürich einige hohe FIFA-Funktionäre verhaftet – FIFA-Boss Sepp Blatter ist “natürlich” nicht darunter. Das Fußballmagazin 11freunde.de und der FIFA-Kritiker Jens Weinreich hatten dazu sogar Liveticker (“FIFA-Gate Liveticker” bei 11freunde und live aus Zürich: Razzia im FIFA-Hotel Baur au Lac bei jensweinreich.de). Weinreich schreibt in dem Ticker-Artikel: “Und schon wieder werden sämtliche Planungen über den Haufen geworfen. Wie wunderbar! Heute morgen wurden FIFA-Offizielle im Nobelhotel Bau au Lac festgenommen, in einer der FIFA-Absteigen hier in Zürich. Die New York Times wusste das, Dank traditionell guter Kontakte zu den Law Enforcement Agencies, offenbar vorab”. Der Postillon nimmt den aktuellen FIFA-Skandal mit der treffenden Schlagzeile “Sepp Blatter aus völlig unerfindlichen Gründen nicht unter den verhafteten FIFA-Funktionären” aufs Korn. Weiterlesen

Abmahnung wegen Olympia-Satire

Offenbar will das Land Berlin um jeden Preis Olympische Spiele und mahnt deshalb auch mal Redaktionen wie metronaut.de ab, die einen satirischen Artikel über die Berliner Olympia-Bewerbung schreiben. Siehe: “Zensur: Doppelt abgemahnt wegen Satire-Olympia-Motiven (Update)“, Zitat daraus: “[…] Unterlassungserklärung erhalten. In dieser sollen wir uns vertragsstrafbewehrt zur Unterlassung der weiteren Verbreitung des Artikels “Neue Motive der Berliner Olympia-Kampagne: “Offener Umgang mit Vergangenheit” verpflichten. Die Kanzlei setzte uns hierfür eine Frist auf heute 18 Uhr. Um 17:34 folgte dann die Aufforderung des Landes Berlin und des Senats auf Unterlassung der Weiterverbreitung des Artikels mit den satirischen Plakatmotiven. Auch hier war die Frist 18 Uhr. 24 Minuten – das ist sportlich.”.

DC Comics verklagt Fußballverein FC Valencia wegen “Batman-Logo”

DC Comics will den spanischen Spitzenverein FC Valencia verklagen, weil dessen Fledermauslogo angeblich so wie das Batman-Logo aussieht. Mehr dazu bei techdirt.com: “DC Comics Going After A Spanish Soccer Club With A Bat In Its Logo For Some Reason“. Auch 11freunde.de weiß etwas zu dem Fall zu sagen: “Valencia vs. DC Comics: Batman nimmt Stellung! ‘Ein Lachen von gestern’“.

Versehentliches Wortspiel

“Bundesliga: Huntelaar sichert Schalke knappen Sieg”, titelte der Spiegel heute. Ob man sich bei dem Magazin überhaupt darüber im Klaren ist, dass man hier ein Wortspiel gemacht hat? Wenn das journalistische Niveau in der Sportredaktion so hoch ist, wie in der Politikredaktion, dann sicher nicht. Auf jeden Fall gab es heute einen knappen Sieg für die Knappen. Knapp, aber immerhin ein Knappensieg.

Milliardengrab: Deutschland bewirbt sich um Sommerolympiade

Mittlerweile sind (eigentlich ja ganz tolle) Sportgroßveranstaltungen wie Olympische Spiele oder Fußballweltmeisterschaften ja ein milliardenschweres Verlustgeschäft für die Veranstalterländer, gepaart mit massiven Einschränkungen der Rechte von Bürgern, Korruption und dem Schüren von Terrorhysterie. Das hält wohl leider Deutschland nicht davon ab, sich um ein solches Megaevent zu bewerben: “Deutschland bewirbt sich mit Berlin oder Hamburg um die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2024 und gegebenenfalls auch 2028. Das entschied das Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes am Dienstag auf seiner Sitzung in Neu-Isenburg.”, schreibt beispielsweise Der Westen heute zu der Olympiabewerbung 2024/2028. Die Olympiastadt 2024 wird 2017 gewählt.