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ARD zeigt Werbefilm für Al Qaidas Weißhelme

Der Film lief vor einigen Wochen schon bei arte, nun ist er im Hauptprogramm der ARD zu finden: Heute um 23 Uhr strahlt die ARD den Film „Die letzten Männer von Aleppo“ aus. Es handelt sich um ein Propagandamachwerk, welches die Al-Qaida-Showtruppe „White Helmets“ in Syrien glorifiziert. Grund für die überaus positive Berichterstattung über die brutalen jihadistischen Weißhelme, welche unter anderem die Bevölkerung von Ost-Aleppo jahrelang als Geiseln und menschliche Schutzschilde hielten und eine grausame Gewaltherrschaft samt Mord (einem Kind wurde beispielsweise vor laufender Kamera der Kopf abgeschnitten), Folter und Vergewaltigungen etablierten, ist, dass der Westen und seine regionalen Partner wie Saudi-Arabien oder Türkei mit diesen radikalen Islamisten gegen Syrien kämpfen und sie als Hilfstruppen gegen die von der säkulären syrischen Regierung gehaltenen Gebiete einsetzen. Möglich ist dies nur, weil die westlichen Leitmedien dichthalten und das Propagandalügenmärchen von den tollen Weißhelm-Aktivisten und -Ärzten erzählen, ungeachtet dessen, dass die Fälschungen der White Helmets schon dutzendweise aufgeflogen sind.

Die – selbst nach eigener Darstellung (!) – 2013 von einem britischen Söldnerdienstleister und ehemaligem (?) MI6-Geheimagenten (MI6 ist der britische Auslandsgeheimdienst) namens James Le Mesurier in der Türkei gegründeten und ausschließlich in den syrischen Al-Qaida-Gebieten tätigen „syrischen“ White Helmets versorgen die Medien des Westens im Syrienkrieg mit billig zusammengestellten Propagandafilmchen und -bildchen (voller Fehler und meistens einschließlich des Missbrauchs kleiner Kinder als unfreiwillige Darsteller), die den westlichen Medien, Politikern und Spin Doctors als Aufmacher für ihre Propagandakampagne gegen Syrien dienen. So beispielsweise auch zuletzt im Zusammenhang mit der angeblichen Giftgasattacke der syrischen Regierung in Chan Scheichun, die sich längst als Fälschung herausstellte.

Deutschlands führender Orientexperte Professor Günter Meyer von der Universität Mainz dazu im Magazin Rubikon: „Giftgasmassaker war Inszenierung der USA. Die Trump-Show als Reaktion auf das angebliche Giftgasmassaker von Khan Sheikhun am 4. April 2017 ist ein weltweiter Propagandaerfolg der Weißhelme. […] Kritiker werfen den „Weißhelmen“ vor, dass sie eng mit den Djihadisten der Nusra-Front zusammenarbeiten, also einem Ableger von Al-Kaida. Nur mit Unterstützung der Terroristen können sie vor allem Propagandafilme produzieren, die den Kampf gegen das Assad-Regime rechtfertigen sollen. Dafür werden sie in erster Linie von den Regierungen in England und den USA mit weit über 100 Millionen US-Dollas finanziert.“.

Bei der ARD heißt es zu dem Weißhelmfilm, der auch noch als „Tipp“ angepriesen wird: „Mit einem strikten Cinéma-vérité-Ansatz weben der syrische Filmemacher Feras Fayyad (Buch und Regie) und sein dänischer Koregisseur und Cutter Steen Johannessen ein Patchwork aus eindrucksvollen Momenten, das sich wie eine klassische Tragödie entfaltet. Ein aufwühlendes, unvergessliches Porträt von Helden wider Willen, eine Ode an Mut und Barmherzigkeit.“. Tatsächlich war der Däne niemals in Aleppo, welches bis Mitte Dezember 2016 selbst nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums von Al Qaida gehalten wurde. Weil es dort unter den ganzen Jihadisten für einen Westler trotz des Zweckbündnisses mit Al Qaida zu gefährlich war (im Gegensatz zu den Gebieten unter Kontrolle der syrischen Regierung). Er hat den Film zuhause geschnitten. Der Syrer wiederum hat beste Verbindungen zur Al Qaida.

Dass es sich bei den White Helmets um eine Al-Qaida-nahe Vereinigung handelt, die vom Westen finanziert und gegründet wurde, ist der ARD durch zahlreiche Beschwerden, darunter auch reguläre Programmbeschwerden, wohl bekannt. Journalistische Inkokpetenz kann hier also nicht als Ausrede für die Ausstrahlung des Films gelten. Die ARD deckt darüber hinaus auch seit etlichen Wochen ein grausames Schwerverbrechen der verbündeten Weißhelme: In einem ihrer Propagandavideos täuschten diese einen Giftgasangriff der syrischen Regierung vor und töteten dabei vor laufender Kamera mindestens ein Kind durch Stiche in Herz und Brustkorb bei vorgetäuschten, medizinisch haarsträubenden Behandlungsmaßnahmen, wie eine schwedische Ärztevereingung anhand der Videoaufnahmen der White Helmets zu dem angeblichen Giftgasangriff feststellen konnte. Die ARD erkundigte sich beim Vorsitzenden der Vereinigung, ob dies russische Fake News seien (da russische Medien darüber berichteten). Als der Vorsitzende dies verneinte und bestätigte, dass der Vorfalle wahr ist, zeigte die ARD kein Interesse mehr und vertuschte die Sache.

Mehr zu den White Helmets.

 

5 Kommentare

  1. ich habe den Dreck kurz angesehen, bis ich mir sicher war, daß es dieser Abschaum an weißen Helmen ist. Da knipste ich die Kiste aus. Ich möchte jetzt nicht weiter ausführen was ich vom zuständigen Programmdirektor halte…

  2. ARD/ZDF und ihre Anhängsel stehen nur noch für verlogenen „Journalismus“ (wenn man das überhaupt noch „Journalismus“ nennen darf) im Auftrag des Merkel-Regimes! Gerade was Syrien, die Ukraine, Lybien oder Russland angeht, wird der Bürger im Auftrag der Kanzlerin hinter die berühmte Fichte geführt! Das scheint im Moment (in Wahlkampfzeiten für Merkel) das wichtigste zu sein.
    Auch beim „Dieselgate“ wird zur Zeit im Sinne Merkels und IHRER Autoindustrie gelogen und betrogen, der sogenannte Gipfel soll uns jetzt als „Erfolgreich“ präsentiert werden – obwohl der Bürger mit einem der Betrugsautos im Regen stehen gelassen wird und den Autokonzernen sogar noch Geld in den Arsch geblasen wird!

    1. In der Aufzählung hatte ich Venezuela vergessen. Gerade über dieses Land werden zur Zeit gerne Lügen verbreitet – das wohl eher im Auftrag der USA, die schon seit Chavez versuchen die legale Regierung dort zu stürzen und das Land durch Wirtschaftsblockaden immer tiefer in die Krise zu stürzen. Um dann irgendwann in nächster Zeit durch die CIA wieder einmal einen Regierungswechsel auf die eine oder andere Art zu erreichen (natürlich im Sinne der USA, denn man will das Öl aus Venezuela)!

      1. Man hat es vor einigen Tagen schon versucht, wie in Chile bei Allende zu „meistern“, als ein Hubschrauberpilot eine Angriff auf ein Regierungsgebäude tätigte und jetzt im ganzen Land gesucht wird.

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