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Ukraine-Konflikt: BILD bezeichnet Nazi-Kritiker als Verlierer

In der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) vom 25. März 2015 heißt es („Streit um Klitschko-Einladung. ‚Bild‘ verspottet Henning und die Osnabrücker SPD„): „Der bevorstehende Besuch von Vitali Klitschko in Osnabrück wird zum überregionalen Medienthema, zumindest in den Springer-Blättern ‚Bild‘ und ‚Die Welt‘. Sie thematisieren den Vorstoß der Osnabrücker SPD, dem ehemaligen Boxchampion und Bürgermeister von Kiew die Eintragung ins Goldene Buch der Stadt zu verweigern. […] Auf der ‚Bild‘-Titelseite vom Mittwoch wird der Osnabrücker SPD-Fraktionschef und Landtagsabgeordnete Frank Henning sogar als ‚Verlierer‘ verspottet.“. Vitali Klitschko steht seit Monaten in der Kritik, weil er in der Ukraine mit faschistischen Kräften zusammenarbeitet. Zuletzt posierte er sogar mit Kämpfern des berüchtigten rechtsextremen Asow-Bataillons auf einem Foto.

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Warum unterstützt die BILD-„Zeitung“ offen mit ihrer Kritik an den Kritikern die ukrainischen Faschisten? Die Antwort darauf kann sich jeder sicher selbst denken. Durch die beziehungsweise mit Hilfe der Ukraine-Krise scheint in Deutschland wieder so einiges möglich zu sein. Krieg und Nazis sind offensichtlich wieder „in“ in den Leitmedien.

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