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USA bilden rechtsextreme Kämpfer aus

Im Ukraine-Konflikt wird die USA direkt in der Ukraine mit eigenen Soldaten Kämpfer der ukrainischen Nationalgarde ausbilden, wie mehrere Medien melden (Blauer Bote Magazin hatte schon vor Wochen unter Berufung auf Fox News darüber berichtet). Die Nationalgarde, das sind hauptsächlich Einheiten wie das Nazi-Bataillon Asow oder andere rechtsextreme Bataillone, die nicht der ukrainischen Armee angehören, sondern von der Kiewer Zentralregierung nur lose kontrolliert werden und im Osten der Ukraine mehr oder weniger auf eigene Rechnung wüten. Sie wurde erst 2014 nach dem Maidan-Umsturz gegründet.

„Das US-Verteidigungsministerium will seine Pläne vorantreiben, Militärausbilder in die Ukraine zu schicken. Rund 290 im italienischen Vicenza stationierte US-Soldaten sollen möglicherweise schon im April in der Westukraine Nationalgardisten ausbilden, berichtet die amerikanische Militärzeitung ‚Stars and Stripes‘ unter Berufung auf Pentagonsprecher Steve Warren.“, schreibt beispielsweise der Spiegel („Pentagon-Pläne: USA wollen Militärausbilder bald in die Ukraine schicken„).

Mehr zu den Rechtsextremen der ukrainischen Nationalgarde (Zitate aus dem älteren Artikel „Medien unterstützen Nazi-Privatarmee ‚Asow-Bataillon‘“ hier bei Blauer Bote Magazin):

Eine Schweizer Zeitung (Sonntagszeitung) schreibt übrigens heute zum Asow-Bataillon: „Schweizer Neonazis liefern Geld und Militärkleider an die Front. Im Osten der Ukraine wüten Neonazis. Rechtsextreme Kämpfer der ukrainischen Freiwilligen-Miliz plündern Wohnungen, foltern gefangene Separatisten und verschleppen Medienschaffende. Terror im Namen der Maidan-Revolution. Amnesty International wirft den regierungstreuen Banden gravierende Menschenrechts-Verletzungen vor – unterstützt werden sie auch aus der Schweiz. Recherchen zeigen: Neonazis aus den Kantonen Genf, Waadt, Wallis und St. Gallen pflegen enge Kontakte zu den kämpfenden Extremisten und liefern Geld und Hilfsmaterial an die Front.“.

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Der Nazihintergrund des Asow-Bataillons ist schon seit Monaten bekannt. „Ukraine setzt Neo-Nazis gegen Separatisten ein. Beim Kampf in der Ostukraine will die Regierung in Kiew offenbar den Teufel mit dem Beelzebub austreiben: Bekennende Neo-Nazi-Gruppen sind an vorderster Front dabei.“, schrieb beispielsweise 20min.ch im August 2014. „Neonazis im Häuserkampf. Die ukrainische Armee rückt im Osten auf Donezk vor und delegiert den Häuserkampf an ein Bataillon von Neonazis.“, hieß es bei der Frankfurter Rundschau ebenfalls im August 2014. „Rechte Söldner in Ukraine. Kiews Problem in den eigenen Reihen“, schrieb n-tv bereits im Juli 2014. Der britischen Telegraph berichtete am 11. August 2014 vom Asow-Bataillon (englisch „Azov battalion“): „Ukraine crisis: the neo-Nazi brigade fighting pro-Russian separatists„.

Weitere Artikel hier: Bataillon Asow. Gerade aktuell: Vitali Klitschko posiert mit ukrainischen Nazis. Ausserdem: Regiment Asow bei Wikipedia.

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Bild eines Nationalgardekämpfers in einem ZDF-Bericht zur Ukraine

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