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Irrer Medienkritiker-Hass-Artikel in der FAZ

Die Naziversteher von der FAZ („Ukraine-Krieg: FAZ bezeichnet Nazi-Bataillon weiter verharmlosend als ‚Freiwilligenregiment‚“) veröffentlichten einen reichlich durchgeknallten Beitrag mit dem Titel „Russlands Medienoffensive. Der Zweifel als Propagandawaffe„, in dem jeder, der irgendwie Kritik an gleicher welcher Meldung „des Westens“ beziehungsweise der ukrainischen Regierung äußert, zum Agenten Russlands erklärt und wild beschimpft und beleidigt wird. Leider scheint der Frankfurter Allgemeinen Zeitung nicht klar zu sein, dass gerade diejenigen Leute, die sich gegen Manipulation und Propaganda im Ukraine-Konflikt wenden, für Frieden einsetzen oder auch einfach mal eine Nachfrage haben, weil sie etwas nicht verstehen, keine Putin-Fans sind, sondern einfach um Wahrheit und Verständigung bemüht sind. Ein paar Zitate aus dem irren journalistischen Stunt, bei dem meist einfach Tatsachen komplett rumgedreht, aus dem Zusammenhang gerissen oder in einen falschen Kontext gestellt werden:

„Auch den inzwischen so gut wie lückenlos belegten Abschuss der Passagiermaschine MH17 durch prorussische Separatisten zog sie in Zweifel – wie überhaupt die Tatsache, dass es sich bei dem Krieg in der Ostukraine um eine von Putins Regime minutiös geplante Aggression gegen ein souveränes europäisches Land handelt.“

„Alles ist gelogen, alles ist falsch, von Geheimdiensten erfunden und inszeniert. Und wer weiß schon, ob sich die Erde wirklich um die Sonne dreht. Die NASA lügt doch. Selbst die Bundesrepublik Deutschland, so behaupten Mitglieder der linksrechtsradikalen ‚Querfront‘, gibt es eigentlich gar nicht. Höchstens als Kolonie Amerikas, genauer: der Wallstreet. Und um die Ecke lauert der jüdische Finanzhai.“

„Sein Rache- und Eroberungsfeldzug in der Ukraine ist ein einziges Versteckspiel, ein Verwirrspiel im Namen seiner chauvinistischen Machtansprüche. Der wirkmächtigste Mythos dieser Strategie ist die Erzählung von der perfiden Einkreisung, ja Umzingelung Russlands durch den Westen. Russland, das Opfer, der Westen als Aggressor. Dieser kafkaeske Nebel verbreitet sich auch in warmen Berliner Talkshow-Studios“

„Wie viel ist uns unsere Freiheit wert, an die wir uns schon so sehr gewöhnt haben, dass wir uns die Notwendigkeit ihrer Verteidigung, im allerschlimmsten, buchstäblich ‚undenkbaren‘ Fall auch mit Waffengewalt, überhaupt nicht mehr vorstellen können? Es ist erst wenige Wochen her, dass wir alle, nicht wenige mit Tränen in den Augen, ‚Je suis Charlie!‘ gerufen haben. Sind wir das wirklich?“

WHAT???

Hinweis: Der Artikel ist tatsächlich KEINE Satire. Die FAZ glaubt das wirklich. Der Artikel ist zwar ein Gastbeitrag von Reinhard Mohr, die Stammredaktion tickt aber ganz genau so.

Die FAZ folgt mit ihrer Berichterstattung übrigens schön den berühmten 10 Regeln der Kriegspropaganda nach Arthur Ponsonby:

1. Wir wollen den Krieg nicht
2. Das gegnerische Lager trägt die alleinige Verantwortung
3. Der Führer des Gegners hat dämonische Züge
4. Wir kämpfen für eine gute Sache
5. Der Gegner kämpft mit unerlaubten Waffen
6. Der Gegner begeht mit Absicht Grausamkeiten, bei uns handelt es sich um Versehen
7. Unsere Verluste sind gering, die des Gegners enorm
8. Angesehene Persönlichkeiten, Wissenschaftler, Künstler und Intellektuelle unterstützen unsere Sache
9. Unsere Mission ist heilig
10. Wer unsere Berichterstattung in Zweifel zieht, steht auf der Seite des Gegners (Verrat)

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2 Kommentare

  1. Die Strategie des letzten und jetzigen Washington – Polit – Clowns war genauso. Jeder halbwegs intelligente und nachdenkliche Mensch sollte jedoch in der Lage sein, unvoreingenommen die Absicht dahinter zu erkennen.

  2. Indirekt behauptet doch das politische Hasenhirn Reinhard Mohr :Der große geopolitische US-Stratege und Präsidentenberater Zbigniew Brzezinski ist ein Märchenerzähler.Leider wurden viele dieser“Märchen“ Realität.Mohr sollte auch jene US-Amerikaner lesen,die eindeutig dem Westen die Schuld an den kriegerischen Ereignissen in der Ukraine geben,die mit dem faschistischen Putsch in Kiew begannen.Z.B. Paul Craig Roberts-ehemaliger stellvertretender US-Finanzminister-oder Ron Paul-ehemaliger US-Präsidentschaftskandidat und Ray Mc Govern-CIA Offizier,sowie Berater mehrerer Präsidenten.Schon George Orwells sagte:“Je mehr sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt,desto mehr hasst sie diejenigen die die Wahrheit aussprechen“.Und unser großartiger Papst Franziskus sagte:“Der Kapitalismus braucht,wie alle Imperien,zum Überleben regionale Kriege“.

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