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Weitere Gerichtsverfahren gegen Stern/Bertelsmann

Seit über einem Jahr überzieht mich der Stern (Bertelsmann-Konzern) und sein Journalist Marc Drewello mit Klagen, weil ich seine „Berichterstattung“ zum Kriegspropagandafall „Bana Alabed“ kritisiert habe. Der Stern hatte in dem Artikel „Twitter-Konto von Siebenjähriger aus Aleppo gelöscht“ die Bana-Alabed-Story als die pure Wahrheit verkauft. Es handele sich beim Fall „Bana Alabed“ nicht um eine Lügengeschichte, behauptet der Stern immer noch vor Gericht. Es drohen hohe Geldstrafen und ein halbes bis zwei Jahre Haft – für mich wohlgemerkt.

Anfang Im März 2018 finden in der Sache nun zwei weitere Verhandlungstermine statt: Am Hamburger Landgericht am 2. März 16. März und am Hamburger Oberlandesgericht am 6. März am 27. März [Update: Der Termin wurde heute – 28.2. – auf den 27.3. verschoben. Update2: Zufälle gibts… Einige Minuten später hat auch das Landgericht Hamburg den eigentlich vom OLG-Termin unabhängigen Termin verschoben, auf den 16.3.] . An beiden Terminen kann ich aus beruflichen Gründen nicht selbst teilnehmen. Mein Anwalt Markus Kompa wird die beiden Termine alleine bestreiten. Bei dem einen Verfahren geht es um die Berufung im Verfügungsverfahren, bei dem anderen geht es um die Hauptsachklage. Der Kläger (Marc Drewello, Stern, Gruner+Jahr, Bertelsmann-Konzern) hat Hauptsacheklage erhoben.

Ich kann die Sache nicht einfach beenden, denn der Bertelsmann-Konzern attackiert ja mich und will das über Jahre durchziehen. Das heißt, ich muss die Sache bis auf Bundesebene oder weiter durchziehen. Eine realistische Chance ergibt sich erst ab dem Bundesgerichtshof, der meist Urteile aus Hamburg (notgedrungen) wieder einkassiert. Angesichts der dramatischen Beweislage zu meinen Gunsten dürfte das in diesem Fall auch so sein. Ich muss nur durchhalten und das werde ich auch.

Für die teuren Verhandlungen gegen den Stern habe ich ein Spendenkonto angelegt und ich würde mich über jeden Unterstützungsbetrag freuen:

Jens Bernert
Postbank
IBAN: DE36100100100441152121
BIC: PBNKDEFF
BLZ: 10010010
Kontonummer: 441152121

Mehr Informationen zum Fall Bana Alabed und den Gerichtsverfahren gegen den Stern auf der Website meines Anwalts:

Stern und Marc Drewello ./. Blauer Bote (1) – Sachverhalt

Stern und Marc Drewello ./. Blauer Bote (2) – einstweilige Verfügung

Stern und Marc Drewello ./. Blauer Bote (3) – unlauterer Wettbewerb zwischen Privatleuten?

Stern und Marc Drewello ./. Blauer Bote (4) – strukturell unqualifizierter Journalismus

Stern und Marc Drewello ./. Blauer Bote (5) – Pressefreiheit und Narrenfreiheit

Stern und Marc Drewello ./. Blauer Bote (6) – mehrdeutige Meinungen über mehrdeutige Meinungsäußerungen

Stern und Marc Drewello ./. Blauer Bote (7) – Journalist bekennt sich vor Gericht zur Unfähigkeit

Stern und Marc Drewello ./. Blauer Bote (8) – stern.de ist mit Tagesschau-Gucken überfordert

Stern und Marc Drewello ./. Blauer Bote (9) – Deutscher Presseunrat

Weitere Informationen bei Blauer Bote und auf anderen Websites:

Twitter-Mädchen aus Aleppo: Bauchredner aus Syrien

Twittermädchen Bana Alabed

Nachrichtensperre zum Bana-Alabed-Medienskandal des Stern

Das „Twitter-Mädchen“ im Syrienkrieg

Die unwiderstehliche Geschichte vom twitternden Mädchen aus Aleppo

Propaganda-Mädchen Bana aus Syrien: Blauer Bote verliert gegen Stern

Twittermädchen von Aleppo: vom STERN verklagter Blogger im EXKLUSIV-Interview

Lügen für den Krieg

Bana Alabed aus Aleppo

Bana Alabed aus Aleppo – Teil 2

Fakten spielen für die etablierten Medien offenbar keine Rolle mehr

Die Fake-Anne Frank von Aleppo

Gerichtsverfahren gegen Stern und Marc Drewello

Urteil zu Gerichtsverfahren gegen Marc Drewello und Stern

Spendenkonto für die Gerichtsverfahren gegen den Stern/Bertelsmann-Konzern

10 Kommentare

  1. „An beiden Terminen kann ich aus beruflichen Gründen nicht selbst teilnehmen.“

    Ach ja? Wenn es dir wirklich wichtig wäre, wärst du dagewesen – denke ich mal. Da verstehe ich dich nicht. Wenn ich um mein Recht kämpfe und es um meine Zukunft geht bin ich auch dabei!

  2. Der STERN hat ja auch bei den Hitler-Tagebüchern gestritten, bis es nicht mehr ging ! Die lernen – NICHTS !

  3. Du bist nicht allein, sieh` doch mal den Beitrag von Herrn Rechtsanwalt Schmitz
    auf Propagandaschau ( 24.02 und 25.02.2018 ff.) an.

  4. ich ziehe den Hut vor deiner Tätigkeit, du machst das ja unentgeldlich und darum sollten sich eigentlich die Berufsjournalisten kümmern.
    Was würde eigentlich passieren, wenn man eine Website fakenews.de aufmacht, auf der man die Lügen der MSM mit Quellen nachweist? Kann man da direkt den Offenbahrungseid leisten und direkt in den Knast einfahren wegen Gefährdung des Systems?

  5. Hallo Herr Bernert,
    als politisch Verfolgter aus DDR-Zeiten sehe ich es als meine Pflicht an, Sie zu unterstützen, was ich soeben mit 100,- € getan habe.
    Vermutlich können Sie mit Ihren Erlebnissen ein echtes Verständnis für die Mentalität der Ostdeutschen haben.
    Viel Kraft und Erfolg wünscht
    Dr. S.

  6. Es ist unglaublich, diese sogenannten Juornalisten sind nichts weiter als Geldgeile Schmierfinken und sie verraten mit Ihrem Tun eine Zunft die recherchierte, hinterfragte und kritisch berichtete, Augstein ist dafür mit seinen Redakteuren in den Knast gegangen, gut das es den blauenboten gibt. Richter die solche Machenschaften schützen sollten sofort entlassen werden. Das ist doch keine unabhängige Rechtssprechung,
    sondern eine Schande, legt diesen Leuten das Handwerk, kauft keine Printmedien aus diesen Konzernen und
    unterstützt den blauenboten.

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