Gesellschaft Politik Unterhaltung Wissenschaft

Schillertage – Der Russe muss verhetzt werden

Kulturpropaganda im Rhein-Neckar-Raum: Das Mannheimer Nationaltheater plakatiert die Stadt ganz linientreu mit Schmähplakaten gegen den Russen zu. Präsentiert wird das Schmierentheater unter dem Motto „Freiheit“, welche der Russe ja laut westlicher Propaganda ständig bedroht; aggressiv, wie er angeblich ist.

Transportiert wird das Ganze via „Putin“, dem freundlichen Russenhassangebot der NATO für zögerliche westliche Herrenmenschen, die sich keinem offenen Rassismusverdacht aussetzen wollen. Ein alter Propagandatrick, den Führer des auserkorenen Feindes zu dämonisieren. Wirkt erstaunlich gut.

Und ein aufgedruckter Smiley soll „das Monster“ während der Schillertage offenbar friedlich stimmen. Da hat wohl wieder ein „Menschenrechtsaktivist“ zugeschlagen … Merkel kriegt keinen Smiley. Nicht einmal ein Plakat. Obama auch nicht. Maas natürlich auch nicht und Drewello schon gar nicht.

5 Kommentare

  1. Ohne das ohnehin schon schulisch und medial verdummte, aufgehetzte Volk noch mehr verhetzen zu wollen, wird keine Begeisterung im Volk für den nächsten anzugreifenden Staat erzeugt. Wir brachen nur an Saddams angelogenen Massenvernichtungswaffen, die Brutkasten -Lüge vom Kuweit zu denken, welche Beifall und Begeisterung ausgelößt haben, um den Irak anzugreifen, zu zerstören und Saddam medienwirksam zu ermorden. Darin hat die USA Erfahrung, denn seit der Existenz der USA führt sie ununterbrochen Kriege. Mustervorlage dazu war der Ausspruch: „Nur ein toter Indianer ist ein guter Indianer“. Weil das so erfolgreich war, setzt die USA das mit seinen willigen Partnern ununterbrochen weltweit fort, und nennt das: Demokratie bringen.

Kommentare sind geschlossen.