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Syrien: Bana kann kein Englisch, Rebellen sind Terroristen, Weißhelme keine Retter

In den letzten Tagen und Wochen gab es viele neue Meldungen aus Syrien, vor allem auch aus dem nun seit Mitte Dezember voll unter Regierungskontrolle stehenden Aleppo, welche noch einmal verdeutlichen, wie falsch die Propaganda des Westens und seiner regionalen Verbündeten zu Syrien ist, und die schon bekannte Schandtaten, Manipulationen und aufgedeckte Propagandatricks und Fake News des Westens und seiner radikalislamistischen Verbündeten inklusive Al Qaida im Syrienkrieg erneut bestätigen.

Interview: Bana Alabed kann kein Englisch

Über den Propagandaclaim „Bana Alabed“ hatten wir schon mehrfach berichtet. Das siebenjährige arabischsprachige Mädchen, welches bei Twitter in relativ gutem und nicht einfachen Englisch Propagandabotschaften postet, die der üblichen Aleppo-Propaganda entsprechen. Probleme mit dem Internet im zerstörten und belagerten Ost-Aleppo hatte sie auch nicht. Das alles jedenfalls angeblich. Denn dies ist natürlich eine große und für die sie aufnehmenden Medien peinliche Propagandashow. Bisher dachte man, dass das ja tatsächlich existierende und für die Propagandamißbrauchte kleine Mädchen, welches möglicherweise die letzten Jahre in der Türkei gelebt hat, wenigstens ein bißchen Englisch könne, aber sie versteht offenbar nicht einmal richtig Englisch und kann auf einfachste Fragen nicht antworten, wie 21CenturyWire berichtet: „Who is Authoring Little Bana’s Tweets if She Can’t Speak English?“ (Wahrscheinlich der britische Geheimdienst). Da wird sich Marc Drewello sicher „freuen“

Belgische Abgeordnete: EU unterstützt in Syrien Terroristen

>B’s Weblog meldet „Ergebnis der Exkursion belgischer Parlamentsangehöriger: Die EU-Regierungen unterstützten in Syrien Terroristen„, basierend auf dem Artikel „Belgian Members of Parliament: EU Governments Supported Terrorists in Syria“ von Globalresearch.ca. Eine Delegation von belgischen Parlamentariern war in Syrien, unter anderem in Aleppo, und berichte, was Wissenschaftlern und Kennern des Syrienkonflikts schon lange klar ist und was die sie als Bodentruppen nutzende US-Regierung auch manchmal verschämt zugibt: Die angeblichen „Rebellen“ sind Terrorgruppen unter Führung der Al Qaida.

Schwedischer Wissenschaftler in Aleppo: keine Weißhelme

In einem aktuellen Interview vom 31. Januar 2017 bei Telepolis mit Fabian Köhler sagte der schwedische Konfliktforscher und Leiter des Transnational Foundation for Peace and Future Research, Jan Öberg, der im Dezember 2016 einige Tage in der syrischen Großstadt Aleppo verbrachte: “Was Sie über Aleppo hören, ist bestenfalls ein kleiner Teil der Wahrheit“. Der Schwede sagt in dem Interview: Angebliche Massaker der Regierungstruppen in Aleppo gab es mit ziemlicher Sicherheit nicht, die Besatzung der Al-Qaida-Terroristen war höllisch, die Leute sind froh über ihre Befreiung und teilweise etwas erbost über die Amnestie der Regierung für viele Kämpfer, die Aleppiner feiern die Befreiung, westliche Leitmedien lassen sich nicht blicken, aleppo wurde von den Terroristen geplündert und alles in die Türkei verkauft, niemand hat die White Helmets gesehen oder von ihnen Hilfe erhalten, westliche Helfer gibt es keine in Aleppo, junge Syrer – beispielsweise Studenten – helfen als Freiwillige.

Jan Oberg hat auch einen Artikel zu Aleppo bei Junge Welt veröffentlicht.

US-Abgeordnete fordert Stopp des Angriffskrieges gegen Syrien

Wie bereits berichtet, bereiste Abgeordnete Tulsi Gabbard, Parteifreundin von Barack Obama, Syrien. Sie forderte den Westen auf, den Angriff auf Syrien, gemeinsam mit Saudi-Arabien, Katar, Türkei und co und den verbündeten Terrorgruppen, einzustellen. Gabbard berichtet über das „Wirken“ der „Rebellen“ genannten Al Qaida (Al Nusra), Vergewaltigung, Mord und Folter auch von Kindern, der wirklichen syrischen Opposition (nicht die Marionetten des Westens und der Saudis im Ausland), die im Krieg gegen die Terroristen hinter der Regierung steht und von der Unterstützung der Al-Qaida- und IS-Terroristen durch die USA.

Weißhelme zufällig doch nicht bei der Oscar-Verleihung

Der Westen hat die seine gemeinsam mit Al Qaida betriebene Propagandatruppe „White Helmets“ (Weißhelme), die zuletzt ja auch bei der Kappung der Trinkwasserversorgung der syrischen Hauptstadt Damaskus aktiv waren, als Kandidat für den renommierten Filmpreis „Oscar“ platziert (beziehungsweise die Propagandaschnulze von Netflix über die die Al-Qaida-Weißhelme, welche die Weißhelme als edle Retter porträtiert). Eher zufällig können die Al-Qaida-Terroristen nun doch nicht nach Hollywood, da sie als Syrer von Trumps Einreisebann betroffen sind, wie 21CenturyWire berichtet: „White Helmet ‘War Porn’ Stars Banned from Oscars Ceremony„. Die beiden White-Helmets-Propagandisten Raed Saleh und Khaled Khateeb hätten zu der Preisverleihung reisen sollen.

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