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Medien halten eisern an Propagandalüge fest

In den Jahren 2014 und 2015 meldete die schwedische Regierung beziehungsweise meldete das schwedische Militär unidentifizierte feindliche beziehungsweise russische U-Boote an Schwedens Küsten. Es lag nahe, dass es sich hierbei um Propaganda handelte.

Die Medien machten aus dieser Geschichte auch ohne handfeste Beweise für solche U-Boote eine riesige Sache. „Schwedische Soldaten jagen russische U-Boote“, „Russland schickt U-Boote vor Stockholm, „Putin bedroht Schweden“ und so weiter lauteten die Schlagzeilen. Bis zum 10.6.2016 war das die Grundlage für eine massive „U-Boot-Propaganda“ des Westens gegen Russland.

Am 11.6.2016 gestand der schwedische Verteidigungsminister in Radio Schweden endgültig ein, dass an der ganzen Sache nichts dran sei und es keine russischen U-Boote vor Schweden gab. Und dass die schwedische Regierung die Wahrheit seit Monaten vertuschte.

In den deutschen Medien herrscht seitdem Schweigen zu den angeblichen russischen U-Booten vor Schweden. Die etablierte Presse klärt ihre Leser und Zuschauer nicht darüber auf, dass sich die ganze Geschichte in Luft aufgelöst hat. Spiegel, Tagesschau, FAZ, Bild, taz, ZDF, Zeit und co halten eisern und als geschlossene Kriegsmedienfront an dieser dreisten Propagandalüge fest.

Zuerst hunderte von Berichten über angebliche russische U-Boote vor Schweden. Als das offiziell dementiert wird: Nichts. Mit Schweigen wird die Lüge aufrecht erhalten.

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4 Kommentare

  1. Die Propagandalügen sind eine Vorbereitung für einen Krieg gegen Russland und zwar ist dieser Krieg grundlos.

  2. Dazu muss man vielleicht ergänzen, warum diese Propaganda der „russischen Feinde vor der schwedischen Haustüre“ aus Sicht des „Westens“ notwendig wurde:

    Man wollte und will Schweden aus seiner Neutralität heraus direkt hinein in die NATO drängen um die Zange rund um das russische Gebiet weiter zu schließen.

    Und diesen Willen Schwedens kann man nur erzeugen, in dem man den Schweden Angst einjagt, diese sich von den Russen bedroht fühlen.

    Eigentlich ein ganz einfacher Zusammenhang. Ich selber wurde darauf Aufmerksam durch die Berichterstattung von Dirk Pohlmann unter anderem auf KenFm.de

  3. Die schwedschen Offiziere wurden alle in den USA ausgebildet, und man würde daher immer russische Uboote vermuten, wenn man eines glaubt entdeckt zu haben.

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