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Schwedischer Amateur-Furz interessanter als Dementi feindlicher russischer U-Boote

Am 11. Juni 2016 erklärte die schwedische Regierung, dass die berühmt-berüchtigten angeblichen Sichtungen beziehungsweise Signale russischer U-Boote vor Schweden in den Jahren 2014 und 2015, die für ein erhebliches Medienecho gesorgt hatten (und von Kennern schnell als Propaganda eingeordnet wurden), zumindest keinen russischen Hintergrund hatten. Keine russischen U-Boote vor Schweden, doch die deutsche Presse ignoriert das weiterhin fleißig (obwohl es mehrere Berichte in Blogs und kleineren, eher alternativen Medien dazu gab). Topthemen in den deutschen Medien zu Schweden heute laut Google News:

1. Kurios: Platzverweis nach Furz bei Amateurspiel in Schweden

2. EM 2016: Belgien – Schweden: Schickt Kevin de Bruyne Zlatan

3. Schweden führt verschärfte Asylregeln ein

Ein furzender schwedischer Amateurfußballer, Schweden bei der Euro2016 und Asylregeln. Das ist alles, was den Leitmedien und Qualitätsmedien in diesen Tagen zu Schweden einfällt! Das kann nicht wahr sein. Mehr Propaganda geht eigentlich nicht. Da braucht es dann wirklich keine staatliche Zensur mehr. Und dabei ist sogar – laut schwedischer Regierung – die Bundeswehr in die U-Boot-Vorfälle vor Schweden verwickelt. Und die deutsche Botschaft in Schweden streitet alles ab …

 

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