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Krieg der USA in Syrien löst gewaltige Flüchtlingsströme aus

Die Nachdenkseiten zum Krieg der USA und ihrer Verbündeten in Syrien: „‚Die Perfidie ist, dass diese Fluchtbewegungen politisch instrumentalisiert werden‘„. Eingangs heißt es dort „In den Medien ist bereits von einer neuzeitlichen Völkerwanderung die Rede. Und auch über die Verantwortung sogenannter Schlepperbanden für die Flucht womöglich krimineller, mindestens aber heimlich wohlhabende Flüchtlinge wird diskutiert. Rassismus und Nationalismus haben Hochkonjunktur. Die Ursachen des Massenelends der Flüchtigen werden jedoch kaum erforscht. Die Syrien-Korrespondentin Karin Leukefeld berichtet im Interview mit Jens Wernicke von einem Wirtschafts- und Stellvertreterkrieg, der zunehmend zum Exitus des syrischen Staates führe, die Bevölkerung in den Hungertod treibe und bereits 11 Millionen Syrer auf die Flucht getrieben hat.“.

Weitere Zitate: „Von dem Chaos, das sich über den Irak und Syrien ausbreitet, profitieren vor allem die Golfstaaten, die Türkei und die USA. Nicht die Bevölkerung natürlich, sondern politische und industrielle Eliten, allen voran die Rüstungsindustrie.“ und „Doch zurück zu Syrien. Es gab viele politische Konflikte, aber kulturell und religiös war Syrien immer ein sehr tolerantes und offenes Land. Auch diese Toleranz soll jetzt zerstört werden. Das kommt allerdings nicht ‚von unten‘ oder ‚aus dem Wesen der Menschen‘ vor Ort – das ist Folge der geopolitischen Interessen und strategischen Auseinandersetzungen.“. Passend zum Thema „Flüchtlinge aus Syrien“: Der Postillon übt sich in Galgenhumor.

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