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Jazenjuk in Tagesthemen: Angriff wie den der Sowjets gegen Hitlerdeutschland und Ukraine vermeiden

Dass die Ukraine ein Naziproblem hat, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk hat einen Teil der Führer der Nazikampfeinheiten in seine Partei integriert. In dem Interview in den Tagesthemen mit Pinar Atalay vom 7.1.2015 anläßlich seines Besuches bei seiner deutschen Amtskollegin Angela Merkel vergleicht er Russland mit der Sowjetunion der Vierziger Jahre und Deutschland mit dem damaligen Deutschen Reich unter Adolf Hitler (Hier in dem Video des Interviews ab 1:05 Minuten) und zieht Paralellen zum Ende des II. Weltkriegs: „Die russische Aggression in der Ukraine, das ist der Angriff auf die Weltordnung und auf die Ordnung in Europa. Wir können uns alle sehr gut auf den sowjetischen Anmarsch in die Ukraine und nach Deutschland erinnern. Das muss man vermeiden.“. Das alles unwidersprochen in einer deutschen Hauptnachrichtensendung im Jahre 2015. Wieso gibt sich die Bundesregierung mit diesem Mann ab?

UPDATE: Das Gespräch war wohl sogar noch aufgezeichnet! Also nicht live! Was treibt die ARD da? Das kann doch nicht wahr sein. Andererseits hat man es so wenigstens erfahren.

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7 Kommentare

  1. „Wir können uns alle sehr gut auf den sowjetischen Anmarsch in die Ukraine und nach Deutschland erinnern, dass muss man vermeiden, und keiner hat das Recht die Ergebnisse des 2ten WKs neu zu schreiben.“

    Versucht das ARD – Interview hier etwa zu suggerieren, die Sowjetunion hätte Deutschland angegriffen?

    Wie kann man ohne zu intervenieren, noch dazu bei einer TV – Aufzeichnung, solch einen Schwachsinn bzw. Geschichtsklitterung ausstrahlen?

    Das kommt davon, weil in der BRD das Fach Geschichte eben keinen adäquaten Stellenwert hat! Hier wird eben alles mal ganz gerne durcheinandergebracht.

    Vielleicht sollten die öffentlich – rechtlichen Interviewer bzw. Moderatoren beschäftigen, die halbwegs geschichtsfest sind!

    Unfassbar.

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