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Angela Merkel läßt sich von der ukrainischen Regierung briefen

Bundeskanzlerin Angela Merkel läßt sich von der ukrainischen Regierung bezüglich der Lage in der Ukraine informieren (siehe Pressemitteilung unten). Oder sollte man besser sagen „instrumentalisieren“? Schließlich gibt diese Regierung, die ja gleichzeitig Partei im ukrainischen Bürgerkrieg ist, in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder ominöse Meldungen von angeblichen russischen Invasionen in die Ostukraine raus – für die es dann immer keine Beweise gibt. Das fällt dann jeweils immer in den nächsten Wochen unter den Tisch. Wie ernst kann man dann Frau Merkel eigentlich nehmen?

Die Pressemitteilung der Bundesregierung vom 7. November 2014:

Bundeskanzlerin Merkel telefoniert mit dem ukrainischen Präsidenten Poroschenko

Der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, teilt mit:

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat heute mit dem ukrainischen Staatspräsidenten Petro Poroschenko telefoniert und sich dabei über die aktuellen Entwicklungen in der Ostukraine informiert, insbesondere über die sich aufgrund anhaltender Kämpfe weiter verschlechternde humanitäre Lage in den von den Separatisten kontrollierten Gebieten.

Die Bundeskanzlerin drückte ihre ernste Besorgnis über jüngste Meldungen aus, die von erneuten russischen Truppenbewegungen auf ukrainisches Gebiet sprechen. Beide Gesprächspartner bekräftigten die Notwendigkeit, eine umfassende Waffenruhe und alle weiteren Punkte der Minsker Vereinbarung umgehend umzusetzen.

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