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6. Juni 2016: Golineh Atai lügt die Russeninvasion

Ukraine-Konflikt: Seit nunmehr fast zwei Jahren bitten Menschen in Deutschland und auf der ganzen Welt die Medien darum, doch einfach nur einmal Belege für die angebliche(n) russischen Invasion(en) („hunderte russischer Panzer“) in die Ukraine zu zeigen. Dann könnte man ja auf dieser Basis weiter über den Ukraine-Krieg diskutieren. Aber: Nichts davon gibt es zu sehen. Stattdessen wird der Einmarsch einfach immer wieder durch Journalisten gelogen (Belege her, dann kann man den Lügenvorwurf gerne zurücknehmen).

Und obwohl sogar der deutsche Außenminister Steinmeier Ende September 2014 vor der UNO-Vollversammlung zugab, dass es in den Wochen zuvor keine militärische Konfrontation zwischen Russland und der Ukraine gab („Vor wenigen Wochen standen wir vor einer unmittelbaren militärischen Konfrontation zwischen russischen und ukrainischen Streitkräften. Diplomatie hat das Äußerste verhindert.“), lügen Journalisten wie Golineh Atai (WDR/ARD, Tagesschau, Tagesthemen, Weltspiegel) einfach konsequent immer wieder und immer weiter die angebliche russische Invasion. Das ist Geschichtsfälschung. Auch Atais „Augenzeugen einer russischen Invasion“ im August 2014 (also genau der Zeitpunkt, über den Steinmeier sprach) konnten offenbar kein Foto machen … Wie auch?

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Und so lügt ARD-Propagandafrau Golineh Atai die Russeninvasion bei Twitter (siehe auch Screenshot): „4 Journalisten waren direkte Augenzeugen in Ilowaisk. Sie können Hubert Seipel Informationen liefern. Wenn er will.“ und „Statt Passivkonstruktion ‚war eingekesselt worden‘ empfehlen Augenzeugen den Aktiv: Reguläre russische Soldaten, viele gefangen genommen.“.

(Im Übrigen: Die „ukrainischen Soldaten“, das waren in erster Linie Angehörige der ukrainischen rechtsextremen Freiwilligengruppen – der Nazi-Bataillone. Das meldeten damals sogar einige Leitmedien.)

Vielleicht setzt Frau Atai ja auf das schlechte Gedächtnis ihrer Zuschauer …

Ähnlich logen übrigens auch mehrere andere Journalisten vor mehreren Wochen:

T-Online “Offshore-Firma gegründet. Poroschenko wegen ‘Panama Papers’ unter Druck“: “Mails an die Kanzlei Mossack Fonseca, die im Zentrum der “Panama Papers” steht, datieren bereits auf über eine Woche vor dem Höhepunkt der Auseinandersetzung mit Russland.”.

Übermedien (Moritz Gatmann) “Offshore-Enthüllungen. Panama, Putin, Poroschenko: Das Fleisch und die Soße“: “Der Großteil des Poroschenko-Gerichts ist eine Soße namens ‘Ilowajsk’. So heißt ein Ort in der Ostukraine, an dem die Ukrainer im August 2014 gegen Separatisten und russische Spezialeinheiten eine entscheidende Schlacht verloren.”.

BILD (Paul Ronzheimer) “Skandal um Geld-Trickserei | Stürzt Poroschenko über das Panama-Konto?“: “Und dann geschah Ilovaisk – in dem Ort nahe Donezk wurden Hunderte ukrainische Soldaten von russischen Soldaten eingekesselt und getötet. Bis heute ist es die größte Niederlage der Ukrainer im Krieg.”

Wirtschaftswoche (Florian Willershausens) “Panama Papers und die Ukraine. Zu Unrecht am Pranger“: “Just im August, als ukrainische Truppen in der Schlacht im Osten der Ukraine schwere Niederlagen gegen russische Spezialeinheiten und die pro-russischen Separatisten erlitten, wurde im Steuerhafen der britischen Jungferninseln die Briefkastenfirma Prime Asset Partners eröffnet”.

Benjamin Bidder (Spiegel) “Panama Papers: Warum Poroschenko diesmal zu Unrecht am Pranger steht“: “Um die drohende Niederlage der selbsternannten ‘Volksrepubliken’ zu verhindern, erhöhte dann Moskau den Einsatz: Mitte August griffen Verbände der russischen Armee in die Kämpfe ein. Als die Mail nach Panama abgeschickt wurde, deutete aber noch nichts auf diese Entwicklung hin.”

Konrad Schuller (FAZ) “Ukraine und Panama Papers. Vertreibung aus dem Steuerparadies“: “Das Empörende an der Sache sei, dass der Präsident und Oberbefehlshaber der Streitkräfte ausgerechnet im August 2014, auf dem Höhepunkt der russischen Militärintervention, eine Firma in einem Steuerparadies gegründet habe”

Christian Weisflog (NZZ) “Die Offshore-Firmen des Präsidenten“: “Bei der Eroberung von Ilowajsk wurden Kiews Truppen von russischen Einheiten eingekesselt. Knapp 500 ukrainische Soldaten wurden getötet, fast ebenso viele verletzt.

Im Vergleich dazu der Auszug aus Bundesaußenminister Steinmeiers Rede vor der UNO-Vollversammlung (hier die komplette Rede von Außenminister Steinmeier bei der 69. Generalversammlung der Vereinten Nationen, New York, auf der Website des Auswärtigen Amtes) vom 27.09.2014:

“Ich mache mir keine Illusionen. Noch sind wir weit entfernt von einer politischen Lösung. Aber wahr ist auch: Vor wenigen Wochen standen wir vor einer unmittelbaren militärischen Konfrontation zwischen russischen und ukrainischen Streitkräften. Diplomatie hat das Äußerste verhindert. Jetzt kommt es darauf an, dass die Waffen dauerhaft schweigen, und dass wir eine politische Lösung erreichen – eine Lösung im Einklang mit den Grundsätzen des Völkerrechts – unter Wahrung der Einheit der Ukraine!”.

Es entspricht schon längst dem Stand der Wissenschaft, dass eben keine russischen Truppen im August 2014 in der Ukraine aktiv waren. Bundesregierung, OSZE und andere bestätigten das. Beweise für einen solchen angeblichen Einmarsch Russlands fehlen. Den genannten Medien scheint das egal zu sein. Sie verbreiten fast zwei Jahre später eine andere “Wahrheit”: Glatte Falschmeldungen. Genauso geschickte – weil beiläufige – wie plumpe Manipulationsversuche.

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2 Kommentare

  1. Müssen wir uns immer wieder über die Hetzparolen von Golineh unterhalten? Ja! Denn sie darf bei der ARD weiter hetzen und Lügen verbreiten! Zur Not gibt es von den gleichgeschalteten regieringskonformen Medien noch einen Preis – das soll ihre Lügen legitimieren.
    Nachdenkliche Bürger (ich meine nicht den rechten Pöbel!) sollten anfangen nachzudenken! Der Krieg in der Ukraine wurde vom Western mit dem Maidan-Putsch ausgelöst, hauptsächlich durch die USA finanziert!
    Eine Folge davon: der Abschuss der MH017 wurde von der ukrainischen Luftwaffe vorgenommen (ein dummer Fehler?) und soll nun im Westen und in der Ukraine mit ALLEN Mitteln vertuscht werden! Man darf doch hier nicht zugeben den Putsch und alle Gewaltaktionen von Anfang an gesteuert zu haben!
    Man muss sich eingestehen, dass in unseren Regierungen Mörderbanden sitzen – wir brauchen doch nur den Killerdrohnenterror zu betrachten.

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