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Ukrainischer Fake um angeblich geplante EM-Attentate durch Franzosen

Ausgerechnet der ukrainische Geheimdienst SBU, der im Ukraine-Konflikt schon die abstrusesten Propagandalügen auftischte … Das wird so natürlich (wieder) nix, mit diesen billigen Bildertricks. Ein Mann aus Frankreich, Meldungen zufolge – wie laut Regierungskreisen 1000 weitere Ausländer – Mitglied einer der rechtsextremen Nazikampfgruppen in der Ukraine (beispielsweise Bataillon Asow oder Bataillon Aidar), wurde offenbar – auf gut deutsch gesagt – verarscht und gewaltsam behandelt (Ein Bauernopfer sozusagen). So etwas geschieht in diesen Tagen in der Ukraine eben („Fragen“ sie den ermordeten ukrainischen Anwalt/Strafverteidiger zweier ehemals inhaftierter und gerade erst für einen Nazi ausgetauschter inhaftierter Russen).

Telepolis meldet heute zum dem „Terrorvorfall“: „Der ukrainische Geheimdienst nimmt einen des Rechtsextremismus verdächtigen Franzosen fest mit einem großen Waffenarsenal, das ihm der SBU selbst verkauft hat […] Schaut man sich das die Festnahme dokumentierende SBU-Video an, so staunt der Laie darüber, wie das ganze ausgebreitete Arsenal im Kangoo Platz gefunden haben soll. Viel mehr noch wundert, dass vom Beifahrer, der wie der Mann am Steuer, Grégoire M., ebenfalls von SBU-Mitarbeitern in Kampfmontur aus dem Auto gerissen wird, augenscheinlich weder in der Pressekonferenz noch in den Berichten in den französischen und ukrainischen Medien die Rede ist. Er wird nicht erwähnt. Eine der möglichen Erklärungen wäre, dass er ein SBU-Mitarbeiter war. Denn die Waffen stammen vom SBU. Der Geheimdienst hatte dem landwirtschaftlichen Inseminator aus Lothringen eine Falle gestellt. Man hatte ihm die Waffen besorgt und dazu eine Erlaubnis, die Grenze zu passieren. Der Passiersschein mag dann auch erklären, weshalb der junge Mann es wagte, sich in einem kleinen Auto mit einer solch auffälligen Ladung, die unweigerlich bei jeder Kontrolle auffallen würde, auf den Weg von der Ukraine nach Frankreich zu machen.“.

swissinfo.ch schreibt in dem Artikel „Franzose mit EM-Anschlagsplänen in der Ukraine festgenommen„: „Dem SBU zufolge reiste der Franzose im Dezember 2015 in die Ukraine und gab sich als Freiwilliger aus, um mit militärischen Einheiten im Osten des Landes Kontakt aufzunehmen, die dort gegen prorussische Separatisten kämpfen. […] Französische Polizei skeptisch. Ein Pariser Polizeivertreter, der anonym bleiben wollte, sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, die französische Polizei sehe die Angaben skeptisch. Die fragliche Person sei weder der Polizei noch den Geheimdiensten bekannt. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung in seinem Heimatdorf Nant-le-Petit im nordostfranzösischen Département Meuse wurde nach Angaben aus französischen Polizeikreisen lediglich ein T-Shirt mit einem Emblem einer rechtsextremen Gruppe beschlagnahmt. Ermittlungen seien eingeleitet, um seine Absichten herauszufinden“.

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3 Kommentare

  1. Na toll!

    Suspekt war mir die Nummer schon, als ich sie auf allen Kanälen sah. Aber ich hab so ein Gefühl, daß die Aufklärung NICHT in gleicher Form präsentiert werden wird. Was bleiben wird ist im Hinterkopf die Story eines „verhinderten Terroranschlages“.

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