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Benjamin Bidder (Spiegel) nutzt Panama Papers für Invasionslüge Ukraine-Russland

Es ist ein unglaublicher Medienskandal: Benjamin Bidder, Journalist von Spiegel Online, greift bewußt zur dreisten offenen Lüge, um Nachrichten und Zeitgeschichte zu fälschen und Spiegel-Leser zu manipulieren: Der in Moskau stationierte Propagandamann des Spiegel nutzt – ähnlich wie Konrad Schuller von der FAZ – die große mediale Aufregung um die sogenannten Panama Papers und Briefkastenfirmen, um eine angebliche russische Invasion in der Ukraine zu erfinden, von der nicht einmal die Bundesregierung Kenntnis hat. Das ist nicht nur ein offener Propagandaangriff auf die Wissenschaft, sondern auch auf die Realität, wie sie von den Menschen wahrgenommen wird. Das ist offene Kriegshetze. Das ist besonders frech, weil sogar die der Kiewer Regierung herzlich zugeneigte deutsche Regierung in Form von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier wenige Wochen nach dem laut Bidder im August 2014 durchgeführten russischen Einmarsch – im September 2014 – vor der UN-Vollversammlung öffentlich bekannt gab, dass es keinen russischen Einmarsch in der Ukraine und keinen Krieg Russland-Ukraine gegeben hat. Ganz davon abgesehen, dass es damals in den Medien keinen einzigen Bildbeleg oder anderen belastbaren Beweis für einen solchen Einmarsch angeblich riesiger russischer Verbände gab. Bidder weiß das alles und lügt bewußt. Das ist ein riesiger Skandal.

Propagandisten wie Benjamin Bidder ist das tatsächliche Geschehen offenbar völlig egal. Was bedeuten schon die Realität, was bedeuten wissenschaftliche Erkenntnisse, was bedeuten journalistische Ethik oder menschliche Integrität, wenn man sich doch wieder einmal eine Gelegenheit zurechtbiegen kann, um gegen den Russen zu hetzen? Einfach mal einen Krieg, einen Einmarsch der Russen erfinden? Einfach mal so beiläufig die Lüge erneuert, vielleicht merkt es ja keiner? Stete Lüge höhlt die Birne?

Und so lügt der „Journalist“ Benjamin Bidder im Spiegel, Zitat aus dem Artikel „Panama Papers: Warum Poroschenko diesmal zu Unrecht am Pranger steht„:

„Doch die Darstellung des Panama-Deals hat einen Haken: Sie stimmt so nicht. Die Mail von Poroschenkos Juristen an Mossack Fonseca datiert auf den 4. August 2014, der ukrainische Vorstoß auf Ilowajsk begann am 10. August. Zuvor hatten Ukrainer Geländegewinne verzeichnet, im Juli die einstige Separatistenhochburg Slowjansk erobert. Um die drohende Niederlage der selbsternannten ‚Volksrepubliken‘ zu verhindern, erhöhte dann Moskau den Einsatz: Mitte August griffen Verbände der russischen Armee in die Kämpfe ein. Als die Mail nach Panama abgeschickt wurde, deutete aber noch nichts auf diese Entwicklung hin. Im Gegenteil, die Zeichen standen auf Sieg. Vermutlich hatte Poroschenko den Juristen zudem schon vorher den Auftrag gegegen.“

Auch nicht viel anders macht es der “Journalist” Konrad Schuller in der FAZ, Zitat:

“Das Empörende an der Sache sei, dass der Präsident und Oberbefehlshaber der Streitkräfte ausgerechnet im August 2014, auf dem Höhepunkt der russischen Militärintervention, eine Firma in einem Steuerparadies gegründet habe, die offenbar auch dazu gedient habe, den rechtlichen Sitz seines wichtigsten Unternehmens, des Süßwarenkonzerns ‘Roshen’, außer Landes zu bringen. […] In einer Situation, in der an der Front ‘die Kriegsfreiwilligen sterben’ und jede Kopeke fehle, sei das ‘hoch problematisch’ – zumal der Präsident sich dabei auch noch derselben Kanzlei bedient habe, deren Dienste, wenn man den ‘Panama Papers’ glauben möchte, offenbar auch die Oligarchen in der Führung des ‘Aggressorstaats’ Russland dankend in Anspruch nähmen.”

Widerliche, beiläufige Lügen. Verinnerlichte Lügen von Propagandajournalisten. Aber diese Lügen sind kein Kavaliersdelikt. Sie treiben einen neuen Kalten Krieg voran, sie sind der Treibstoff für neue und laufende heiße Kriege. Benjamin Bidder und seine gleich gesinnten Kollegen handeln verbrecherisch. Da tut es nichts zur Sache, dass Lügen in Deutschland nicht verboten ist und man wahrscheinlich rechtlich nicht einmal etwas dagegen tun kann. Bidder und die anderen lügen und fälschen Nachrichten und Realität wie es die staatlichen Zensoren im Orwell’schen Klassiker „1984“ tun. Einfach mal eine Panama-Papers-Story nutzen (Gut, er würde das auch bei jeder anderen Gelegenheit tun), um die Leser – vor denen man als politischer Journalist heutzutage offenbar keinerlei Respekt mehr hat – dreist zu manipulieren, um nachträglich die Geschichte zu fälschen: Das zeigt, wie tief der Hass und die Propaganda in diesen angeblichen Journalisten steckt und wie kaputt der ganze (politische) Medienbetrieb ist.

Und hier noch einmal der entsprechende Auszug aus Steinmeiers Rede vor der UNO-Vollversammlung (hier die komplette Rede von Außenminister Steinmeier bei der 69. Generalversammlung der Vereinten Nationen, New York, auf der Website des Auswärtigen Amtes) vom 27.09.2014:

“Ich mache mir keine Illusionen. Noch sind wir weit entfernt von einer politischen Lösung. Aber wahr ist auch: Vor wenigen Wochen standen wir vor einer unmittelbaren militärischen Konfrontation zwischen russischen und ukrainischen Streitkräften. Diplomatie hat das Äußerste verhindert. Jetzt kommt es darauf an, dass die Waffen dauerhaft schweigen, und dass wir eine politische Lösung erreichen – eine Lösung im Einklang mit den Grundsätzen des Völkerrechts – unter Wahrung der Einheit der Ukraine!”.

Darüber hinaus gab und gibt es kein einziges Foto einer solchen angeblichen Invasion der größten europäischen Militärmacht Russland …

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10 Kommentare

  1. Je einseitiger die Berichterstattung ausfällt, desto unglaubhafter wird sie. Davon zeugen nicht zuletzt die signifikanten Auflagenverlusste unserer ‚Qualitätsjournaille‘ in den letzten Jahren.

    Ein Blick auf linkedin beweist zudem, dass der Bidder überhaupt keine journalistische Ausbildung absolviert hat. Allenfalls einen Diplomstudiengang in Volkswirtschaftslehre, allerdings offenbar ohne echten Abschluss.

  2. Die Lüge von den russischen Truppen findet man sogar auf Wikipedia

    Während der ukrainischen Verluste in Ilowajsk starteten die prorussischen Milizen offenbar mit Unterstützung aus Russland mit regulären russischen Truppen eine Gegenoffensive, bei welcher die Ukraine in die Defensive geriet und die Einkesselung von Donezk und Luhansk abbrechen musste.

    Ich weise nochmals auf die Aussage des ukrainischen Generalstabschefs hin:

    „Wir kämpfen nicht gegen Einheiten der regulären russischen Armee“, sagte Muschenko örtlichen Medien zufolge am Donnerstag in Kiew.

    http://derstandard.at/2000011053919/Ukraines-Armeechef-widerspricht-seiner-Regierung

    Bidder ist ein Lügner und Kriegstreiber.

    1. Nachtrag zu dem o.a. Wikipedia-Eintrag:

      „Und wenn alle anderen die von der Partei verbreitete Lüge glaubten – wenn alle Aufzeichnungen gleich lauteten – dann ging die Lüge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit.“ (George Orwell in seinem Buch „1984“)

    2. Wenn in einem Lexikon „offenbar“ steht und es nicht den geringsten Beweis gibt, dann ist das schon sehr seltsam.

      1. Man beachte auch die Stellungnahme von „Alexpl“ (anscheinend ein Mod oder sowas) auf der Diskussionsseite zu dem Artikel

        Du meinst reguläre Streitkräfte der Föderation. Der einzige „Beweis“, den seine Freunde und Anhänger im Deutschsprachigen Raum akzeptieren würden, wäre ein Auftritt Putins, bei dem er öffentlich zugibt, dass es seine Streitkräfte, in seinem Auftrag, waren. Alles andere genügt solchen Menschen nicht: russische Soldaten, die beobachtet wurden, sind verwirrte Privatleute, lügenende Separatisten oder werden, incl. Ausrüstung, als reguläre Soldaten der Föderationsarmee „im Urlaub“ beschrieben. Da derartige „Gegenbeweise“ in ihren extremen Ausprägungen offenkundig lächerlich sind, aber ein Eingeständnis von Putin nicht erfolgen wird, schreiben wirs auch ohne sein Geständnis/Beweis.

        Beweise brauchen sie nicht. Gegenbeweise wie Aussagen des ukrainischen Armeechefs und dieses französischen Generals werden ignoriert. Für mich ist das nichts anderes als Propaganda und Geschichtsfälschung, und das auf einer Seite, auf der angeblich alles ganz penibel formuliert werden soll, weil es sich um ein Onlinelexikon handelt. Für mich ist so eine Vorgehensweise nichts anderes als Propaganda und Geschichtsfälschung.

        1. Wenn es Ende August 2014 heißt „hunderte Panzer“ der Russen seien n der Ukraine eingefallen und dann gibts da nicht einmal ein Foto davon, dann sagt das doch alles.

    3. Dass es keine solche Invasion gab, hat ja auch ein französischer General vor der französischen Nationalversammlung ausgesagt.

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