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Naziaufmarsch im ukrainischen Mariupol

Nach der desaströsen Wahl in der von der Kiewer Regierung beherrschten Frontstadt Mariupol im Osten der Ukraine, bei der die Regierungsparteien keinen einzigen Sitz holen konnten und der rebellennahe Oppositionsblock einen glänzenden Sieg einfuhr („Wahl in Mariupol, Ukraine: Desaster für die Regierung„, „AFP, Kyiv Post: Kämpfer des Rechten Sektors ‚beschützten‘ Wahl in Mariupol, Ukraine„), haben gestern regierungsangehörige Nazitruppen des „Asow-Regiments“ einen bombastischen nächtlichen Nazi-Fackelzug in Mariupol veranstaltet und dabei ihren Hass und ihre Feindschaft gegenüber „dem Feind“ beschworen, also gegenüber den ostukrainischen Rebellen (von den Bataillon-Asow-Nazis „Russen“ genannt) und gegenüber mindestens 90% der Einwohner der von ihnen „verteidigten“ eine halbe Million Einwohner zählenden Großstadt Mariupol. Die Nazikämpfer der ukrainischen Regierung (die „Nationalgarde“ des Innenministeriums) geben in ihrem rassistisch-nationalistischen Wahn einfach keine Ruhe – ein schlechtes Zeichen für die Haltbarkeit des Minsk-II-Waffenstillstandsabkommens.

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