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Maidan, Odessa, MH17 – Die drei großen Massaker des Ukraine-Konflikts sind immer noch nicht aufgeklärt

Bei der Ukraine-Krise gab es – wenn wir einmal das ganz große Töten, den laufenden Krieg in der Ostukraine mit seinen Tausenden von Toten, außen vor lassen – drei große, bekannte Massaker: Die Toten auf dem Maidan beim Staatsstreich Ende Februar 2014 gegen den früheren ukrainischen Präsidenten Janukowytsch, die in Odessa am 2. Mai 2014 hauptsächlich im Gewerkschaftshaus ermordeten Demonstranten und die Toten beim Abschuß des malaysischen Verkehrsflugzeuges MH17 über dem Osten der Ukraine am 17. Juli 2014. Alle diese drei Großverbrechen haben mehrere Dinge gemeinsam: 

– Bei jedem der Massaker zählt die Seite der ukrainischen Regierung und/oder ihrer Parteigänger zum Kreis der dringend Tatverdächtigen.

– Bei allen drei Massakern leiten die ukrainischen Behörden selbst die Untersuchung (oder sind wie bei MH17 mit Vetorecht bezüglich der Weitergabe von Informationen an der Untersuchung beteiligt).

– Bei jedem der Massaker wird trotz offensichtlicher oder überprüfungswürdiger Belege nicht oder nur vernachlässigbar gegen die Seite beziehungsweise die Anhänger der ukrainischen Regierung ermittelt, sondern nur gegen die Gegenseite, die „Feinde“.

– Zu keinem dieser Kapitalverbrechen gibt es bisher auch nur ansatzweise Aufklärung.

Sollte das nicht jedem zu denken geben?

 

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