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Ukraine: ZEIT bezeichnet von USA boykottierte Nazikämpfer weiter als Freiwillige und zeigt Nazisymbol „Wolfsangel“

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Die Wochenzeitung „Die Zeit“ läßt sich offenbar nicht von ihrem knallharten Ukraine-Propagandakurs abbringen und bezeichnet die Kämpfer des zu den ukrainischen Regierungstruppen gehörenden berühmt-berüchtigten Bataillons „Asow“ weiter beschönigend und teilweise als heldenhafte Verteidiger glorifizierend als „Kiew-treue Freiwillige“. Dabei hatte das US-Repräsentantenhaus erst vor wenigen Tagen erstmals anerkannt, dass in der Ukraine Nazitruppen kämpfen. Namentlich wurde dabei ausdrücklich das Bataillon Asow genannt, welches dank der US-Politiker nun von den USA via Gesetzes-Amendment boykottiert wird: Die US-Regierung darf das Nazibataillon nicht mehr unterstützen oder ausbilden (Damit muss auch die aktuelle Ausbildung von Asow-Kämpfern – Teil der Nationalgarde – durch die USA abgebrochen werden.). Vergleiche dazu auch den Blauer-Bote-Magazin-Artikel „US-Repräsentantenhaus untersagt US-Regierung Unterstützung und Ausbildung von ukrainischen Nazi-Bataillonen„.

In dem oben gezeigten Screenshot ist der Wortlaut in dem entsprechenden ZEIT-Artikel festgehalten („Ein Freiwilliger des Kiew-treuen Azov-Bataillons in der Nähe von Mariupol“). Auf dem Bild des Artikels ist ein Asow-Nazi mit dem in Deutschland verbotenen Nazi-Symbol „Wolfsangel“ zu sehen, dem Emblem des Asow-Bataillons. Erst gestern wurde in Luxemburg nach Protesten ein Bild in einer Ausstellung der ukrainischen Botschaft abmontiert, welches einen Asow-Kämpfer mt diesem Nazisymbol Wolfsangel zeigt. Das Luxemburgische Tageblatt berichtet: „Foto auf Knuedler entfernt. Die Foto-Ausstellung über die Ukraine auf dem Knuedler ist um ein Foto ärmer. Ein Foto mit Nazi-Symbolen wurde abmontiert.“. Die ZEIT hat offenbar weniger Berührungsängste mit Nazis.

Kleines journalistisches Negativ-Bonbon am Rande: Die ZEIT bringt in dem Artikel – neben anderen zweifelhaften Aussagen – die abwegige Theorie ins Spiel, die Rebellen würde Mariupol angreifen (wollen), um einen Korridor zur mittlerweile russischen Krim zu schaffen: „Sollte die Stadt an die Rebellen fallen, wäre damit ein Teil eines Korridors geschaffen, der von ihren Gebieten zur Halbinsel Krim führen würde.“. Wer sich eine Landkarte anschaut, weiß, dass diese Aussage absoluter Quatsch ist. Entweder hat der Autor des ZEIT-Artikels überhaupt keine Ahnung von den geographischen Gegebenheiten des Schwarzen Meeres oder er betreibt böswillig Propaganda mit seinen Lesern, die er wohl für ziemlich beschränkt hält. Das ist eine Vergewaltigung der Wissenschaft durch Journalisten zu Propagandazwecken.

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