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Neuer Falschbildskandal: FAZ manipuliert U-Boot-Bericht

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Die Ukraine-Russland-Propaganda treibt skurrile Blüten: Die Frankfurter Allgemeine Zeitung versucht mit einer Quasi-Fälschung, Hysterie gegen „die Russen“ und „den Putin“ zu schüren, offenbar ganz im Sinne der NATO. Auch die BILD und andere Medien machen dabei mit („BILD nutzt erwiesenes Falschbild erneut für Russenhetze„). Die Hochqualitätsjournalisten der FAZ haben für ihren neuesten Propagandacoup ein Bild ausgegraben, von dem das schwedische Militär vor zwei Wochen (!) sagte, es zeige kein fremdes U-Boot, sondern nur ein etwa 10 Meter langes normales „Oberflächenboot“. In dem Artikel von gestern zu den angeblichen U-Booten vor Finnland muss das Falschbild bei den Kriegstreibern der FAZ aber erneut herhalten, um die öffentliche Meinung zu manipulieren.

Bereits gestern wurde hier bei Blauer Bote Magazin über den neuen billigen Propagandaversuch mit den berühmten skandinavischen U-Booten berichtet („Propaganda für den Krieg: Und wieder der U-Boot-Trick„). Zitat:

A) Oktober 2014: Angeblich fremde U-Boote vor Schwedens Küste. Es wird nichts gefunden. Dafür gibts verschwommene angebliche Beweisfotos. Die Medien beschuldigen Russland und schüren die „Anti-Putin-Hetze“.

B) 14.4.2015: Das schwedische Militär klärt auf: Das berühmte mysteriöse angebliche U-Boot-Foto zeigt kein U-Boot, sondern ein gewöhnliches Schiff (kein russisches). Weitere angebliche Sichtungen können nicht aufgeklärt oder erklärt werden.

C) 28.4.2015. Angeblich fremde U-Boote vor Finnlands Küste. Es wird nichts gefunden, aber es werden mal eben vom finnischen Militär Bomben ins Wasser geworfen. Die Medien beschuldigen Russland und schüren die „Anti-Putin-Hetze“.

Telepolis schrieb übrigens zu der U-Boot-Hysterie bereits am 14. April 2015 in dem Artikel „Geschürte Hysterie über (russische) U-Boote vor der Küste Schwedens?“ bezeichnenderweise: „Trotzdem ist die U-Boot-Manie ein bisschen peinlich und sollte den Schweden, aber auch den Bürgern von Nato-Staaten Grund zum Nachdenken über die verbreitete Russenangst bieten, die Blüten treibt, aber auch Interessen dient. Schweden und Finnland überlegen gerade, der Nato beizutreten und die Verteidigungsminister von Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark und Island bekunden, man werde wegen der ‚russischen Aggression gegen die Ukraine‘, die die Sicherheitslage in Nordeuropa verschlechtert habe, die militärische Kooperation verstärken.“.

Tatsächlich ist die Propaganda-Hysterie mit den angeblichen U-Booten doch ein ziemlich billiges Schmierenstück, welches ja ohnehin schon bei aufgeklärten Medienkonsumenten für Lachanfälle sorgt. Dass deutsche Leitmedien jetzt aber auch vor lauter blindem Russenhass und Ukraine-Propaganda-Geilheit noch das Falschfoto eines vermeintlichen U-Bootes auspacken, von dem das schwedische Militär vor gerade mal zwei Wochen gesagt hatte, es handele sich bei dem Objekt um ein weißes 10,5 Meter langes Glasfaserboot, setzt dem Ganzen noch die Krone der Lächerlichkeit auf.

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