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Corona in Italien

Hier einige Daten zur Coronakrise in Italien und daran anschließend weitere Fakten und Expertenstimmen:

„19. März 2020 (I)

Das italienische ISS hat einen neuen Bericht zu den testpositiven Verstorbenen publiziert:

  • Das Medianalter liegt bei 80.5 Jahren (79.5 bei den Männern, 83.7 bei den Frauen).
  • 10% der Verstorbenen waren über 90 Jahre alt; 90% waren über 70 Jahre alt.
  • 0.8% der Verstorbenen hatte keine chronischen Vorerkrankungen.
  • Ca. 75% der Verstorbenen hatten zwei oder mehr Vorerkrankungen, ca. 50% hatten drei oder mehr Vorerkrankungen, darunter insb. Herzkrankheiten, Diabetes und Krebs.
  • Fünf Verstorbene waren 31 bis 39 Jahren alt, alle mit schweren Vorerkrankungen.
  • Das Gesundheitsinstitut lässt weiterhin offen, woran die untersuchten Patienten starben, und spricht allgemein von Covid19-positiven Verstorbenen. 

19. März 2020 (II)

  • Ein Bericht der italienischen Zeitung Correrie della Sera zeigt, dass die italienischen Intensivstationen bereits unter der markanten Grippewelle von 2017/2018 kollabierten, Operationen verschieben mussten und Krankenschwestern aus dem Urlaub zurückriefen.
  • Der deutsche Virologe Hendrik Streeck vermutet in einem Interview, dass es 2020 in Deutschland insgesamt nicht mehr Todesfälle geben könnte als in anderen Jahren. Jeden Tag sterben in Deutschland normalerweise rund 2500 Menschen. Streeck erwähnt den Fall eines 78 Jahre alten Mannes mit Vorerkrankungen, der an einem Herzversagen starb und nachträglich positiv auf Covid19 getestet und in die Statistik der Covid19-Todesfälle aufgenommen wurde.
  • Laut Stanford-Professor John P.A. Ioannidis gebe es für die derzeit beschlossenen Maßnahmen keine ausreichende medizinische Datengrundlage. Das neue Coronavirus sei selbst bei älteren Personen nicht gefährlicher als einige der normalen Coronaviren.“

Von wegen Killervirus

Die Sterblichkeitsrate von COVID-19 wird maßlos überschätzt.

von Georg Lind

In den Medien wird berichtet, dass die Sterblichkeitsrate beim Coronavirus bei 3 bis 4 Prozent läge, bei über 80-Jährigen sogar bei 14,8 Prozent. Hierauf beruhen bislang auch die Maßnahmen der deutschen Regierung. Nach neuen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (1) beträgt die Sterblichkeit derzeit jedoch nur 0,14 Prozent bzw. 1,4 Promille. Möglicherweise überschätzt auch diese Zahl noch die wirkliche Sterblichkeit. Zwar ist die Anzahl der Todesfälle sicher korrekt erfasst — wobei eine Bereinigung um Kofaktoren noch erfolgen muss —, doch die Anzahl der Infektionen wird vermutlich stark unterschätzt, denn es werden nur jene Fälle gezählt, die amtlich bekannt sind. Erfahrungsgemäß haben sich schon sehr viel mehr Menschen mit dem Coronavirus infiziert, als wir wissen können. Denn viele merken es gar nicht oder haben nur leichte Symptome. Und viele werden auch gar nicht getestet, weil die Testlabors überlastet sind.

https://www.rubikon.news/artikel/von-wegen-killervirus

Die Angst-Kampagne

Die wesentlichen Fragen zu Corona werden gar nicht erst gestellt — sie stünden Profitmaximierung und Grundrechteabbau nur im Weg.

von Rainer Johannes Klement

Europa befindet sich im Krieg. Im Krieg gegen einen Virus aus der Gattung der Coronaviren, genannt SARS-CoV-2. Nach Italien und anderen Ländern hat nun auch Deutschland Kindergärten, Schulen, Schwimmbäder, Turnhallen und viele Arbeitsplätze geschlossen und damit einen Ausnahmezustand geschaffen, der in der Bundesrepublik Deutschland so noch nicht vorgekommen ist. Viele Menschen spüren instinktiv, dass diese Maßnahmen überzogen sind und fühlen sich in ihrer Freiheit eingeschränkt. Auch wenn man kein Viren-Experte ist, ist es einfach zu offensichtlich, dass die Medien gezielte Hysterie und Angst schüren. Die Berichterstattung ist so einseitig, dass ausschließlich Ärzte, Politiker und Journalisten zu Wort kommen, die vor der Gefährlichkeit des Virus warnen und selbst drastische Einschränkungen des sozialen Lebens als unbedingt notwendig oder sogar noch zu mild erachten. Über alternative Sichtweisen wird nicht berichtet. Oder diese werden wie so oft als „Verschwörungstheorien“ abgestempelt. Der Autor hat sich ein paar eigene Gedanken zur „Pandemie“ gemacht und möchte die Leserinnen und Leser zum Weiterdenken ermutigen.

Die Medien-Epidemie

Was ist aus dem Ort geworden, an dem wir alle gemeinsam das offen diskutieren und aushandeln können, was uns betrifft?

von Michael Meyen

Ab jetzt regiert die Medizin, hat Markus Söder am Montag gesagt. Medienforscher, ab ins Homeoffice. Von dort sehen wir, was Ärzte nicht untersuchen können. Wir sehen, wie Medien eine Realität schaffen, die Politiker für so real halten, dass sie die Welt komplett umbauen – eine Medienwirkung zweiter Ordnung, die auf Medienwirkungen erster Ordnung vertrauen und uns alle so ins Chaos stürzen kann.

https://www.rubikon.news/artikel/die-medien-epidemie

Die Expertokratie

Wo die Medizin regiert, gibt es keine parlamentarischen und auch sonst keine Debatten mehr.

von Michael Meyen

Es gibt ein Buch von Jason Brennan, 2017 auf Deutsch erschienen, das ziemlich genau das fordert, was gerade geschieht. Eine Epistokratie, bitte. Die Herrschaft der Wissenden. Lasst die Experten nur machen, weil wir alle ohnehin nicht viel von der Welt verstehen. Dann wird dieser elende Streit der Ideen ein Ende haben — und alles wird endlich gut.

https://www.rubikon.news/artikel/die-expertokratie

Die Pseudo-Krise

Wir alle verhalten uns zunehemend wie ein Elefant, der von einer Hauskatze angegriffen wird und dann, genervt und um ihr auszuweichen, versehentlich von einer Klippe springt und stirbt.

von Sven Böttcher

Alltäglich sterben 150.000 Menschen aus der Welt. 25.000 davon verhungern, aber Hunger ist ja nicht ansteckend, also brauchen wir auch wegen dieser 25.000 kein zusätzliches Klopapier. 15.000 unser 150.000 täglichen Toten sterben an den Folgen des Rauchens. Auch Passivrauchen ist nicht ungefährlich, aber wir schaffen wegen dieser Gefahr nicht die Versammlungsfreiheit ab. Und wegen unserer zahlreichen Verkehrstoten reißen wir auch nicht all unsere Autobahnen aus dem Boden.

https://www.rubikon.news/artikel/die-pseudo-krise

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