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Die neue Normalität: Lügen und Propaganda

Es ist ja nicht so, dass uns niemand gewarnt hätte: Seit Jahrzehnten zeichnen fast alle Geschichten über die nahende Zukunft ein Bild, in dem aalglatte Nachrichtensprecher und Nachrichtensprecherinnen die neuesten Propagandalügen der Mächtigen der Bevölkerung ins Hirn drücken und hinter einer glänzenden Fassade eine faschistische Elite herrscht, die Staat und Konzern-Wirtschaft zu ihren Gunsten verschmolzen hat und bei der Menschenleben wenig zählen. 

Wir haben heute bereits diese Realität. Eine Realität, in der Menschen gezwungen werden, zu behaupten, dass sie an Lügen glauben, obwohl sie doch mit eigenen Augen die Realität sehen können. Das „mit den eigenen Augen“ ist durchaus wörtlich gemeint, denn teilweise ist das verwendete Propagandamaterial der lügenden Eliten so schlecht, dass es auf den ersten Blick als Fälschung zu enttarnen ist. Nur „leider“ finden diese Erkenntnisse keinen Weg in die Öffentlichkeit, denn die Medien berichten nicht über die Aufdeckung von Propagandalügen in den Medien oder besser gesagt Medienlügen.

Hier im Folgenden einige Extrembeispiele für Propagandalügen unserer Machteliten mit der Eigenbezeichnung „westliche Wertegemeinschaft“. Welchen Dachschaden muss man eigentlich haben, um diese Bilder anzusehen und trotzdem weiterhin ernsthaft zu behaupten, die dahinterstehenden Propagandastories seien alle echt und bilden die Realität ab?

Gegen diesen Lügentornado hilft Information, Bildung, Wissenschaft: Verbreiten Sie die Wahrheit weiter, die Wahrheit ist der größte Feind der herrschenden Faschisten. Genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt, damit anzufangen, denn es wird nicht besser werden.

Gefälschte Verbrennungen

Am 29. August 2013 brachte die britische BBC eine Nachrichtenfälschung, in der behauptet wird, dass ein syrisches Kampfflugzeug am 26. August eine Brandbombe mit einer „napalmartigen Substanz“ oder Thermit auf den Spielplatz einer Schule abwarf und in die entsprechende angebliche Opfer sowie Behandlungsmaßnahmen im „Antareb-Hospital“ zeigt.

Deutlich sichtbar ist in etlichen Szenen, dass es sich nicht um Verbrennungen zweiten oder dritten Grades handelt (wie es der BBC-Bericht behauptet), denn die sehen ganz anders aus. Das kann auch jeder Propagandafan jederzeit nachrecherchieren, beispielsweise bei „AMBOSS – Fachwissen für Mediziner“ unter „Verbrennung“ oder über die Google-Bildersuche. Jeder Arzt, Krankenpfleger, Sanitäter oder einfach nicht gehirngewaschener Mensch dürfte auch ohne Recherche entsetzt über diesen Propaganda-Bullshit sein.

Unter den „Hautfetzen“ befindet sich einfach die normale Haut der Opferdarsteller. Man hat den Kindern die künstlichen Fetzen einfach aufgeklebt. Keine Brandblasen, kein Fleisch. Aber ab Minute 33:10 in dem BBC-Panorama-Video behauptet der britische Reporter, überall liege der Geruch von „brennendem Fleisch“ in der Luft. Der BBC-Mann sagte tatsächlich „brennendes Fleisch“ und nicht „verbranntes Fleisch“:

„Eine Sache, die Ihnen die Kamera nicht erzählen wird, ist der Geruch, der in der Luft ist. Es ist ein widerlicher Geruch brennenden Fleisches.“

Gefälschte Bombenschäden

Ein Schule im Ort Hass oder Haas in der Region Idlib soll im Oktober 2016 bei einem russischen oder syrischen Luftangriff zerstört worden sein. Angeblich sollen dabei 22 Kinder in der Schule gestorben sein. Luftraumüberwachungsdaten als Beleg für die Anwesenheit russischer oder syrischer Flugzeuge zur fraglichen Zeit am fraglichen Ort konnte niemand vorlegen. Die folgenden beiden Bilder ist aus dem offiziellen Propagandamaterial der westlichen Wertegemeinschaft zu dem angeblichen Luftangriff entnommen, welches in den Presseberichten verwendet wurde.

Das Bild oben zeigt links das Schulgebäude nach dem angeblichen Luftangriff. Es soll nicht durch eine Bombe durch das Dach zerstört wurden sein, sondern der Sprengkörper landete angeblich im Hof und sprengte die Wände des Gebäudes weg. Die auf dem Bild zu sehenden Schäden sprechen nicht für diese Darstellung. Mauerschutt findet sich nur vor dem Gebäude und dieser Schutt wurde offenbar dort vor längerem deponiert beziehungsweise aus dem Inneren des Gebäudes nach außen gebracht.

Das Bild oben rechts zeigt die Innenansicht des auf dem linken Bild rechts zu sehenden Raumes. Dort ist kein Schutt des angeblichen Bombenangriffs zu sehen, dafür aber direkt hinter der Mauer Sand, der sich dort im Laufe der Zeit abgelagert hat. Das Loch gibt es also definitiv schon länger. Die Tische und Bänke der Schüler sind völlig intakt und stehen in Reih und Glied. Spuren von Schülern oder deren Bergung sind nicht zu sehen. Hingegen sieht man ungestörten feinen Sand auf den Tischen. Wie erklärt man denn, dass die Explosion , die angeblich ein riesiges Loch in die Mauer riss, keinerlei Verwüstungen hinter der Mauer, im Klassenzimmer angerichtet hat? Einen Luftangriff gab es hier nicht, sonst würde das Zimmer anders aussehen.

Gefälschter Flugzeugabsturz

Bei den Terrorattacken vom 11. September 2001 (9/11) in den USA wurden vier Verkehrsflugzeuge entführt. Darunter war eine Boeing 757 (Flug 93) mit 44 Menschen an Bord, die den offiziellen Angaben der US-Behörden zufolge nach einem Kampf zwischen Terroristen und Entführten auf einem Feld bei Shanksville abstürzte. Die unten gezeigten Fotos des Absturzortes wurden von US-Behörden veröffentlicht und sind Public Domain. Man findet die Fotos ganz offen beispielsweise bei Wikipedia und Wikimedia. Bei dem Krater handelt es sich um die offizielle Einschlagstelle der Boeing 757.

Wie jeder sehen kann, zeigen die Bilder, dass hier kein großes Passagierflugzeug abgestürzt ist. Man sieht einen etwa wohnzimmergroßen Einschlagkrater. Man beachte die Fahrzeuge und Bäume rechts im Bild und vergleiche das mit dem kleinen Krater in der Mitte des Bildes. Man beachte die beiden Menschen links neben dem Krater in dem linken Foto mit der Nahaufnahme des Kraters. Alleine schon mit diesen Shanksville-Fotos bricht die offizielle 9/11-Theorie der US-Regierung komplett zusammen. Wir haben es hier nicht dem Absturz einer Boeing zu tun. Was bringt einen Menschen dazu, hier ernsthaft den Absturzort einer Boeing 757 zu sehen?

Gefälschtes Gesetz

Der jetzige deutsche Außenminister und damalige Justizminister Heiko Maas brachte das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) unter skandalösen Umständen auf den Weg. Die Zensurmaßnahme NetzDG wurde als „Kampf gegen den Hass im Netz“ verkauft. Klar war den Meisten allerdings, dass damit auch prima abweichende Meinungen und vor allem der allgegenwärtigen Propaganda gegenläufige Informationen aus den sozialen Netzwerken entfernt werden könnten. 

Norbert Häring schreibt in dem Artikel „Eine Ergänzung zu Außenminister Heiko Maas und dem Atlantic Council“:

„Mit einer von der Nato finanzierten Broschüre von Februar 2018 machte der Atlantic Council auf gar nicht subtile Weise deutlich, welcher deutsche Politiker das Vertrauen der ‚transatlantischen Gemeinschaft‘ genießt und damit als Außenminister geeignet ist. Dieser Politiker bekam darin als einziger ein Portraitfoto und sein NetzDG eine lobende Erwähnung als vorbildhafte Maßnahme im Kommunikationskampf gegen Russland. Das könnte einerseits helfen zu erklären, warum der beliebteste Politiker der SPD als Außenminister abgesägt werden musste, damit der vielleicht unbeliebteste Politiker der SPD Außenminister werden konnte. Es wirft auch ein ganz neues Licht auf das NetzDG, das bei uns als Maßnahme gegen Hassbotschaften im Internet verkauft wurde, nicht als Zensurmaßnahme gegen russische und russisch infiltrierte Akteure in den sozialen Medien. (…) 

Weil diese russische Einmischung aber nicht in nennenswertem Maße stattgefunden hat, schließt der Atlantic Council: ‚Das Problem ist breiter als Russland oder ein anderer Einzelakteur. Eine demokratische Antwort auf bösartige Einflussnahme muss die ganze Gesellschaft einbeziehen. Wir müssen zusammearbeiten und von den gegenseitigen Fehlern und Erfolgen lernen.‘. In diesem Zusammenhang wird das NetzDG von Heiko Maas gelobt, mit dem erwähnten Portrait des Ministers, auf gleicher Ebene und direkt vor dem Lob für East StratCom der EU und StratComCenter of Excellence der Nato.“

Wir „lernen“ also: Die ganze Gesellschaft muss auf Propagandalinie gebracht werden. Abweichler sind Feindagenten. Heiko Mass NetzDG ist eine tolle Waffe der NATO gegen die widerspenstige Bevölkerung. Jeder kann mit eigenen Augen sehen und nachlesen, dass mit dem NetzDG gezielt die Bevölkerung betrogen wurde. Aus den Reihen der Täter hat man es schriftlich, schwarz auf weiß.

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