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PAG: Erstes Opfer ist Kommunist – Und sie nehmen ihm das Kind weg

Das bayrische „Polizeiaufgabengesetz“ (PAG) wird zu Recht als Polizeistaatsgesetz kritisiert. Mit ihm kann man angebliche Gefährder nach Belieben wegsperren, ohne Gerichtsverhandlung. Erster Gefährder – eigentlich ist „Gefährder“ ja das Wording für radikalislamistische Terroristen – ist nun ein Kommunist, der wohl nicht einmal was getan hat. Laut Polizei soll er mit einer Fahnenstange zugeschlagen haben.

Und selbst wenn er etwas getan hätte: SIE HABEN IHM DAS KIND WEGGENOMMEN, verdammt! Er darf sein fünfjähriges Kind nicht mehr sehen, weil er einen Polizisten geschlagen haben soll! Wie krank ist das eigentlich? Wie kaputt kann ein Staat sein? Was tut man dem Mann an, was tut man dem Kind an, verdammt! Das ist der blanke Hass auf Demonstranten und sonstige „Regimekritiker“.

Die Zeitung der DKP berichtet: „Der erste Gefährder Bayerns heißt Claudio K. Er ist Betriebsrat, Gewerkschafter und Kommunist. Die Polizei verhaftete Claudio am 9. Juni auf der Demonstration gegen den AfD-Landesparteitag in Nürnberg. Der Vorwurf: Er soll bei einer Rangelei der Polizei mit dem Schwarzen Block einen Beamten mit einer Fahnenstange geschlagen haben, so zumindest die Aussage zweier USK-Beamter. Die Polizei ermittelt seitdem gegen ihn wegen ’schwerer Körperverletzung‘. Zeugen bestätigen, dass Claudio während der ganzen Demonstration die Technik auf dem Lautsprecherwagen des Nürnberger Jugendbündnisses betreute, der sich nicht mal in der Nähe des Schwarzen Blocks befand. Trotzdem entzog das Jugendamt Claudio das Umgangsrecht zu seinem 5-jährigen Kind.“

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Ein Kommentar

  1. Das glaube ich nicht. Woher soll denn die Mutter von den Ermittlungen wissen? Hier kann es nur so gewesen sein, dass die „Ermittler“ etc. das veranlasst haben. Ich hoffe, der Kommentar war keine perfide Masche, um diese Polizeistaatsaktion zu relativieren.

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