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Infos zum Fall Skripal

In England wird ein bizarres Propagandastück um eine angebliche Vergiftung eines russischen Doppelagenten und seiner Tochter gespielt, welches mittlerweile ganz Europa beschäftigt. Sergej und Julia Skripal sollen vor über einem Monat in Salisbury in Großbritannien – rein zufällig neben dem britischen Chemiewaffenforschungszentrum Porton Down gelegen – tödlich vergiftet worden sein. Stand heute geht es ihnen gut.

Hier die Fakten, Spekulationen, Merkwürdigkeiten und seriösen Interpretationen zu dem „Vergiftungsfall Skripal“, Links und Textanrisse zu diversen Artikel aus den letzten Wochen (Ich stimme nicht jeder Analyse zu 100% zu). Die besten Artikel kommen natürlich ganz unten … 😉

Dämon Putin. „Wer profitiert von der Verteufelung Russlands im „Fall Skripal“? Die Reaktionen Großbritanniens und vieler seiner Verbündeter auf die mutmaßliche Vergiftung des Doppelagenten Skripal verheißen weder für Putin noch für die Welt Gutes — eignen sie sich doch bestens, um Putin weiterhin zu dämonisieren und politisch zu isolieren. Wer profitiert also wirklich vom „Fall Skripal“? Und wer profitiert von der Ausweisung russischer Botschafter und von den Sanktionen, die gegen Russland verhängt wurden, fragt der Geschichtsprofessor Gary Leupp. Er zeigt auf, dass es auf Seiten Putins kaum schlüssige Motive für eine Schuld an dem Geschehen in Salisbury gibt.“

Britische Ausflüchte. „Nach genau 5 Minuten und 3 Sekunden in diesem Interview lügt Boris Johnson offenkundig über das, was Porton Down ihm mitgeteilt hat. Es ist eindeutig, dass Aitkenhead gegenüber Sky sagt: „Die Wissenschaftler können nicht beweisen, dass es aus Russland stammt. Die Regierung behauptet jedoch, dass sie über Geheimdienstquellen verfügt, die diese Herkunft bestätigen.“ Seine Bemühungen, die ihm vorgegebenen Formulierungen, die er zu Propagandazwecken nachbeten soll, an die recht ordentlichen Interviewfragen anzupassen, muten beinahe komisch an: Er kommt nicht um zahlreiche „ähmms“ und „hms“ herum.“

Parallelen zwischen Salisbury und dem deutschen Plutonium-Skandal 1994? „An einem Runden Tisch mit Experten für Außen- und Sicherheitspolitik in Moskau, veranstaltet von der Tageszeitung Moskowski Komsomolez , ging es am vergangenen Freitag um die Folgen des Giftgas-Anschlages in Salisbury. Einer der Referenten war der ehemalige General des russischen Inland-Geheimdienstes FSB, Aleksandr Michailow. Der Ex-General, der jetzt Mitglied des russischen Rates für Außen- und Verteidigungspolitik ist, meinte, „die britische Führung muss ihren Geheimdiensten die Frage stellen, wie der Giftstoff aus Russland auf das Territorium Großbritanniens gelangen konnte“. Die zweite Frage sei, warum der britische Geheimdienst nicht bemerkte, „dass ein Verbrechen vorbereitet wird“. Dass das gefährliche Material über die russische Botschaft nach Großbritannien gelangt sei, schloss Michailow aus. „In der heutigen international turbulenten Zeit“ hätten Geheimdienste „begrenzte Möglichkeiten“. Jede Person, die eine Botschaft verlasse – ob sie nun zu einem Geheimdienst gehört oder nicht -, „wird sofort beschattet“.“

Außenminister Heiko Maas. Verstand verloren, von Russen geklaut! „Es war ein trüber Morgen im Außenministerium: Doktor Heiko Maas wachte jäh an seinem Schreibtisch auf: „Wo ist mein Verstand? Gestern hatte ich ihn noch, jetzt ist er weg. Hilfe! Der Russe muß ihn mir geklaut haben!“ Zweifelnd kam die Sekretärin in sein Büro: „Echt? Gestern noch? Ist mir gar nicht aufgefallen.“ – Maas: „Ich habe schon in Moskau nachfragen lassen. Die russische Regierung hat bisher keine der offenen Fragen beantwortet. Damit ist die Sache klar: Wer auf offene Fragen nicht antwortet, ist schuldig. Das ist ein Anschlag auf meinen Verstand!““

Sprachelemente des britischen Außenministeriums in Bezug auf Russland. „Diese PowerPoint Präsentation von sechs Photos wurde am 22. März 2018 an 80 britische Persönlichkeiten geschickt, um die anti-russische Rhetorik zu koordinieren.“

Geplatzte Lügen. „Giftanschlag auf Skripal: Wissenschaftler widersprechen britischer Regierung. Außenminister Johnson der Falschaussage überführt. Heimlich, still und leise hat das britische Außenministerium einen Tweet vom 22. März gelöscht, in dem Russland eines Nervengiftanschlags auf britischem Boden beschuldigt wurde. In dem gelöschten Tweet heißt es: »Eine Analyse der weltweit führenden Experten des verteidigungswissenschaftlichen und technologischen Labors in Porton Down hat klar ergeben, dass ein militärischer Nervenkampfstoff aus der Nowitschok-Gruppe, der in Russland hergestellt wurde, zum Einsatz gekommen ist.«“

Fall Skripal: Britisches Labor konnte Nowitschok-Herkunft nicht klären. „Das Forschungszentrum des britischen Verteidigungsministeriums hat nach eigenen Angaben keine Beweise dafür gefunden, dass das bei dem Anschlag auf einen russischen Ex-Doppelagenten verwendete Nervengift in Russland hergestellt wurde. „Wir haben seinen genauen Ursprung nicht identifiziert“, sagte der Leiter des Labors, Gary Aitkenhead, am Dienstag dem Sender Sky News.“

Novi-Fog™ In Fleet Street – Truth Cut Off. „Having been caught lying and covering up its lies about the Salisbury incident, Theresa May’s government peddles new unbelievable stories to the press. This may divert the immediate attention but time is not on her side. The story will further unravel. What else can she do? The British Foreign Minister Boris Johnson decides to attack opposition leader Jeremy Corbyn“

London wittert »Ablenkungsmanöver«. „Großbritannien lehnt eine gemeinsame Untersuchung des Nervengiftanschlages mit Moskau ab. Großbritannien lehnt den Vorschlag Russlands für eine gemeinsame Untersuchung des Nervengiftanschlags von Salisbury ab. Es handle sich um ein »Ablenkungsmanöver«, twitterte die britische Delegation bei der Krisensitzung der Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OPCW) am Mittwoch in Den Haag. London beharrte auf der Einschätzung, dass Moskau für die Attacke verantwortlich sei, und bezeichnete den Vorschlag Russlands als »pervers«.“

„Keine haltbare Hypothese“ – Internationale Wissenschaftler äußern sich zu Nowitschok und Skripal. „Laut britischen Angaben wurden Sergej und Julia Skripal mit dem in der Sowjetunion entwickelten chemischen Kampfstoff Nowitschok vergiftet. Eine schlüssige Theorie über den Tathergang müsste allerdings die besonderen Eigenschaften des Nervengiftes berücksichtigen.“

„It’s The Cover-Up“ – UK Foreign Office Deletes Tweet, Posts False Transcript, Issues New Lies. „It’s Not The Crime, It’s The Cover-Up: ‚When a scandal breaks, the discovery of an attempt to cover up is often regarded as even more reprehensible than the original deeds.‘. The British government is trying to cover-up the lies it made with its false allegations against Russia. The cover-up necessitates new lies some of which we expose below.“

Ozeane des Wahnsinns. „Irrer Diplomatenkrieg gegen Russland. Die Schweiz hält sich raus. Gut so. Die Schweiz ist eine Insel der Vernunft im Ozean des Wahnsinns. Das ist der erste Gedanke, der einen anspringt, wenn man von der konzertierten Strafaktion dieser zwanzig Staaten gegen Russland hört. Sind die Westler verrückt geworden? Was ist los? Haben Theresa May und Boris Johnson, die beiden über­forderten Briten, den Verstand verloren? Sie geben selber zu, dass sie keine letzte Gewissheit über die Vergiftung dieses russischen Ex-Spions und seiner Tochter haben. Trotzdem blasen sie jetzt zum kalten Weltkrieg gegen Putin und den Kreml. Und erstaunlich viele machen mit.“

Bad Vlad ist nicht zu fassen. „Schon wieder hat er den Westen reingelegt. Udo Lielischkies, Leiter der SOKO Moskau, hat den Fall Skripal aufgeklärt. In der letzten „Maischberger“-Runde enthüllte er das alles entscheidende Motiv für den Mordversuch. Die Tat von Salisbury war aus seiner Sicht so etwas wie der Höhepunkt des russischen Präsidentschaftswahlkampfs und das ultimative Mittel, die für den Kreml-Herrn so eminent wichtige Wahlbeteiligung nach oben zu schrauben.“

Angriff auf Russland. Wehret den Anfängen. „Russland wird aktuell von mehreren Seiten angegriffen. Den aggressivsten Part übernimmt dabei die britische Regierung unter der Führung von Premierministerin May. Flankenschutz erhält sie über diverse europäische Regierungen, inklusive der für den gestrigen Abend einberufenen Sondersitzung der UN. Die ARD vermeldet online auf Tagesschau.de bündnistreu: NATO steht Großbritannien bei. Auch die NATO forderte Russland auf, alle Fragen Großbritanniens zu beantworten. Das Militärbündnis zeigte sich „sehr besorgt“ über den ersten Einsatz des Nervengifts in einem NATO-Mitgliedsstaat. Der Angriff sei „ein klarer Bruch internationaler Regeln und Vereinbarungen“. Die NATO bot Großbritannien „ihre Unterstützung bei der Durchführung der laufenden Untersuchung“ an(1). Wer greift hier gerade eigentlich wen an?“

Alternative Fakten und nationale Alleingänge – Großbritannien und Deutschland blamieren sich im Fall Skripal bis auf die Knochen. „Nachdem der Leiter des britischen Chemiewaffenlabors in Porton Down die Darstellung des britischen Außenministeriums, nach der das in Salisbury eingesetzte Nervengift aus Russland stamme, am Dienstag ins Reich der Fake News verbannte, gerieten die britische Regierung und ihre Koalition der Willfährigen, zu der auch Deutschland gehört, unter Zugzwang. Doch May und Johnson lernen offenbar schnell aus ihren Fehlern. Schnell wurden die enttarnten Lügen durch neue „alternative Fakten“ ersetzt, die „aus Gründen der Geheimhaltung“ zwar weder verifizierbar noch falsifizierbar, dafür aber bereits im Ansatz komplett unglaubwürdig sind. Auch die deutsche Regierung macht bei diesem absurden Theater mit. Derweil zeigen Großbritannien und die EU auch, was sie vom Völkerrecht und internationalen Organisationen halten – nämlich gar nichts. Man will sich offenbar nicht in die Karten schauen lassen und weiß sicher ganz genau warum.“

Falsche Flaggen. „Von Anthrax bis Novichok — Manipulationen allüberall. Lehrkräfte, Professoren, politische Bildungseinrichtungen… bitte mal kurz herhören: im Zusammenhang mit dem vergifteten britisch-russischen Spion Skripal und seiner Tochter sind jetzt Dokumente aufgetaucht, die sich ganz hervorragend für das Medienkompetenz-Training von Studierenden eignen.“

Russland wieder einmal am Pranger. „Die Unschuldsvermutung ist außer Kraft gesetzt. Die britische Premierministerin Theresa May kann hellsehen: „Höchstwahrscheinlich“ sei Russland für das Attentat auf den russisch-britischen Ex-Doppelagenten Sergej Skripal und seine Tochter in Salisbury verantwortlich. Das habe eine Analyse des verwendeten Gifts ergeben, eines Nervenkampfstoffes, der früher in der Sowjetunion hergestellt wurde. Und sofort wird Mays Unterstellung von fast allen westlichen Medien übernommen. Es wird vermutet und angeklagt, obwohl nichts bewiesen ist. Wenn Theresa May Russland dann noch ein Ultimatum stellt, ist die Täuschung perfekt und die bislang im Recht aller zivilisierten Staaten geltende Unschuldsvermutung – in dubio pro reo – wird in ihr Gegenteil verkehrt.“

Strategie der Spannung. „Von wegen „Nervengift!“, „Kampfstoffe!“ und „Russen!“. Weil der Abgeordnete der Linken, Dieter Dehm, bei einer Ostermarsch-Demo den amtierenden Außenminister als „gut gestylten Strichjungen der Nato“ beschimpft hat, steht er jetzt heftig in der Kritik. Ich kann mich da nur anschließen, denn „gut gestylt“ geht für das Maas-Männchen im Auswärtigen Amt zu weit. Ansonsten aber liegt Dehm schon ziemlich richtig, wobei Strichjungen ja in der Regel weniger aus Lust, sondern aus Not einem zahlenden Freier zu Diensten sind.“

Journalismus wäre, wenn… „30 Fragen, die Journalisten zum Fall Skripal stellen müssten. Der Fall „Skripal“ ist alles andere als aufgeklärt – da werden schon russische Diplomaten ausgewiesen und Russland weitere Sanktionen angedroht. Statt auf gesicherte Fakten stützt man sich in London auf Behauptungen „nach bestem Wissen“. Und deutsche Medien phantasieren schon vom „Bündnisfall“. Rob Slane, ein britischer Journalist und Blogger, stellt sich und seinen Lesern viele Fragen zu dem mysteriösen Fall – Fragen, auf deren Beantwortung Journalisten schon längst hätten drängen müssen.“

Operation Hades Blamed Russia – A Model For The ‚Novichok‘ Claims? „The Russian government sent fourteen specific questions to the British government and thirteen questions to the OPCW. There seems to be some French involvement in the investigation of the alleged nerve agent and Russia ask why that is the case. Alexander Yakovenko, the Russian ambassador to Britain, further increased the pressure on Theresa May by publicly asserting that the Skripal case was a ‚provocation‘ carried out by British intelligence. Telepolis points out (in German) that this would not be the first time that a ‚western‘ service would stage such a ‚provocation‘. The Skripal case is indeed quite comparable to Operation Hades.“

Wie die ZDF-Propaganda den Fall Skripal auf den Kopf stellt. „Petra Gerster behauptet nicht nur, dass der Fall erst jetzt, wo immer mehr Wahrheiten ans Licht kommen und die Lügen der britischen Regierung in sich zusammenfallen, „die Züge eines Propagandakriegs“ annehme, sie behauptet indirekt darüberhinaus, es gäbe Beweise für eine Schuld Russlands, nur seien diese „noch nicht eindeutig“ genug und stellt die Welt schließlich komplett auf den Kopf, indem sie den wochenlang attackierten Russen andichtet, „die Regierung May in Misskredit“ bringen zu wollen.“

Russian Scientists Explain ‚Novichok‘ – High Time For Britain To Come Clean (Updated). „A week ago we asked if ‚Novichok‘ poisons are real. The answer is now in: It is ‚yes‘ and ’no‘. Several Russian scientist now say that they once researched and developed lethal poisons but they assert that other countries can and have copied these. ‚Novichok‘, they say, is a just western propaganda invention. They see the British accusations as a cynical plot against Russia. The people who push the ‚Novichok‘ accusations have political and commercial interests.“

Wollt Ihr denn total den Krieg? „Ich kann mich täuschen. Es ist natürlich möglich, dass Russland … pardon: Putin höchstpersönlich, den Doppelagenten Sergei Skripal vergiften ließ. Dass er das zu einem Zeitpunkt tat, der mehr als ungünstig war. Kurz vor seiner eigenen Wahl und nicht weit entfernt von der Fußball-Weltmeisterschaft im eigenen Land. Und dass er das tat, obwohl er es längst hätte tun können. Zu deutlich besseren Zeitpunkten. Klar, ich kann mich täuschen, aber ich sag es mal so: Das klingt ziemlich abenteuerlich, um nicht zu sagen: völlig lächerlich.“

Kein Antidot im Skripal-Fall? London schweigt über Rettungsmethode. „Russland hat immer noch keine Angaben von Großbritannien über das Gegengift erhalten, mit dem der vergiftete Ex-Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter vermutlich gerettet wurden. Das teilte der russische Botschafter in London, Alexander Jakowenko, am Donnerstag mit.“

Fall Skripal – Sanktionen, Lügen, Eskalation und 64 offene Fragen. „Auch einen Monat nach der Vergiftung des russischen Doppelagenten Sergej Skripal und seiner Tochter Julia im britischen Salisbury scheinen die britischen Ermittlungsbehörden kein einziges Indiz gefunden zu haben, mit dem man auf einen möglichen Tatverdächtigen schließen könnte. Erst gestern bestätigte der Leiter des britischen Chemiewaffenlabors in Porton Down noch einmal offiziell, was Leser der NachDenkSeiten dank des ehemaligen britischen Diplomaten Craig Murray schon seit dem 19. März wissen – die Laboranalysen konnten kein Indiz auf eine russische Herkunft des eingesetzten Kampfstoffes liefern. Russland hat derweil die Organisation für das Verbot chemischer Waffen zu einer Sondersitzung einberufen und der Öffentlichkeit 64 offene Fragen zum Fall Skripal präsentiert … die aggressiven diplomatischen Sanktionen, mit denen der Westen in den letzten Wochen gegen Russland vorgeht, stehen auf immer tönernen Füßen. Doch offenbar kommt die Politik damit durch, da die Medien Vogel Strauß spielen.“

Nowitschok, Skripal und eine britische Regierung, die sich immer mehr in Widersprüche verstrickt. „Während die Massenmedien unaufhörlich die Presseerklärungen aus Downing Street Number 10 nachplappern, sucht sich die Öffentlichkeit ihre Informationen zum Fall Skripal halt woanders. Craig Murrays Artikel zum Thema wurden nach eigenen Aussagen „millionenfach“ angeklickt und auch unser Artikel über die „Salisbury Tales“ wurde bereits mehrere hunderttausendmal gelesen. Das freut uns – schöner wäre jedoch, wenn auch die Massenmedien und die Politik endlich aufwachen würden. Heute wollen wir Ihnen ein paar Erklärungen, Materialien und zwei weitere Übersetzungen der Murray-Artikel nachliefern.“

Die Salisbury Tales – was verschweigen Medien und Politik im Falle des vergifteten russischen Doppelagenten? „Vor nun auch schon zehn Tagen brachen im englischen Städtchen Salisbury der russische Doppelagent Sergej Skripal und seine aus Moskau angereiste Tochter Julia auf einer Bank in der Nähe eines Einkaufszentrums zusammen und befinden sich seitdem in einem „kritischen, aber stabilen“ Koma. Stunden später stand der Hauptverdächtige bereits fest – „Russland“. Ohne Beweise, ja sogar ohne ein einziges Indiz, wird seitdem scharf in Richtung Moskau geschossen. Die NATO ist mit dabei, die Teilnahme Englands an der Fußball-WM in Russland wird bereits offen in Frage gestellt. Lauter kann man kaum poltern und solches Gepolter lenkt natürlich auch von berechtigten Fragen ab. Und davon gibt es einige. Der Fall Skripal ist keinesfalls so eindeutig, wie er in den westlichen Medien dargestellt wird. Es gibt sogar deutliche Spuren in Richtung einer obskuren privaten Sicherheitsfirma, die aktiv an der antirussischen Propaganda-Kampagne mitarbeitet.“

Der Propagandakrieg. „Die einzige zum Giftanschlag von Salisbury bekannte Tatsache ist, dass es bisher keine Fakten gibt. Keine Fakten, wer, wie, wann das Gift nach Salisbury transportiert hat und wie es eingesetzt wurde. Selbst die Opfer wurden bisher nicht befragt. Stattdessen eine „lange Liste bösartiger Aktivitäten Russlands“ seitens der britischen Regierung, die beweisen soll, dass Russland „höchst wahrscheinlich … verantwortlich ist für diesen rücksichtslosen und verabscheuungswürdigen Akt“ (1).“

Lügt die britische Regierung? „Der britische High Court widerspricht den Behauptungen der Regierung. Die Hoffnung, dass sich Politik und Presse in den Ländern der westlichen Welt aufgrund der Unschuldsvermutung im Fall des Mordversuches an dem ehemaligen Doppelagenten Sergej Skripal und seiner Tochter Yulia erst einmal in Ruhe üben würden, bis Beweise auf dem Tisch liegen, scheint leider zunichte. Stattdessen beherrschen zunehmend Strafen, Vorverurteilungen und Hysterie das Bild.“

Beweise, bitte! „Eine nüchterne Analyse des Mordversuchs an Sergej und Yulia Skripal. Nach dem Mordversuch an dem ehemaligen russischen Spion Sergej Srkipal und seiner Tochter Yulia sieht Großbritannien in Russland den Schuldigen. Außenminister Johnson klagt den russischen Präsidenten Wladimir Putin sogar persönlich an. Und die Medien? Statt aufzuklären werfen sie – ohne jeden Beleg für eine russische Schuld – die Frage auf, ob die Vorkommnisse nicht längst den NATO-Bündnisfall ausgelöst hätten. Rechtsstaatlichkeit sieht anders aus.“

Gewollte Eskalation. „Der britische Außenminister Boris Johnson tischt der Öffentlichkeit eine neue Lügen-Geschichte auf. Der ehemalige britische Botschafter Craig Murray entzaubert auch die nächste Volte der „Russland vergiftet einen Spion“-Story. Zum Besten gegeben hatte sie Boris Johnson, der britische Außenminister. Nicht etwa vor dem Parlament, sondern publikumswirksam in einer Talkshow.“

Die Giftgas-Manipulation. „Erneut verbreiten professionelle Lügner Desinformation und Kriegspropaganda. Es geschah am helllichten Tag: Der rätselhafte Giftanschlag auf den früheren Doppelagenten Sergej Skripal und seine Tochter. Für die britische Regierung und ihre westlichen Verbündeten ist der Fall klar: Hinter dem Anschlag stecken die Russen. Der ehemalige britische Botschafter Usbekistans Craig Murray ist anderer Auffassung. Er sieht Parallelen zwischen den beweislosen Anschuldigungen heute und der dreisten Lüge von den irakischen Massenvernichtungswaffen im Jahr 2003. Diese Lüge verbreiteten die USA und Großbritannien, um ihren Angriffskrieg gegen den Irak zu legitimieren. Umso wichtiger, heute wachsam zu sein.“

Der böse, Spione vergiftende Russe: Wen wollt Ihr eigentlich für dumm verkaufen? „Klar, der Russe war‘s. Ist ja immer so. Von der „Russenpeitsche“ haben wir uns noch nicht richtig erholt (Füße und Kopf sind nach wie vor eiskalt), da kommt der Russe wieder um die Ecke und bringt einen Spion um. Fast jedenfalls. Wobei … Moment mal! Stimmt das eigentlich? Einerlei, auf die Stimmung kommt es an, auf die richtigen Vibrations, das Feeling, den Spirit. Wobei der Geist nicht mehr alle Latten am Zaun hat.“

Kriegsbündnis EU. „In der Europäischen Union stehen die Zeichen weiterhin auf Konfrontation mit Russland. Dabei wird gegen die eigenen Regeln verstoßen. Jeder Krieg hat seine Treiber. Die des Jahres 2018 haben Namen: Theresa May und die beiden Donalds: Trump und Tusk. In einer Art, die langsam an die Julikrise des Jahres 1914 erinnert, stellen sie den Bunsenbrenner unter das, was man bisher als »Kalten Krieg 2.0« bezeichnet und womit man sich immer auch ein bisschen in die Tasche gelogen hat: War alles nicht schön damals, aber es ist letztlich gut gegangen. Wird es schon auch diesmal.“

Skripal-Affäre: Fragen an die OPCW-Techniker. „Pressemitteilung vom Außenministerium der Russischen Föderation vom 1. April 2018. Liste von Fragen der russischen Seite an das Technische Sekretariat der OPCW in Bezug auf den durch Großbritannien gegen Russland fabrizierten „Fall der Skripals“. Am 1. April hat die Ständige Vertretung der Russischen Föderation bei der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) an das Technische Sekretariat der Organisation eine Liste von Fragen zum gegen Russland fabrizierten „Fall der Skripals“ gesandt“.

Skripal-Affäre: Fragen an französische Regierung. „Pressemitteilung vom Außenministerium der Russischen Föderation vom 31. März 2018. Fragen der russischen Seite an Frankreich in Bezug auf den durch Großbritannien gegen Russland fabrizierten „Fall der Skripals“. Am 31. März hat die Botschaft der Russischen Föderation in Paris an das Außenministerium Frankreichs eine Note mit einer Liste von Fragen an die französische Seite hinsichtlich des gegen Russland fabrizierten „Falls der Skripals“ gesandt“

Skripal-Affäre: Fragen von russischer an britische Regierung. „Pressemitteilung vom Außenministerium der Russischen Föderation vom 31. März 2018. Fragen der russischen Seite an Großbritannien in Bezug auf den gegen Russland fabrizierten „Fall der Skripals“. Am 31. März hat die Botschaft der Russischen Föderation in London dem Außenministerium Großbritanniens eine Note mit einer Liste von Fragen an die britische Seite hinsichtlich des gegen Russland fabrizierten „Falls der Skripals“ gesandt“

Giftgasmorde und Neuer Kalter Krieg. „Der russische Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Julia sind nach Angaben britischer Behörden mit einem militärischen Nervengift vom Typ „Nowitschok“, einer sowjetischen Entwicklungsreihe binärer Kampfstoffe aus den 70er und 80er Jahren, vergiftet worden. Binär bedeutet, dass das Nervengift aus zwei einzelnen Substanzen besteht, die für sich jeweils ungefährlich sind, zusammengemischt aber bereits in geringer Menge tödlich giftig.“

Eskalation nach Drehbuch. „Nach Vergiftung von Exspion Skripal stellt Großbritannien Russland Ultimatum. NATO droht mit Aufnahme der Ukraine. Die Vergiftung des britischen Exspions Sergej Skripal in Großbritannien wird von der Londoner Regierung zu einer systematischen Eskalation der Konflikte mit Russland genutzt. Premierministerin Theresa May sagte am Dienstag im Unterhaus, die Regierung sei »sehr sicher«, dass Russland entweder direkt hinter dem Giftanschlag auf Skripal stehe oder zugelassen habe, dass sowjetische Kampfstoffe außer Landes kamen. Sie setzte Moskau eine Frist bis Mittwoch um Mitternacht, um sich »zufriedenstellend« zu den Vorwürfen zu erklären.“

Skripal-Skandal: Beweismittel vernichtet. „Vor zwei Tagen machte sich WELT noch über eine der 30 Fragen der russischen Regierung zur Salisbury-Skripal-Affäre lustig und titelte abfällig“RUSSLANDS KURIOSE FRAGEN. ‚Wo sind die Haustiere, in welchem Zustand sind sie?’“. Einen Tag später kommt dann in einer britischen Zeitung die Meldung, dass die britische Regierung die Haustiere töten und verbrennen ließ. Dabei wären diese wichtige Beweismittel für eine Vergiftung der Skripals gewesen, hätte es tatsächlich die Vergiftung der Skripals in ihrem Haus gegeben, wie es die britische Regierung behauptet.“

spektrum.de mit Fake News. „Der Kampf „Propaganda gegen Wissenschaft“ wird immer härter. Im Wissenschaftsmagazin „Spektrum“ hat Autor Lars Fischer Falschangaben zu den Nowitschok-Giftstoffen veröffentlicht und so eine ganz eindeutige Spur nach Russland gelegt. Mit Wissenschaft hat sein Artikel wenig zu tun, eher mit dem Gegenteil davon. Wer Lars Fischers Einsatz für den Kampf gegen den Russen kennt („Es war eine russische BUK“), wird sich denken können, woran das liegt. Warum dementiert das Wissenschaftsmagazin diesen Falschbericht nicht?“

Überspezifische Dementi: „Es gibt keine Möglichkeit, dass so etwas von uns stammt oder die vier Wände des Labors verlassen hat.“

Russischer TV-Sender sendet aktuelles Gespräch von Julia Skripal mit Cousine in Russland. „Eine neue Facette des Falles Skripal/Salisbury: Der russische Fernsehsender Rossiya 24 hat ein Telefongespräch zwischen der angeblich bei einem Giftanschlag mit Nowitschoks tödlich verletzten und dann doch aus dem angeblichen Koma erwachten Julia Skripal (Tochter von Sergej Skripal) und ihrer Cousine in Russland gesendet. Wie der Sender an das Material kam, ist unklar.“

Porton-Down-Lüge der britischen und deutschen Regierung. „Die Lüge: „Die britische Chemiewaffenforschungsanlage Porton Down hat zweifelsfrei betätigt, dass Nowitschok-Nervengas aus Russland eingesetzt wurde.“. Bekanntermaßen hat Porton Down dies alles dementiert. Hier drei der Lügen zum Fall Skripal/Salisbury, einmal ein Video mit Boris Johnson, einmal ein Tweet des britischen Außenministeriums und einmal Angela Merkels Außenminister Heiko Maas (Das Lügen und Suggerieren der Medien dürfte ja allen aus den letzten Wochen bekannt sein)“

Yulia Skripal trotz Koma im Internet und Sergej Skripal bei Einlieferung bei Bewusstsein. „In Salisbury in England sollen der ehemalige Doppelspion Sergej Skripal und seine Tochter Julia am 4. März 2018 lebensgefährlich vergiftet worden sein und danach wochenlang im Koma gelegen haben. Seit zwei Tagen kursiert in einigen wenigen Medien die Geschichte, dass die Tochter drei Tage nach der Vergiftung im Netzwerk VKontakte eingeloggt war, dem „osteuropäischen Facebook“. Dazu werden Screenshots als Beleg präsentiert, die das Datum 7. März für die letzte Aktion Yulia Skripals bei VKontakte zeigen.“

Skripal/Salisbury: USA unterdrückte Nowitschok-Untersuchung. „Zu dem vorgeblichen Giftanschlag auf den Agenten Skripal und seine Tocher in Salisbury, England, gibt es weitere merkwürdige Details. Das US-Außenministerium wies in der Vergangenheit seine Diplomaten an, eine Diskussion über die angeblich in Salisbury verwendete Nowitschok-Giftwaffe sowie die Aufnahme des Stoffes in die OPCW-Datenbank zu verhindern. Nach der Veröffentlichung eines Buches über Nowitschok und Co in den USA durch einen russischen Überläufer beziehungsweise Übersiedler hatten internationale Chemiewaffenexperten großes Interesse an dem Thema gezeigt.“

Salisbury-Skripal-Giftanschlag: Britische Polizei bringt britische Regierung in Bedrängnis. „Nach Angaben der britischen Polizei soll sich die hochgiftige Substanz, die den Agenten Sergey Skripal und seine Tocher ins Koma versetzt haben soll, an der Wohnungstür seines Hauses befunden haben. Damit wird die bisher von der britischen Regierung verbreitete Geschichte des Attentats völlig unglaubwürdig. Und die lautet: Skripal und seine Tochter sollen nach dem Verlassen des Hauses über drei Stunden unterwegs gewesen sein – unter anderem waren sie essen – und dann plötzlich bewusstlos zusammengebrochen sein. Hätten sie sich tatsächlich an der Haustür des eigenen Hauses vergiftet, wäre es sofort danach zu Vergiftungserscheinungen gekommen beziehungsweise zum dem (angeblichen) Koma. Tatsächlich zeigten sie in den Stunden nach dem Kontakt mit der Haustür keinerlei Vergiftungssymptome – bis eben zum angeblichen Kollaps. Das ist nicht möglich.“

Salisbury-Skripal-Giftanschlag. „Die herrschenden Wahnsinnigen steigern sich immer mehr in ihren Wahnsinn hinein, weil ihren billigen Propagandalügen immer weniger Leute glauben. Wie ein einziges durchgeknalltes Monster im Todeskampf reißen sie alles mit, präsentieren dem ungläubigen Publikum den größten Schwachsinn, um es zu Wut, Hass und Rassismus gegen den ausgesuchten Gegner zu bewegen. Und sie schreien jeden Tag nach Krieg und das Volk soll gefälligst mit schreien.“

Nachtrag vom 7.4.2018:

„Stoßt Putin vom Thron!“. „Ein Dokument der US-Armee enthüllt die Strategie der USA zur Provokation eines Dritten Weltkrieges. Die Russen kommen! Oder kommen vielleicht doch die Amerikaner? Nicht zu uns natürlich — wir vertreten ja ähnliche Interessen —, sondern nach Russland. Und in den Mittleren Osten. Wegen des Öls. Und weil man den guten alten Raubtierkapitalismus so gerne über alle Grenzen hinweg exportieren mag. Und dafür auch gerne einen Dritten Weltkrieg riskiert. Die wahren Gründe hinter dem Expansionismus der NATO und der Aufrüstung gegenüber Russland offenbart nun — eine Studie der US-Armee.“

Absurde Hetze. „Die Propaganda im „Fall Skripal“ ist an Dummheit kaum zu überbieten. Mit detektivischer Akribie und leiser Ironie spürt der frühere britische Botschafter Craig Murray den neuesten Wendungen in der Räuberpistole rund um die Affäre Skripal nach. Seine guten Kontakte zu Wissensträgern der britischen Administration und seine einschlägigen Erfahrungen aus seiner Dienstzeit als Botschafter in Usbekistan ermöglichen ihm, die Schwachstellen des offiziellen Narrativs zu beleuchten. Eine vergnügliche Lektüre — könnte man die ernsten internationalen Verwerfungen ausblenden, die Großbritannien ausgelöst hat.“

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6 Kommentare

  1. Geht es noch verlogener?

    Interessant finde ich auch, wie man bei der ARD mit Informationen umgeht. Zum Segen des Senders wird auch gerne bewusst gelogen oder verschleiert.
    Dazu Sonia Mikich über eine aktuelle Debatte der sexuellen Belästigung von Mitarbeitern der ARD:

    „Man stößt allerdings bei solchen Fällen viel auf Hörensagen, Gerüchte. Ich hatte Informationen aus zweiter und dritter Hand, Mailverkehr, den man so und so deuten konnte. Und da gibt es auch eine bestimmte Grenze: Was ist ein Beweis? Was wissen wir haargenau? Wo können wir ein Verhaltensmuster erkennen?“

    Was sie dort sagt zählt natürlich nicht für Russland! Da darf auch die ARD ohne Beweise Behauptungen aufstellen! Wobei man sieht, wie verlogen die Spitzenleute des Senders sind! Denn bei Russland fragt man nicht danach was ein Beweis ist oder was man haargenau weiss! Und die „Deutungshoheit“ haben natürlich nur westliche „Journalisten“!

  2. „Die Regierung behauptet jedoch, dass sie über Geheimdienstquellen verfügt, die diese Herkunft bestätigen.“

    Wenn London und Washington sich diesmal für eine Giftgaslüge „aufgrund falscher Geheimdienstinformationen“ entschuldigen müssen, ohne dass – anders als im Jahre 2003 – von dort ausgehend, in gute Taten gekleidet hervorragend getarnt und Angst verbreitend im Namen der Rechtschaffenheit, politisch-mediale Lakaien einer in der Krise durch die terroristischen Mittel des Faschismus aufrechterhaltenen kreditexpansiv-konfliktgeschäftlich lebensgefährlichen Wirtschaftsweise mit einer solchen Lüge den kolonial-rechtsextremistischen, zutiefst rassistischen Aggressionskrieg des Imperialismus gegen die Menschheit und die Natur ausweiten konnten, dann wäre dies wohl ein großer sozialer Fortschritt für die Verwirklichung westlicher Werte, bezüglich der die westliche Öffentlichkeit dann hoffentlich weiß, wo sie sich zu bedanken hat: in Russland.

  3. Vorurteile und Dummheit werden überall dort gewünscht, wo nachweislich Informationen unterschlagen und die persönliche Entfaltung des Menschen durch einschüchternde Tabus verhindert werden. Die Nachrichtenfälscher und Kriegsvorbereiter gehören vor das internationale Kriegsverbrechertribunal. Jetzt! War es nur eine Fischvergiftung bei den Skripals?

  4. Warum sollen die Skripals in den USA mit neuer Indentität leben.

    Ganz einfach: Man will verhindern, dass diese sich in dem kleinen England doch noch verplaudern und die Wahrheit über diese ganze Sache erzählen…wäre ja auch ein gefundenes Fressen für die Presse.

    Vermutlich mit auch genug SCHWEIGEGELD ausgestattet !!

    Die Wahrheit nämlich, dass dies alles nur eine FAKE-ACTION gegen Russland war.

  5. Dazu vielleicht auch andere Entwicklungen in chronologischer Reihenfolge, die zunächst nichts miteinander zu tun haben, aber doch zu denken geben:

    1.) Hier beim Blaue Boten gibt es Beiträge, die zeigen, dass die USA einst dabei waren, Giftgas-Fabriken der UDSSR zu zerstören

    2.) Russland zerstört mithilfe und unter der Bestätigung der OPCW alle Giftgasprojekte der UDSSR

    2.) Die USA sind im Besitz verschiedener Novichok-Proben. H. Clinton weigert sich, diese in den Giftgaskatalog der OPCW aufnehmen zu lassen.

    3.) Aus US-Sicht geht Syrien gerade den Bach runter (der Plan geht nicht auf)

    4.) In den USA weitet sich der FISA Skandal weiter aus. Die Geschichte basiert zu großen Teilen auf dem Dossier des Ex-MI6-Agenten Chr. Steele, der auch Skripal kennt (und es kam unlängst die Vermutung auf, dass vielleicht Skripal die ominöse russische Quelle sein könnte). Unter der neuen Trump Regierung gerät Steele zunehmend unter Druck. Hat der Deep State, der H. Clinton beim FISA-Skandal half, vielleicht kalte Füße bekommen, dass einer wie Skripal auspacken könnte? Oder brauchte Steele eine „glaubhafte“ Warnung?

    5.) Daraufhin (Syrien) treffen sich die „Alliierten“ in Washington, ein geheimes Dokument (Zusammenfassung der „Planungen“) wird bekannt und veröffentlicht. Darin ist die Rede, dass man noch vor den russischen Präsidentschaftswahlen Maßnahmen ergreifen will, um Putin zu schwächen.

    6.) Nur wenige Wochen später (waren es überhaupt Wochen?) dann die vermeintliche Vergiftung Skripals nahe einem Labor, wo solche Proben vielleicht auch lagern oder verbracht werden könnten)

    7.) UK weigert sich, die Proben herauszugeben und vernichtet sogar etwaige Beweise (die Haustiere).

    8.) Putin wird kurz vor der Präsidentschaftswahl vorverurteilt und ohne Beweise werden weitere Sanktionen verhängt.

    9.) Jetzt gibt es Meldungen, dass Skripal und seine Tochter neue Identitäten von der CIA bekommen würden. Obwohl doch eigentlich bekannt wurde, dass die beiden nach Russland zurückwollten. Oder sollen sie versteckt oder mundtot gemacht werden?

    Fazit: leider haben sich die USA ja gewehrt, Novichok-Proben, die man besitzt, in den Katalog der OPCW aufnehmen zu lassen. Es ist für mich eine naheliegende Vermutung, dass es bei dem Skripal-Gift vielleicht jenes Novichok ist, welches die USA kannten (hatten), aber nicht eintragen lassen wollten. Denn sonst könnte man es ja identifizieren und nicht selber nutzen (das ist jetzt keine Vermutung, sondern eine logische Konsequenz,eine Möglichkeit). Die zweite Fliege mit einer Klappe wäre Steele wegen FISA.

    Wenngleich es sich hier um eine Vermutung meinerseits handelt, so ist die Beweislage dazu schlüssiger als diese billig inszenierte Verurteilung Russlands. Und wenn man ja bereits auf Grundlage von Vermutungen Sanktionen gegen Russland ausspricht, warum dann nicht auch gegen die USA? Immerhin beruht meine Geschichten auf Fakten. Nur die Schlussfolgerung ist eine Vermutung.

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