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Florian Willershausen lügt Krieg Russland-Ukraine

In einem mit allerlei dreister und skurriler Propaganda durchsetzten Interview der Zeitschrift WirtschaftsWoche mit der ukrainischen Finanzministerin Natalia Jaresko lügt der interviewende WiWo-Redakteur Florian Willershausen frech, dass zur Zeit ein Krieg zwischen den Staaten Ukraine und Russland stattfände. Das ist natürlich nicht der Fall. Keine einzige offizielle Stelle behauptet so etwas. Im Minsk-II-Abkommen ist davon natürlich auch nicht die Rede. Dennoch versuchen deutsche Journalisten wie Willershausen aus Propagandagründen – oder um den Konflikt weiter oder wieder anzuheizen – immer wieder, einen Krieg zwischen den Staaten Ukraine und Russland vorzutäuschen und ihren Lesern oder Zuschauern  diese Lüge einzupflanzen.

Tatsächlich findet im Osten der Ukraine ein Krieg zwischen den Truppen der ukrainischen Regierung in Kiew und den aufständischen Ostukrainern in den Gebieten um Donzek und Luhansk statt (die sich nicht mit dem gewaltsamen Umsturz/Putsch in der Ukraine im Februar 2014 abfinden wollten). So sieht das auch die internationale Gemeinschaft. Russland unterstützt, die USA unterstützt, die EU unterstützt. Von einem Krieg Russland-Ukraine ist nichts bekannt. Die neue ukrainische Regierung bezeichnet den Militäreinsatz gegen die Rebellen übrigens nicht als „Krieg“, sondern als „ATO“, „Anti-Terror-Operation“. ATO, das ist die offizielle Lesart in der Ukraine (Insofern ist es eigentlich sogar überraschend, dass die ukrainische Finanzministerin in dem Interview auch – wie Willershausen – vom einem Krieg der Ukraine gegen Russland spricht. Aber vielleicht sind ihr die Lesarten der Ukraine noch nicht so vertraut. Schließlich wurde die ehemalige US-Bürgerin erst vor Kurzem eingebürgert und zur Ukrainerin gemacht, damit sie das ukrainische Finanzministerium leiten kann).

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Wie dem auch sei. WiWo-Redakteur Florian Willershausen behauptet einen Krieg Russland-Ukraine ist damit erwiesenermaßen und wissenschaftlich belegt ein Lügner. Ein Kriegslügner. Und er lügt mit Absicht. Aus ganz niederen Beweggründen. Welche Auffassung von Journalismus hat der Mann eigentlich? „Ihr Land befindet sich weiterhin im Krieg mit Russland. Doch seit einigen Wochen scheint es, dass die Kämpfe in der Ost-Ukraine abflauen. Wie stehen die Chancen auf haltbaren Frieden?“ sagt er. Da bleiben keine Fragen offen. Und da hilft ihm auch keine Meinungsmathematik und keine „Lügenpresse-Verteidigung“ mehr.

2 Kommentare

  1. Wir wissen doch inzwischen, wie gerne unsere Massenmedien einen Krieg zwischen Russland und der Ukraine herbeilügen – wohl im Auftrag ihrer US-Befehlsgeber!
    Aber die Folgen für Europa werden dabei ständig unterschlagen. Einziger Profiteur: die USA! Warum also wollen uns unsere MSM in einen Krieg gegen Russland treiben? Erinnert teilweise an Stürmer und Völkischen Beobachter in der Zeit 33-39!
    Es müssten sich viel mehr Bürger gegen die Hetzkampagnen der MSM wehren!

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