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NSU Heilbronn: Ab welcher Wahrscheinlichkeit wird Zufall zur Vertuschungsaktion?

Heilbronner Polizistenüberfall: Das heilbronner DNA-Phantom – ab welcher Wahrscheinlichkeit wird Zufall zur Vertuschungsaktion?

Im vorläufigen Bericht der Kriminaltechnik vom 04.12.2008 steht, dass das baden-württemberger kriminaltechnische Institut die Soko nur telefonisch über die DNA-Treffer der uwP informierte! Es lägen „keine schriftlichen Untersuchungsergebnisse vor.“11 Etwaige DNA-Untersuchungen bzw. -Spuren an der Bekleidung und Ausrüstungsgegenstände erwähnt der Bericht nicht!

Der französische Journalist Michel Ferracci-Porri stand mit der Soko-alt in Kontakt und veröffentlichte in seinem Buch „Die Affäre um das Phantom von Heilbronn. Eingetaucht in eine Ermittlung außer der Norm“ viele Details über den Spurenfund. Auf Seite 32 steht, dass die uwP-DNA „abgenommen [wurde] vom Armaturenbrett des Polizeifahrzeugs“! Dies stimmt jedoch nicht: Am Armaturenbrett gab es gar keine Treffer! Wusste also die Soko selbst nicht, wo der Treffer war – weil es 2007-2008 gar keine DNA-Untersuchung gab und damit gar keinen Treffer?

Die Analyse gibt’s hier.

Übernommen von vb’s weblog. Vergleiche auch „Eine kleine NSU-Lüge“ und „Lübcke-Mord und NSU-Geständnis„.

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