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Sky und CBS werben für Al Qaida

Westliche Fernsehsender intensivieren die Propaganda für die „syrischen Rebellen“ in Idlib, hinter denen sich radikalislamistische Terrororganisationen und Söldner um Al Qaida verbergen, die sich in Syrien erst Al Nusra nannte und jetzt unter HTS firmiert. Letzteres haben die USA und westliche Journalisten auch immer wieder zugegeben. Die US-Regierung macht Al Qaida für die Angriffe des 11. September 2001 in den USA mit 3000 Toten (9/11) verantwortlich. Zuvor war Al Qaida als „Mudschaheddin“ in Afghanistan für die USA gegen die Sowjetunion im Einsatz und die britische Zeitung The Independent brachte 1993 einen „Heldenbericht“ über den Al-Qaida-Führer Osama bin Laden.

In diesen Tagen sind zwei große westliche Sender auf Propaganda-Tour für Al Qaida: „SYRIEN- IDLIB DER “PLACE TO BE” FÜR WESTLICHE JOURNOS..SKY…CBS…WER LANDET ALS NÄCHSTES IM KALIFAT? (OP-ED)“:

„Das Al-Qaida Kalifat im syrischen Idlib scheint für westliche Medienhäuser gegenwärtig der “place to be” zu sein, um im eigenen Sinne Public Relations für Terroristen zu betreiben. In kürzester Zeit haben sich zwei führende Mediengiganten von der Hayat Tahrir al-Sham (HTS, Al-Nusra, Al-Qaida), dem weltweit mächtigsten Offshoot der Al-Qaida, einspannen lassen um in ihrem Namen Imagepflege zu betreiben. Nachdem vor einigen Wochen der Nachrichtensender des SKY-Imperiums von Rupert Murdoch Idlib bereiste um das anti-Assad Narrativ aufzufrischen, kreuzte indes auch das amerikanische Medien-Konglomerat CBS in dem Gouvernement auf. Zunächst sei gesagt, der Einreise nach Idlib halber bedarf es einer exklusiven Genehmigung der HTS, die ausschließlich wohlgesonnenen Journalisten erteilt wird und höchstwahrscheinlich durch monetäre Anreize zustande kommt. Lediglich mit Terroristen und dem Jihad sympathisierende Entitäten die gewillt sind hochsummige Eintrittsgelder zu zahlen, ist es gestattet die Sichtweise der Al-Qaida zu vertreten.“

Immer wieder geben westliche Regierungen die Al-Qaida-Herrschaft in Idlib zu (jetzt HTS, Hayat Tahrir al-Sham). In einer Reisewarnung der US-Behörden bestätigt die USA zum wiederholten Male die Existenz der Al Qaida als „Rebellen“ im Syrienkrieg und zudem die Herrschaft der Al Qaida über die Provinz Idlib, die heute das letzte große „Rebellen“-Gebiet ist:

„In Syrien operieren Terroristen und andere gewalttätige Extremistengruppen einschließlich ISIS und die mit Al Qaida verbundene Hayat Tahrer al-Sham (dominiert von dem Al-Qaida-Zweig Jabhat al-Nusrah, einer designierten ausländischen Terrororganisation). Im Juli 2017 konsolidierte die Hayat Tahrir al-Sham ihre Kräfte in der Idlib-Provinz nach Zusammenstößen mit anderen bewaffneten Akteuren. Hayat Tahrir al-Shams Kontrolle über Idlib bedroht die Fähigkeit von NGOs und Staaten, humanitäre Hilfe für in Idlib wohnende Syrer zu leisten.“

„Terrorist and other violent extremist groups including ISIS and al-Qa’ida-linked Hayat Tahrir al-Sham (dominated by al-Qa’ida affiliate Jabhat al-Nusrah, a designated Foreign Terrorist Organization), operate in Syria.  In July 2017, Hayat Tahrir al-Sham consolidated power in Idlib province after it clashed with other armed actors.  Hayat Tahrir al-Sham control over Idlib threatens the ability of NGOs and states to deliver humanitarian aid to Syrians residing in Idlib.“

Die wiederholte Zusammenarbeit des Westens mit Al Qaida – vor und nach dem 11. September 2001 – wirft natürlich Fragen auf. Allerdings zeigen wissenschaftliche Erkenntnisse zu 9/11 leider ohnehin deutlich, dass es sich bei den angeblichen Terroranschlägen in den USA um False-Flag-Attacken der US-Behörden handelte. Auch wer noch nie davon gehört hat, sollte ob der Zusammenarbeit USA-Al-Qaida stutzig werden. Die weltweite „Krieg gegen den Terror“ der USA sowie die damit etablierten Überwachungsmaßnahmen und Freiheitsbeschränkungen werden mit 9/11 begründet.

Bezüglich des Syrienkrieges wird gerne das Propagandamärchen vom „syrischen Bürgerkrieg“ erzählt. Zahlreiche Experten erklären seit Jahren, dass in Syrien sogar überwiegend ausländische Kämpfer aktiv sind, die von USA mit Hilfe von Saudi-Arabien und Co herangeschafft und in Stellung gegen Syrien gebracht wurden, und die syrischen Extremisten, die aus der radikalen Organisation „Muslimbruderschaft“ hervorgingen, unterstützen (In Afghanistan hatte der Saudi Bin Laden, Mitglied des Königshauses, die ausländische Kämpfer koordiniert, wie auch der bereits genannte Independent-Artikel schreibt). Manchmal durchbricht jedoch ein Quentchen Wahrheit den Propagandaschleier und westliche Journalisten oder Politiker geben die Anwesenheit dieser auslädischen, jihadistischen Kämpfer zu. Hier einige Beipiele:

Uiguren aus China

Mehrere tausend radikalislamistische Uiguren aus China kämpfen als „Rebellen“ in Syrien gegen Syrien. Diese für Beobachter des Syrienkrieges nicht überraschende Nachricht teilte die Zeitung Times of Israel unter Berufung auf uigurische, syrische und amtliche chinesische Quellen in dem gegen China gerichteten Propagandaartikel „Uighur militants in Syria look to Zionism as model for their homeland“ mit:

„Uigurische Aktivisten und syrische und chinesische Offizielle schätzen, dass mindestens 5000 Uiguren zum Kämpfen nach Syrien gegangen sind.“.

Diese Uiguren wurden natürlich nicht von der chinesischen Regierung geschickt, sondern sind regierungsfeindliche Kämpfer. Rückkehrer werden viel Kampferfahrung gesammelt haben. Andere Quellen gehen übrigens von wesentlich mehr als den genannten 5000 Kämpfern aus.

Kämpfer von den Malediven

Der Jounalist Bilal Abdul Kareem aus den USA, der auch schon für CNN gearbeitet hat, stellt in einer Propaganda-Videoserie Kämpfer von den Malediven vor, die wie die Uiguren in „der letzten Rebellenregion Idlib“ aktiv sind. Er sagt in dem oben eingebundenen Video (Teil 2 der Serie) übrigens auch, dass Amerikaner und Australier in Idlib vor Ort wären. Idlib wird vor Al Qaida beherrscht.

Usbeken, Uiguren und Tschetschenen

Die Wiener Zeitung brachte am 10.9.2018 einen afp-Artikel zur aktuellen Situation in der Al-Qaida-Region Idlib, in dem von ausländischen Kämpfern aus verschiedenen Nationen die Rede ist. In dem Artikel „Kampf auf Leben und Tod für Dschihadisten in Idlib“ heißt es:

„Vor dem Beginn der Offensive auf die syrische Rebellenhochburg Idlib bereiten sich die ausländischen Dschihadisten dort auf einen Kampf auf Leben und Tod vor. Denn für die tausenden Usbeken, Uiguren und Tschetschenen, die ab 2013 für den ‚Heiligen Krieg‘ nach Syrien gekommen waren, ist Idlib der letzte Rückzugsort im Land.“

Weiter heißt es in dem Artikel: „Neben Uiguren gibt es in Idlib auch viele kampferprobte Usbeken, die für kleine Al-Kaida-nahe Gruppen wie Katiba al-Tawhid wal-Jihad und die Imam al-Bukhari Brigade kämpfen, deren Onlinepropaganda oft Kindersoldaten zeigt. Die berüchtigtsten Kämpfer in Idlib sind aber die Tschetschenen, die in ihrer Heimat oft jahrelange Kampferfahrung im brutalen Krieg mit der russischen Armee gesammelt haben.“

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