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Ukrainische Regierung instrumentalisiert Massaker

Ein guter, ausdrücklich zum Lesen empfohlener Beitrag von Stefan Korinth in den Nachdenkseiten zu Massakern an Juden in der Ukraine in der Nazizeit und dem heutigen Gedenken beziehungsweise Pseudogedenken zu diesen Massenmorden und der Verhöhnung der Opfer durch die heutigen ukrainischen Machthaber (und auch durch den deutschen Bundespräsidenten Gauck): „Poroschenko instrumentalisiert ein Massaker„.

Zitate:  „Am 30. September wurde in der Ukraine des Massakers von Babyn Jar gedacht. Die Ermordung von mehr als 33.000 Kiewer Juden durch deutsche und ukrainische Nazis jährte sich nun zum 75. Mal. Das Verbrechen ist Teil des „vergessenen Holocausts“ in der Ukraine und verdient deshalb mehr Aufmerksamkeit. Doch anstatt die Mitschuld ukrainischer Nationalisten zu thematisieren, nutzte der ukrainische Präsident die Gedenkfeier vor allem für seine heutigen politischen Zwecke. […]

Stundenlang musste sie auf einer Anhöhe gemeinsam mit anderen Begleitpersonen ansehen, wie nackte, blutverschmierte Juden an ihr vorbeitaumelten. Mit eigenen Augen habe sie gesehen, wie mehrere dieser Menschen auf dem Weg zur Erschießung schlagartig graue Haare bekamen. Hinter einer Sandmauer wurden die Menschen reihenweise erschossen und stürzten hinunter. Viele Kinder wurden von den Soldaten einfach in die Schlucht geworfen. Ein deutscher Offizier befahl, auch die Begleitpersonen zu töten. […]

Poroschenko bewies mit seiner Rede kein Interesse an dieser Veranstaltung im Sinne der Opfer oder der historischen Wahrheit, sondern nur im Sinne seiner Außenpolitik. Er gibt der Geschichte, die ihm selbst nicht zur Ehre gereicht, einen politischen Spin, um dem russischen Präsidenten eins auszuwischen bzw. einen Krieg gegen Russland zu rechtfertigen. […]

Bei der Gedenkfeier marschierte der Präsident dann mit dem Rechtsradikalen und OUN-Fan Andrij Parubij, dem Gründer der Sozial-Nationalen Partei (heute Swoboda), der es mittlerweile zum ukrainischen Parlamentspräsidenten gebracht hat, und zündete Kerzen an. Mehr Verhöhnung der jüdischen Opfer geht praktisch nicht.“.

Zu Letzterem vergleiche auch den aktuellen Blauer-Bote-Artikel „Bundespräsident Gauck gedenkt Babi-Jar-Massaker an Juden gemeinsam mit ukrainischem Naziführer“ vom 30. September 2016. An der Seite von Parubij marschierte Bundespräsident Gauck!

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