Gesellschaft Internet Medien Politik Technik Wissenschaft

MH17: Zeuge spricht von Abschuss durch Kampfjet der Ukraine

Neue Entwicklungen im Fall des Abschusses des malaysischen Verkehrsflugzeuges MH17 (Boeing 777) über dem Osten der Ukraine. Russland präsentiert einen Zeugen, der von einem Abschuss des Linienfliegers durch ein Kampfflugzeug mit dem Piloten „Wladislaw Woloschin“ spricht. „Der vom ukrainischen Militär desertierte Mann habe bei einem Lügendetektortest glaubwürdig dargelegt, dass die Boeing-777 im Juli von einem Piloten in einem ukrainischen Kampfjet des Typs Suchoi Su-25 aus der Luft mit einer Rakete abgeschossen worden sei.“, schreibt die Stuttgarter Zeitung

Der Focus hält gegen diese von russischen Ermittlern an die Öffentlichkeit gebrachten Erkenntnisse mit Aussagen des ukrainischen Geheimdienstes dagegen: „Widersprüche bei Russlands angeblichem ‚Zeugen‘. MH17-Verdächtigungen: Am Tag des Abschusses soll der Pilot [Anmerkung von Blauer Bote: „Wladislaw Woloschin“] gar nicht geflogen sein.“ und weiter „das Flugzeug des beschuldigten Piloten sei am Tag des Abschusses in Reparatur gewesen.“. Ob es wirklich so intelligent ist, sich auf solche Geheimdienstaussagen zu berufen?

Grundsätzlich sind Aussagen des ukrainischen Geheimdienstes oder anderer staatlicher ukrainischer Stellen eigentlich nichts wert, haben diese in der Vergangenheit doch immer wieder haarsträubende Lügengeschichten präsentiert, die leider größtenteils von der deutschen Presse übernommen wurden und alle später dementiert werden mussten (auch wenn man das dann meistens ganz versteckt gemacht hat) oder einfach unter den Teppich gekehrt beziehungsweise nicht mehr thematisiert wurden. Warum sollten die Aussagen jetzt glaubwürdig sein? Was der von den Russen ermittelte Zeuge wert ist, wird sich zeigen. Immerhin zeigt hier mal jemand wieder etwas Willen, den MH17-Massenmord aufzuklären.

Auf jeden Fall gilt bei dieser Affäre immer noch, was hier schon vor Monaten geschrieben wurde: „MH-17: Warum die Unseren sich auf jeden Fall schuldig gemacht haben“.

Spendenkonto für die Gerichtsverfahren gegen den Stern/Bertelsmann-Konzern