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Verhaftung von NATO-Offizieren in Ost-Aleppo gemeldet

Syrienkrieg: Laut der internationalen Internetplattform Voltaire Netzwerk wurden in einem von den syrischen Regierungstruppen eroberten Teil von Ost-Aleppo, der zuvor zum verbliebenen Restgebiet der sogenannten „Rebellen“ zählte, in einem Bunker NATO-Offiziere entdeckt und verhaftet. Der UN-Sicherheitsrat behandele das heikle Thema zur Zeit hinter verschlossenen Türen. Eine direkte Unterstützung der Al-Qaida-geführten „Rebellen“ von Ost-Aleppo durch westliche Militäreinheiten, Geheimdienstler beziehungsweise Berater haben NATO, EU, die USA und andere westliche Staaten meist abgestritten, obwohl schon einmal angeblich solche ausländischen Berater in der Provinz Aleppo militärisch ausgeschaltet wurden.

Voltaire-Netzwerk schreibt in dem Artikel vom 16.12.2016, dass „heute morgen Nato-Offiziere durch syrische Spezialeinsatzkräfte in einem Bunker in Ost-Aleppo verhaftet worden sind“.

Das in Frankreich gegründete Voltaire-Nertzwerk verfügt über gute Kontakte nach Syrien beziehungsweise ist auch in Syrien aktiv. Über die nationale Zusammensetzung der angeblich verhafteten NATO-Offiziere wurde nichts bekannt. Theoretisch könnten Bundeswehr-Soldaten oder deutsche Geheimdienstler hier involviert sein. Bei dem angeblichen früheren Ereignis mit ausländischen Geheimdienstlern in der Provinz Aleppo sollen Kräfte aus den Staaten USA, Großbritannien, Israel, Katar, Saudi.Arabien und Türkei betroffen gewesen sein.

Dass die Anwesenheit solcher Offiziere und Geheimdienstler in Syrien wohl gegeben ist – die Anwesenheit von 300 kämpfenden US-Elitesoldaten in den syrischen Kurdengebieten haben beispielsweise die USA ja nebenbei bemerkt bereits eingeräumt – zeigt alleine schon das Eingeständnis der USA, Teile der „Rebellen“-Koalition von Aleppo in einem CIA-Programm ausgebildet zu haben und diesen Kämpfern Waffen zu liefern. Solche schwer zu kontrollierenden „Bodentruppen“ der Syrien angreifenden ausländischen Mächte, wie sie radikalislamistische Terroristen nun einmal sind, lassen sich natürlich besser vor Ort kontrollieren, steuern und unterstützen. Die Meldung von Voltaire-Netzwerk könnte also durchaus zutreffen.

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5 Kommentare

  1. Hallo aus Chemnitz Gablenz,
    es sind zwei Soldaten deutscher Nationalität. Diese sind warscheinlich Verbindungsoffiziere zu den seit ca. 2013 operativ tätigen KSK Kommandos. Aber jedenfalls, sind es unrechtmäßige Kombattanten und fallen damit nicht unter die Genfer Konvention. Es sind einfach Terroristen und sollten wie solche behandelt werden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thorsten Wallus

  2. Voltaire-Netzwerk heute ergänzend dazu:

    http://www.voltairenet.org/article194614.html

    „Der Abgeordnete und Präsident der Handelskammer von Aleppo, Fares Shehabi hat eine nicht erschöpfende Liste von 14 ausländischen Offizieren veröffentlicht, die in dem NATO-Bunker gefangen genommen wurden. Es handelt sich um:

    […]

    Diese Liste enthält nur die Namen jener Offiziere, die ihre Personalien angegeben haben. Natürlich sind andere Gefangene präsent, die anderen Staaten angehören, die auch am Krieg gegen die Syrische Arabische Republik beteiligt sind. Gemäß der Genfer Konvention werden keine Bilder veröffentlicht werden.“

    Es gab Meldungen, (mindestens) ein deutscher Offizier sei verhaftet worden. Sollte dies zutreffen, scheint er seinen Namen wohl nicht genannt zu haben.

  3. DAS WÄRE DOCH MAL WAS FÜR EIN ÖFFENTLICHES TRIBUNAL DER Syrer in Damaskus. Murksel und Flinten Uschi können doch als Gäste eingeladen werden. Dann können Sie diesen Menschen, die sie verkauft haben, nochmal in die Augen sehen.

  4. Unter den NATO-Offizieren im Bunker in Ost-Aleppo befand sich auch mindestens ein deutscher Offizier. Ich finde, dass die Opposition im Deutschen Bundestag den Rücktritt von Verteidigungsministerin Von der Leyen fordern sollte!
    Die USA und die NATO laufen Amok, es besteht möglicherweise im Augenblick, und während der kommenden Wochen bis zur Machtübernahme in den USA durch Trump, die allergrößte Kriegsgefahr durch eine Provokation der USA/NATO Kriegstreiber gegen die russische Armee, wodurch dann Trump seine Friedenspläne mit Russland nicht mehr umsetzen könnte.

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